Persönlicher Wasserfilter

LifeStraw – Persönlicher Wasserfilter

LifeStraw - Persönlicher Wasserfilter
Es gibt zahlreiche Filter, um Flusswasser oder Wasser aus einem Bach in sauberes Trinkwasser zu filtrieren. In unserem Leitartikel „Wasserfilter zur Krisenvorsorge“ stellen wir ihnen die wichtigsten Filter-Arten vor. Neben den beiden bekanntesten Produkten, Katadyn Expedition und Katadyn Pocket kommt natürlich auch ein LifeStraw persönlicher Wasserfilter in Betracht, wenn das Budget für sinnvolle Krisenausrüstung knapp bemessen ist. Wir stellen Ihnen zwei Modelle vor: LifeStraw Personal und LifeStraw Steel – so klein, dass er beim Fluchtrucksack packen oft bevorzugt wird.

Bevor Sie jedoch einen LifeStraw Wasserfilter kaufen, lesen Sie unbedingt diesen Ratgeber bis zum Ende. Denn die Modelle sind nicht explizit für die Krisenvorsorge konzipiert, sondern für andere Einsatzzwecke entwickelt. Gleiches gilt für die Filter-Trinkflasche.

LifeStraw® Personal – Persönlicher Wasserfilter

Für Camper und Outdoor-Fans ist der LifeStraw® Personal eine tolle Alternative. Diese Wasserfilter reinigt Wasser von Kontaminationen. Jedoch liegt die Leistung eines LifeStraw® Personal Wasserfilters pro Stück deutlich geringer, als bei den enorm leistungsstarken Trinkwasserfiltern von Katadyn.

Für Outdoorsportler, die darauf angewiesen sind, auch in unwegsamem Gelände autark Trinkwasser gewinnen und reinigen zu können, sind diese Filter deshalb so beliebt, weil sie einerseits preiswert sind und extrem wenig wiegen. Das Gewicht liegt bei 56 Gramm je Filter. Die Länge beträgt 22,5 cm, die Breite 2,5 cm.

Die Vorteile vom LifeStraw® Personal Wasserfilter

Für den Outdoor-Bereich entwickelt, sind persönliche LifeStraw Wasserfilter so gebaut, dass sie bei Outdoor-Aktivitäten als leichter und platzsparender Filter bequem transportiert werden können. Im Handumdrehen zur Trinkwasseraufbereitung einsatzbereit überzeugt der LifeStraw Filter auf ganzer Linie.

Das sind die Vorteile im Überblick

  • extrem niedriges Gewicht
  • Filter wieg 57 Gramm
  • passt in jede Tasche
  • Filterleistung 1 Liter Wasser pro Minute
  • filtert bis zu 1.000 Liter Wasser
  • Wasseraufbereitung ohne Chemikalien (mit Keramik-Filter)
  • benötigt keine Batterien
  • umfangreiches Zubehör erhältlich

Idealer persönlicher Wasserfilter für kleine Wassermengen

Wer zum Wandern aufbricht oder eine Nacht in der Natur verbringt, ist mit diesem persönlichen Filter für sauberes Trinkwasser bestens versorgt. Die relativ geringe Filterleistung von 1 Liter Wasser pro Minute ist vollkommen ausreichend, da bei Wander- und Trekkingtouren keine großen Wassermengen benötigt werden.

Lesetipp: Möchten Sie mehr zum Thema erfahren, finden Sie hier unsere Trinkwasser Ratgeber.

Zudem kommt man mit einem Liter sauberen Trinkwasser relativ weit, solange man nur Durst löschen, einen Kaffe oder etwas zu Essen zubereiten will. Es ist kein Problem, bei Bedarf nochmals einen Liter Wasser zu filtern. Der LifeStraw Personal kann somit auf viele Touren mitgenommen werden.

Mit einem LifeStraw Keramikfilter lässt sich eine Wassermenge von ca. 1000 Liter filtrieren. Das ist eine beachtliche Wassermenge, wenn man nur tageweise unterwegs ist und aus der Natur Wasser entnehmen muss, um ausreichend Trinkwasser zur Verfügung zu haben.

Anders verhält es sich, wenn man in einer Krisensituation mehrere Tage, Wochen oder Monate darauf angewiesen ist, regelmäßig und vollständig selbst Trinkwasseraufbereitung durchzuführen.

LifeStraw® Steel – Persönlicher Wasserfilter

Mit einem 0,2 Mikron feinen Filter ist der LifeStraw® Steel ausgestattet, der 21 hm lang und 3 cm stark im Durchmesser ist. Beim Filterprozess filtert er ohne chemische Mittel organische Verunreinigungen, Parasiten, Bakterien usw. aus dem Wasser. Je nach Verschmutzungsgrad genügt der 118 g leichte Wasserfilter LifeStraw® Steel für das Filtern von ca. 1.000 Litern kontaminiertem Wasser.

Die Vorteile vom LifeStraw® Steel Wasserfilter

  • Reichweite bis ca. 1.000 Liter Wasser
  • niedriges Gewicht
  • 125 Gramm
  • passt in jeden Backpacker-Rucksack
  • robustes Gehäuse
  • starkes Design

Robustes Stahlgehäuse für extreme Beanspruchung Outdoor

Dieser Wasserfilter filtert auch Chlor aus bereits gereinigtem Trinkwasser und Leitungswasser. Durch das robuste Stahlgehäuse ist dieser Filter besonders bei Extremsportlern, Backpackern, Wanderern und Bergsteigern beliebt, denn selbst ein Sturz hat dem soliden Gehäuse nicht so schnell etwas an.

Was ist ein persönlicher Wasserfilter?

Ein Persönlicher Wasserfilter ist für die Verwendung von einer Einzelperson vorgesehen. Es ist ein kleiner kompakter Filter für die Trinkwasseraufbereitung unterwegs, der für gelegentlichen Bedarf vorgesehen ist. Er ist deutlich günstiger in der Anschaffung, als im direkten Vergleich zu den unschlagbaren Katadyn Filter Modellen. Der Persönliche Wasserfilter, wie er z. B. von LifeStraw angeboten wird, zeichnet sich durch geringeres Packmaß und Gewicht aus.

Dementsprechend fällt aber auch die Filterleistung geringer aus. Doch dies ist bei persönlichen Wasserfiltern gewünscht, denn diese Trinkwasserfilter sind für das Tragen „am Mann“ in allen Notsituationen vorgesehen. Für die autarke Wasseraufbereitung in Krisenzeiten ist dieser Filter nicht vorgesehen.

Ein persönlicher Wasserfilter ist aber sehr gut als zusätzlicher Wasserfilter geeignet, wenn ein Krisenszenario eintritt, welches erforderlich macht oder erzwingt, Wohnung oder Haus zu verlassen. Im Rahmen der Krisenvorsorge wird deshalb häufig neben dem leistungsstarken Katadyn Wasserfilter ein Persönlicher Wasserfilter pro Person zusätzlich angeschafft.

Für jede Person einen persönlichen LifeStraw Wasserfilter

Der LifeStraw Filter ist perfekt, wenn Sie entweder zu Outdoor Aktivitäten aufbrechen oder präventiv für einen Krisenfall einen Fluchtrucksack packen wollen. Er kann zwar einen leistungsstarken Filter nicht ersetzen, aber definitiv ist ein persönlicher Wasserfilter ein Backup, das Leben retten kann.

An Trinkwasser denken, aber Brauchwasser nicht vergessen

Als Ergänzung zu einem leistungsstarken Wasserfilter, der für die gesamte Familie und nicht nur für hygienisch unbedenkliches, sauberes Trinkwasser ausreicht, sondern vor allem auch für elementares Brauchwasser, gehört der persönliche Trinkwasserfilter in den Fluchtruck für jedes einzelne Familienmitglied. Dafür gibt es gravierende Gründe!

Denn häufig wird in diversen Ratgebern zur Krisenvorsorge lediglich daran erinnert, dass man Trinkwasser aufbereiten muss. Aber wenn eine Krise länger andauert und die kommunale Trinkwasserversorgung über längere Zeit ausfällt, muss nicht nur Trinkwasser aufbereitet werden, sondern auch Brauchwasser.

Persönlicher Wasserfilter – gerät schnell an Grenze

Als Brauchwasser wird Wasser bezeichnet, welches zum Spülen, zum Wäsche waschen und für die Hygiene benötigt wird. Gefährliche Keime und Krankheitserreger können auch über gespültes Geschirr, beim Waschen der Kleidung, beim Händewaschen oder bei der übrigen Körperhygiene zur Gesundheitsgefahr werden.

Zwar weisen Katadyn Expedition und Katadyn Pocket eine extrem hohe Filterleistung auf und die Reichweite solcher Filter ist mehr als nur beachtlich. Aber in einer ernsthaften Krisensituation muss auch damit gerechnet werden, dass aus diversen Gründen jede Person auf sich alleine gestellt sein könnte.

Wasserbedarf niemals unterschätzen

Im Idealfall steht für das Krisenereignis ein leistungsstarker Keramikfilter für die ganze Familie bzw. Gruppe zur Verfügung und zusätzlich ein LifeStraw® Personal – Persönlicher Wasserfilter pro Person, damit niemand gezwungen ist, bei Durst ungefiltertes Wasser trinken zu müssen.

Für jedes Familienmitglied ein persönlicher Wasserfilter

Während die Führungsperson (z. B. Familienvater) den Hauptfilter bei sich trägt, erhält jedes Familienmitglied zusätzlich einen Persönlichen Wasserfilter, falls der wichtigste Trinkwasserfilter verloren geht oder ein Familienmitglied den Anschluss an die Familie verlieren sollte.

Selbst Kinder ab einem gewissen Alter können einen kleinen Fluchtrucksack mit dem Allernötigsten mit sich tragen und einen eigenen Trinkwasserfilter transportieren. Hier ist der persönliche Wasserfilter LifeStraw wegen seinem niedrigen Gewicht ideal. Wichtig ist jedoch, dass Kinder vorher geübt haben, wie man Trinkwasser filtert.

Für wen eignet sich welcher Wasserfilter?

Generell erfüllt der LifeStraw – Persönlicher Wasserfilter definitiv seinen Zweck und gilt als zuverlässiger Begleiter bei Trekkingtouren, beim Wandern, beim Camping und ähnlichen Outdoor-Aktivitäten. Der LifeStraw Personal oder LifeStraw Steel Wasserfilter ist eigens dafür konzipiert, dass er problemlos in den Wanderrucksack oder Trekkingrucksack passt.

Persönlicher Wasserfilter – für geplante Outdoor-Aktivitäten

Es handelt sich bei beiden Modellen um Wasserfilter mit niedrigem Gewicht und geringem Volumen, damit die Filter beim Tragen im Rucksack keinen übermäßigen Ballast darstellen und im Rucksack nicht zu viel Platz wegnehmen.

Aufgrund der geringen Größe dieser Filter ist natürlich die Filterleistung für genießbares Trinkwasser begrenzt. Dies stellt keinesfalls einen Nachteil dar. Jedoch sind die LifeStraw Filter in ihrer Eignung zur Krisenvorsorge beschränkt geeignet, weil sie für andere Anwendungszwecke gemacht wurden.

Als Ersatz-Wasserfilter gehört er in die Krisenausrüstung

Ob ein solcher Persönlicher Wasserfilter zur Krisenvorsorge ausreicht, hängt maßgeblich davon ab, welches Krisenereignis eintritt und wie lange es anhält. Allerdings lassen sich Krisenszenarien, vor allem ihr Ausmaß niemals im Voraus abschätzen.

Alleine deshalb kann ein persönlicher Wasserfilter niemals als ausreichend betrachtet werden, wenn man Krisenvorsorge betreiben und langfristige Trinkwasseraufbereitung sicherstellen will. Insofern ergänzt er die Krisenausrüstung sinnvoll, aber ersetzt keinen leistungsstarken Filter für Trinkwasser!

Persönlicher Wasserfilter – besser, als gar kein Filter

Das Zusammenstellen einer umfangreichen Krisenausrüstung geht ins Geld. Insbesondere die Invention in einen leistungsstarken Keramikfilter für die Trinkwasseraufbereitung ist eine größere, aber lohnenswerte Invention. Nicht jeder, der Krisenvorsorge betreiben möchte, kann sich einen Katadyn Wasserfilter leisten. Insofern stellen die LifeStraw Filter für Wasser eine gute Notlösung dar – getreu dem Motto „Besser, als nichts!“.

Persönlicher Wasserfilter – Strategie mit wenig Geld für Krisenvorsorge

Unsere Devise war und ist es, dass solide Krisenvorsorge auch für Menschen mit wenig Geld funktionieren muss, weshalb wir unter anderem in der Kategorie „Sparen“ viele Tipps haben, wie man trotz wenig Geld vorsorgen kann. Selbstverständlich möchten wir auch eine Empfehlung dazu abgeben, wie Sie trotz geringem Einkommen oder bei Hartz-4 Bezug im Hinblick auf die Trinkwasseraufbereitung vorsorgen können.

Sicherheit vs. Wassermenge: Persönlicher Wasserfilter vorteilhafter

Es ist leicht gesagt „Sparen Sie, damit Sie sich einen Katadyn Filter leisten können!“ Wer am Existenzminimum oder von Hartz 4 lebt, kann kaum sparen. Selbst 200 oder 300 Euro für den Katadyn Pocket Filter sind ein Vermögen. Deshalb halten wir es für sinnvoll, wenn Sie stattdessen nach und nach LifeStraw für Ihre Familie anschaffen. Im absoluten Notfall sind 1000 Liter sauberes Trinkwasser mehr wert, als einen Filter zur Wasseraufbereitung, den man sich nicht leisten kann.

Mit dieser Wassermenge schafft man es immerhin, die eigene Familie zumindest für einige Tage „über Wasser“ zu halten. Das ist besser, als nichts! Wenn Sie es über mehrere Monate verteilt schaffen, 3, 4 oder 5 persönliche Trinkwasserfilter anzuschaffen, haben Sie dementsprechend eine Filterleistung für 3000 Liter, 4000 Liter oder 5000 Liter zur Vorsorge. Bei sparsamem Wasserverbrauch kommt man also eine beachtliche Zeit über die Runden.

Zum derzeitigen Zeitpunkt (Februar 2022) kostet der LifeStraw – Persönlicher Wasserfilter knapp unter 25 Euro. Bevorraten Sie zusätzlich etwas Spiritus, mit dem Sie relativ sauberes Wasser abkochen können, um damit Geschirr zu spülen oder für die Hygiene, sollte dieser Teil der Krisenvorsorge auch bei geringem Einkommen oder Hartz-4 etappenweise möglich sein.

Persönlicher Wasserfilter – sicherer, als Wasserflaschen mit Pfand?

Geht es um die Trinkwasserversorgung zur Krisenvorsorge, ist natürlich immer abzuwägen, was mehr Sicherheit bringt. Eingelagertes Trinkwasser in Flaschen oder ein Wasserfilter. Ein Wasservorrat zuhause ist durch nichts zu ersetzen. Wer ausreichend Wasser zuhause hat, muss den Wohnraum nicht verlassen, um sich Trinkwasser zu beschaffen.

Aber inzwischen haben fast alle Getränkeflaschen Pfand. Dadurch ist das Einlagern einer ausreichenden Menge ein finanzielles Problem für Haushalte, die nur wenig Geld zur Verfügung haben. Denn für jede Getränkeflasche fällt ein Pfand in Höhe von 25 Cent an. Im Vergleich dazu ist die Anschaffung von Wasserfiltern weitaus günstiger.

Hinzu kommt das Platzproblem beim Einlagern von Getränken. Was das Platzproblem angeht, haben wir eigens den Ratgeber „Lebensmittelvorräte lagern – trotz wenig Platz“ für Sie geschrieben.

Wer wenig Geld für Krisenvorsorge zur Verfügung hat und in der Nähe einer Wasserstelle wohnt, profitiert definitiv vom Kauf eines persönlichen Wasserfilters. Leben Sie jedoch in der Stadt, sodass es im Krisenfall gefährlich wäre, die Wohnung zu verlassen, erscheint ein Trinkwasservorrat für mindestens 14 Tage dieser sicherste Variante.

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