Trockenhefe Krisenvorsorge - eines der wichtigsten Lebensmittel im Krisenvorrat

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Trockenhefe zur Krisenvorsorge
Eine der wichtigsten Zutaten im Krisenvorrat ist Trockenhefe, insofern der Notvorrat ausreichend Mehl umfasst. Mit Mehl und dem Backtriebmittel als Ersatz für frische Hefe bzw. Germ (Österreich) lassen sich selbst in der kargen Krisenküche verschiedene Backwaren zubereiten. Vom einfachen Brot als Sättigungsbeilage zu Konservendosen über Pizza, Hefezopf und Zimtschnecke bis hin zum Stockbrot, das über dem Lagerfeuer gebacken werden kann – sogar dann, wenn Sie einen Fluchtrucksack packen und Ihr Zuhause verlassen müssen.

Hinweis: Als aufgrund der Corona-Krise Brot und Backhefe Mangelware waren, hatten wir den Artikel “Hefe selbst herstellen Rezepte” veröffentlicht. Zur Not war das okay, zur Krisenvorsorge sollten Sie aber unbedingt Trockenhefe als Treibmittel einlagern, da es in Krisenzeiten viel schwieriger ist, Zutaten zur Herstellung von Hefe zu bekommen.

Was ist Trockenhefe?

Trockene Backhefe stammt ebenso wie frische Hefe stammt vom Hefestamm Saccharomyces cerevisiae ab. Bei Backhefe handelt es sich um einen mikroskopisch kleinen Pilz, der zum Backen als Treibmittel eingesetzt wird.

Ein frischer Hefewürfel enthält etwa 70 Prozent Wasser. Um Trockenhefe herzustellen, wird Frischhefe Feuchtigkeit entzogen, also handelt es sich um getrocknete Hefe. Trockenhefe hat eine Restfeuchtigkeit von etwa 5 Prozent.

Frische Hefe & Trockenhefe – was ist der Unterschied?

Der wesentliche Unterschied zwischen frischem Hefewürfel und Trockenhefe ist im Anteil der Feuchtigkeit des Hefeprodukts zu sehen. Dies wirkt sich jedoch auch auf die Konsistenz der Hefen aus. Während der Hefewürfel eine feste, feuchte, schmierige Konsistenz aufweist, handelt es sich bei Trockenhefe um ein trockenes Granulat, welches aus vielen kleinen Hefekörnchen besteht.

Über die Frage, ob getrocknete oder frische Hefe besser ist, kann man geteilter Meinung sein. Mit beide Hefen lässt sich problemlos ein luftiger Hefeteig zubereiten. Einen geschmacklichen Unterschied oder bessere Triebkraft können wir nicht feststellen. Viel wichtiger als die verwendete Backhefe ist die richtige Zubereitung von Hefeteig. Darauf gehen wir später noch ein.

Jeder kann zum Backen die Hefe verwenden, die er bevorzugt. Zur Krisenvorsorge stellt sich jedoch nicht die Frage, ob Trocken- oder Frischhefe die beste Wahl ist. Denn nur in getrockneter Form eignet sich Backhefe zur Langzeitaufbewahrung.

Zwar kann man Hefewürfel bzw. Frischhefe einfrieren. Wenn aber der Strom ausfällt, muss frische Hefe binnen weniger Tage aufgebraucht werden, da sie schnell verdirbt.

Wie lange ist Trockenhefe haltbar?

Das Entziehen der Feuchtigkeit wirkt sich positiv auf die Haltbarkeit der Hefe aus. Frische Hefe ist im Kühlschrank zwei Wochen haltbar. In verschlossener Packung ist Trockenhefe mindestens ein Jahr haltbar.

Ist abgelaufene Trockenhefe noch verwendbar?

Wie bei den meisten Lebensmitteln wird die Haltbarkeit von Trockenhefe mit Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) angegeben. Solange die Verpackung intakt ist, lässt sich das Backtriebmittel auch noch verwenden, wenn Trockenhefe abgelaufen ist.

Wo kann man Trockenhefe kaufen?

Man kann in verschiedenen Packungsgrößen Trockenhefe kaufen. Entweder als 100 g, 250 g oder 500 g Packung. Am günstigsten kann man 500 g Trockenhefe online bestellen.

Im Lebensmittelgeschäft sind kleine Packungen in der Backwarenabteilung erhältlich, die je nach Supermarkt und Hersteller im Gebinde mit 3, 4, 5 oder 7 Päckchen getrocknete Hefe angeboten werden. Es sind in jedem einzelnen Tütchen Trockenhefe 7 g enthalten. Getrocknete Hefe kostet etwa so viel wie ein frischer Hefewürfel.

Welches ist die beste Trockenhefe?

Wir verwenden seit Jahren regelmäßig Trockenhefe zum Backen und können keinen Unterschied feststellen zwischen teurem Markenprodukt oder getrockneter Hefe der Eigenmarke aus dem Supermarkt.

Für die Zubereitung von Hefeteig im Alltag bevorzugen wir 500 g Packungen, da sie günstiger sind, als die kleinen Beutelchen mit je 7 g Hefe. Erhältlich sind auch Päckchen mit 9 g oder 11 g.

Wie bewahrt man Trockenhefe auf?

Frische Hefe ist im Kühlschrank aufzubewahren. Wenn Sie eine größere Packung Trockenhefe kaufen, sollten Sie die Packung nach dem Öffnen in einem luftdicht verschließbaren Behälter aufbewahren. Idealerweise im dunklen Küchenschrank. Es sollte keine Feuchtigkeit eindringen, sonst kann Hefegranulat verderben und seine Triebkraft verlieren.

Die kleinen Portionsbeutel Trockenhefe 7g sind praktischer, was die Aufbewahrung anbetrifft. Das Hefegranulat befindet sich, anders als Backpulver oder Vanillezucker in beschichteten Tütchen, die vor Licht und Feuchtigkeit schützen.

Vorteile Hefe in Portionsbeutel

Als Krisenvorrat lagern wir bevorzugt kleine Portionsbeutel Trockenhefe ein. Die Tütchen sind von innen mit Aluminium beschichtet, sodass keine Feuchtigkeit eindringen kann. Ein weiterer Vorteil: Der Inhalt kleiner Einzelportionen ist nach einmal oder zweimal Backen aufgebraucht. Somit verdirbt getrocknete Hefe nicht.

Wie viel Hefe braucht man für Hefeteig?

Wie viel Hefe man bei der Zubereitung von Hefeteig benötigt, hängt immer vom jeweiligen Rezept ab und welche Teigmenge man zubereiten möchte. Bei Verwendung von Frischhefe kommt 1 ganzer Hefewürfel auf 1000 g Mehl oder 1/2 Würfel Frischhefe auf 500 g Mehl. Bei Verwendung von Trockenhefe kommt 1 Hefepäckchen mit 7 g auf ein halbes Kilo Mehl oder zwei Päckchen auf ein ganzes Kilogramm Mehl.

Manche Hefeteig Rezepte verwenden etwas mehr oder weniger Hefe. Tatsächlich lässt sich beim Verhältnis Mehl zu Hefe variieren. Verwendet man mehr Hefe, geht der Teig schneller auf, hat aber einen stärkeren Hefegeschmack. Wird weniger Hefe verwendet, muss der Hefeteig länger gehen, ist aber bekömmlicher. Die Hefemenge kann etwa auf die Hälfte reduziert werden, wenn die Gärzeit dementsprechend angepasst wird.

Wie rechnet man frische Hefe in Trockenhefe um?

Ein Portionsbeutel mit 7 g getrockneter Hefe entspricht in etwa einem halben Hefewürfel mit 42 g. Verwendet man große Beutel Hefegranulat, muss man die Hefemenge nicht mit einer Waage abmessen. Löffel eignen sich gut, um die Mengen abzumessen. Etwa ein glatt gestrichener Teelöffel oder ein halber Kaffeelöffel (nicht Kaffeelot!) entspricht ungefähr einer Menge von 7 g bzw. 1/2 Hefewürfel und reicht für 500 g Mehl.

Wie viel Trockenhefe entspricht Frischhefe?

Wie funktioniert Trockenhefe?

Bei der Zubereitung von Hefeteig gibt es keine wesentlichen Unterschied zwischen Trockenhefe und Frischhefe. Wie bei der frischen Hefe, muss auch trockene Hefe zusammen mit anderen Backzutaten “aktiviert” werden, um die Gärung zu starten.

Sobald der Hefepilz mit Mehl, Flüssigkeit und Wärme in Berührung kommt, beginnt der Gärprozess. Bei der Gärung bildet sich das Gas CO2, welches den Hefeteig aufgehen und luftig werden lässt.

Wie viel Trockenhefe & Mehl für Krisenvorrat?

Wir empfehlen pro Tag für zwei Personen mindestens ein halbes Kilo Mehl und ein Päckchen Trockenhefe 7 Gramm. Über welchen Zeitraum Sie sich bevorraten, bleibt Ihnen überlassen. Die Bundesregierung rät zur Krisenvorsorge für 2 Wochen.

Die Redaktion von Krisenvorsorge-Ratgeber.de empfiehlt aus triftigen Gründen, Lebensmittelvorräte für mindestens 3 Monate, eher mehr vorzuhalten. Staatliche Krisenvorsorge sieht nämlich keine Vollversorgung der Bevölkerung vor. Zivile Vorräte aus der Bundesvorsorge reichen je nach Krisenfall nur für wenige Tage! Nachzulesen im verlinkten Artikel zur Bundesregierung.

Wie backe ich mit Trockenhefe?

Genauso wie beim Backen mit frischer Hefe. Will man einen Hefeteig zubereiten, kommen als Zutaten hauptsächlich Mehl, Hefe und Flüssigkeit in eine Teigschüssel. Je nach Rezept wird als Flüssigkeit Wasser oder Milch angegeben. Damit die Hefegärung optimal startet, muss Milch oder Wasser erwärmt werden. Die Flüssigkeit sollte lauwarm sein, also weder zu kalt, noch zu heiß. Eine Raumtemperatur von 32°C ist perfekt, um nach dem Vermengen aller Zutaten den Hefeteig gehen zu lassen.

Was kann man alles mit Trockenhefe backen?

Frische Hefe sollte in eine Mulde im Mehl mit der erwärmten Flüssigkeit vermischt und kurz gären gelesen werden. So kann man es bei Trockenhefe auch machen. Noch besser gelingt der Hefeteig, wenn das Hefepulver erst mit dem Mehl vermischt und dann die lauwarme Flüssigkeit hinzugegossen wird. Dadurch ist eine bessere Verteilung der Hefe im Mehl gewährleistet. Das Teig kneten kann sofort begonnen werden. Sobald der Teig glatt wird und sich luftig anfühlt, ist er fertig geknetet und wird zum Gären an einen warmen Ort gestellt.

Tipp: Outdoor oder ohne Wärme Hefeteig gehen lassen

Damit ein Hefeteig gut aufgeht, braucht er eine Temperatur von 32°C. Der beste Platz, um Hefeteig gehen zu lassen, ist eine Fensterbank über der warmen Heizung. Alternativ kann die Teigschüssel auch in den leicht aufgewärmten Backofen gestellt werden.

Im Krisenfalls ist mit Stromausfall zu rechnen. Heizung und Backofen funktionieren dann eventuell nicht mehr. Trotzdem lässt sich in kalter Wohnung oder Outdoor problemlos Hefeteig zubereiten.

Als alternative Wärmequelle kommt entweder Lagerfeuer, Wärme einer Kerze oder Körperwärme in Betacht.

Warum geht Hefeteig mit Trockenhefe nicht auf?

Es gibt Menschen, die zwar begnadete Köche oder Bäcker sind, denen aber Hefeteig nicht gelingen will. Da macht es keinen Unterschied, ob der Teig mit frischer oder getrockneter Hefe zubereitet wird.

Das häufigste Problem, wenn Hefeteig nicht gelingt, ist Temperatur. Wenn Hefeteig nicht gelingt, sind dies die häufigsten Gründe:

  • Milch oder Wasser war zu kalt oder zu warm.
  • Hände waren beim Teig kneten zu kalt.
  • Gärtemperatur zu niedrig.

Gründe, warum Hefeteig nicht richtig aufgeht

  • Teig wurde nicht lange genug geknetet.
  • Der Teig hat zu wenig Flüssigkeit.
  • Es wurde zu wenig Hefe verwendet.
  • Luftfeuchtigkeit zu gering.
  • Gärzeit war zu kurz.

Haben Sie noch nie Hefeteig zubereiten müssen, möchten aber zur Krisenvorsorge Hefe und Mehl einlagern, sollten Sie unbedingt ein paar Mal die Zubereitung von Hefeteig üben. Es gibt viele Tricks, um Gelingsicherheit für Hefeteige zu erhöhen.

  • Hände vor dem Kneten aneinander reiben, bis sie schön warm sind.
  • Finger in die erwärmte Flüssigkeit halten – diese sollte spürbar warm sein, aber nicht am Finger unangenehm sein.
  • Fertig gekneteter Hefeteig sollte eine geschmeidig-weiche Oberfläche haben, nicht bröselig sein.

Selbst, wenn der Hefeteig nicht gelingt, muss er nicht weggeschmissen werden.

Hefeteig retten: Probieren Sie diese Tricks

  • Ist der Teig zu trocken, etwas Wasser dazugeben, nochmals kräftig durchkneten.
  • Ist der Teig zu feucht, etwas Mehl dazugeben, nochmals kneten.
  • Abdecken mit feuchtem Küchenhandtuch erhöht die Luftfeuchtigkeit beim Teig gehen lassen.

Wie lange hält sich Hefeteig bei Zimmertemperatur?

In der Krisenküche kann es sinnvoll sein, pro Backvorgang den Teig frisch zuzubereiten. Bei erhöhter Zimmertemperatur ist dies kein Problem. Herrschen jedoch kalte Temperaturen, benötigen Hefeteige weitaus länger, um richtig aufzugehen. Deshalb bietet es sich an, nicht nur Teig für einmal vorzubereiten, sondern ausreichend Teig zum zwei- oder dreimal backen zu kneten. Dies ist auch insofern sinnvoll, weil in Notzeiten Trinkwasserknappheit herrscht und man kostbares Trinkwasser nicht zum Spülen und Händewaschen verschwenden sollte.

Bei Zimmertemperatur ist gekneteter Hefeteig einen Tag haltbar, bei Kälte erhöht sich die Haltbarkeit des Teigs um einen Tag. Der Teig kann in einer Vorratsdose oder im Gefrierbeutel aufbewahrt werden.

Was kann man mit Hefeteig alles machen?

Kaum ein Teig lässt sich so vielfältig verarbeiten, wie Hefeteig. Vom einfachen Brot über herzhaftes Teigrezept bis hin zum süßen Hefeteigrezept gibt es viele Rezeptideen, die sich fast alle in der Krisenküche sowie Outdoorküche zubereiten lassen, insofern im Krisenvorrat weitere Zutaten vorhanden sind.

Klar ist, dass man bei Notversorgung keine aufwendigen Backrezepte oder Kochrezepte zubereitet. Alleine schon deshalb, weil unter Umständen kein Elektrobackofen oder Gasofen für die Zubereitung zur Verfügung steht oder Spiritus als Brennstoff für den Spirituskocher sparsam zu verwenden ist. Darum unterscheiden sich die Hefeteig Rezepte für die Notfallküche von den herkömmlichen Rezepten.

Einfacher Hefeteig Grundrezept

Um einen einfachen Hefeteig für die Krisenküche zuzubereiten, benötigen Sie keinerlei Rezept. Es reichen drei Grundzutaten:

  • Mehl
  • Wasser
  • Trockenhefe

Aus diesen drei Zutaten können Sie Brot backen, Pizzateig zubereiten oder ein Stockbrot mit Trockenhefe. Verwenden Sie ein halbes Kilogramm Mehl, 1 Päckchen Hefe trocken und 250 bis 300 ml Wasser lauwarm. Für einen süßen Hefeteig geben Sie etwas Zucker hinzu.

Krisennahrung: Backen mit wenig Zutaten

Unter normalen Umständen kommen weitere Zutaten in den Teig – zum Beispiel Milch, Zucker, Salz, Sonnenblumenöl, Olivenöl, Brotgewürz, Butterflocken, Kokosfett, Eier. Aber es geht hier um einfachste Zubereitung in einer Krise, wenn die Zustände eben nicht normal sind, man nicht alle benötigten Zutaten für ein tolles Koch- oder Backrezept auf die Schnelle im Supermarkt einkaufen und stundenlang in der Küche zubereiten und backen kann.

Bei der Krisenküchen bzw. Outdoor-Küche kommt es auf einfachste Rezepte und schnelle Zubereitung an, bei der wenig Energie benötigt wird.

Satt werden in Krisenzeiten

Mit diesem einfachen Grundrezept können Sie zusammen mit anderen Vorräten aus Ihrem Krisenvorrat folgende sättigende Mahlzeiten zubereiten:

  • Brot
  • Pizzateig
  • Hefezopf
  • Fladenbrot
  • Zimtschnecken
  • Brötchen
  • Ciabatta
  • Stuten
  • Puddingeschnecken
  • Dampfnudeln
  • Nudeln

Für Puddingschnecken kann fertiger Pudding aus dem Tetra-Pack verwendet werden. Zimtschnecken werden mit einer Mischung aus Zimt, Zucker und etwas Fett zubereitet. Als Belag oder Beilage für süßen Hefeteig eigen sich allerlei Obstkonserven (Kirschen, Mandarinen, Fruchtcocktail) oder Nuss-Nougat-Creme.

Weitere Backzutaten für die Krisenküche & Outdoorküche

Zucker, Salz, Sonnenblumenöl sowie Olivenöl sollten ohnehin neben Mehl und Trockenhefe in Ihrem Krisenvorrat in größeren Mengen vorhanden sein. Damit Sie abwechslungsreich backen können, damit die Familie satt wird und keinen Hunger leidet, können Sie weitere Backzutaten als Alternative zu Frischmilch, H-Milch, Butter, Margarine, frischen Eiern und Käse als Pizzabelag bevorraten:

  • Milchpulver
  • Trockeneipulver
  • Dosenbutter
  • Dosenkäse

Mehr dazu haben wir in unserem Ratgeber “Konservendosen als Notvorrat” für Sie zusammengefasst.

Pizzateig mit Trockenhefe

Möchten Sie einen Pizzateig mit Trockenhefe zubereiten, muss Ihnen klar sein, dass wir nicht von einer super leckeren Pizza wie vom Italiener reden. Aber mit Dosentomaten, Dosenkäse und Champignons aus der Dose können Sie definitiv eine gut schmeckende Pizza vorbereiten, die definitiv satt macht – notfalls in einer Pfanne auf dem Gaskocher oder Spirituskocher.

Rezeptidee für die Outdoor-Küche: Stockbrot mit Trockenhefe

Das Stockbrot Rezept besteht aus den drei Zutaten Mehl, Hefe, Wasser. Wenn vorhanden, können Sie etwas Öl und Salz zum Teig geben. Dadurch werden Geschmack und Nährwert verbessert – in der Not geht es ohne die ergänzenden Zutaten.

Der Teig wird geknetet, gehen gelassen, anschließend um einen Holzstock gewickelt und über Lagerfeuer, Teelicht oder Flamme eines Campingkochers gebacken. Haben Sie Würstchen im Glas in Ihrem Krisenvorrat, können Sie Würstchen auf einem Stock aufspießen, mit Teig umwickeln und über offener Flamme backen.

Lesen Sie unseren Ratgeber: Brot auf Teelicht backen

Rezept für Krisenvorsorge: Germknödel

Germknödel sind ein traditionelles “Arme-Leute-Essen”. Schmeckt, macht satt und ist perfekt als Krisenmahlzeit. Bereiten Sie einen Hefeteig aus folgenden Zutaten zu:

  • 500 g Mehl
  • 250 – 300 ml Milch
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 2 Esslöffel Zucker
  • 70 g Butter
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz

Milch können Sie mit Milchpulver und Wasser anrühren, Butter durch Dosenbutter oder Öl sowie Ei durch Trockeneipulver ersetzen.

Rühren Sie den Teig an, lassen Sie ihn aufgehen. Formen Sie aus dem Hefeteig Knödel. Etwas Wasser in die Pfanne geben, Germknödel ins Wasser setzen, Pfanne mit Deckel abdecken. Bei geschlossenem Deckel die Germknödel garziehen lassen. Zusammen mit Marmelade, Dosenobst oder mit Zucker und Zimt genießen. Macht satt, schmeckt.

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