Knicklichter sorgen bei Stromausfall und im Freien als Notbeleuchtung
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Knicklichter kennt wohl jeder, ob man sie bereits selbst schon mal verwendet oder man hat sie zumindest schon mal im Internet oder Fernseher gesehen hat. Trotzdem hat nicht jeder solche Leuchtstäbe zuhause, obwohl das überaus sinnvoll ist und Knicklichter für Krisenvorsorge und andere Notfälle unbedingt zu empfehlen sind.

Nicht nur zur Krisenvorsorge, auch sonst ist das Knicklicht etwas, das man in jedem Haushalt vorrätig haben sollte. Die farbigen Leuchtstäbe sorgen als Notlicht bei Stromausfall und eignen sich in vielen Situationen für eine sichere Beleuchtung (Notbeleuchtung), wenn diese erforderlich ist. Im Haus, im Garten und anderweitig im Freien.

Falls Sie bisher noch keine Knicklichter in Ihrem Krisenvorrat haben, erfahren Sie in unserem heutigen Ratgeber, warum Sie das ändern sollten.

Knicklichter kaufen – als unverzichtbare Notbeleuchtung

Für den Notfall eine alternative Beleuchtung parat zu haben – das ist ein wichtiges Thema für alle Krisenvorsorger! Fällt der Strom aus oder wird Licht benötigt, wenn man in der Dunkelheit das Haus verlassen muss, kommen zahlreiche Lampen und Leuchtmittel als Notlicht in Frage. Besonders gut sind Knicklichter für Krisenvorsorge und als Alternative zur Taschenlampe geeignet.

Taschenlampe gut, aber nur bedingt zu empfehlen

Eine Taschenlampe ist zwar unter normalen Umständen die erste Wahl, um für Licht zu sorgen und eine Taschenlampe sollte in der Krisenausrüstung nicht fehlen. Doch der damit einhergehende hohe Bedarf für Batterien stellt ein Problem dar. Einerseits kosten zuverlässige Batterien viel Geld. Andererseits eignen sich Batterien nur bedingt zum langfristigen Einlagern, da sie sich entladen und dann nicht mehr genug Energie bereit halten, wenn sie erst nach Jahren zum Einsatz kommen.

Knicklichter für Krisenvorsorge – sinnvolle Ergänzung zur Handkurbellampe

Auf die Gefahr, dass in Notzeiten mit umfassendem Stromausfall oder anderweitigen Ereignissen gerechnet werden muss, hatten wir ihnen hier bereits die Handkurbellampe für autarke Lichtversorgung vorgestellt.

Eine solche Lampe, die durch Bewegen der Kurbel mit Energie versorgt wird, ist eine tolle Lösung, wenn man für längere Zeit eine Notbeleuchtung braucht oder beispielsweise beim Camping oder im Garten keine Elektrizität für eine normale Leuchte zur Verfügung hat.

Ein Knicklicht stellen neben der Handkurbelleuchte eine hervorragende zusätzliche Notfallbeleuchtung dar, die insbesondere auch in Rucksäcken mitgenommen werden kann. Da es sich beim Knicklicht um eine Beleuchtung handelt, die vor allem in spontanen Situationen äußert hilfreich ist, gehen wir heute näher darauf ein.

Neben der Handkurbellampe ist die Beleuchtung mit Knicklichtern zu empfehlen. Da Knicklichter für kleines Geld erhältlich sind und in Notfällen ein hervorragendes und verhältnismäßig ungefährliches Notlicht darstellen, sollten Sie das Knicklicht in Ihr Paket mit Krisenausstattung aufnehmen.

Knicklichter gehören in den Krisenvorrat

Spontanes und sicheres Licht durch Knicklichter – ideal als Notfallbeleuchtung

Knicklichter – Notlicht in Sekundenschnelle

Zwar ist die Handkurbellampe eine sehr gute Lösung, wenn über einen längeren Zeitraum stromunabhängiges Licht gebraucht wird. Ein großer Nachteil ist jedoch darin zu sehen, dass bei dieser Lampenvariante erst eine gewisse Zeit gekurbelt werden muss, um die Leuchte mit ausreichend Energie zu versorgen. Wird spontan Licht benötigt, stellt somit die Handkurbellaterne eine schlechte Lösung dar. Vor allem für diesen Fall sind Knicklichter die wesentlich bessere Alternative zur autarken Lichtversorgung.

Knicklichter für Krisenvorsorge – spontane Lichtquelle

Es gibt viele Einsatzmöglichkeiten für das praktische Knicklicht – nicht nur im Bereich der Krisenvorsorge. Doch gerade dabei nehmen sie einen überaus wichtigen Part ein. Der größte Vorteil eines Knicklichts ist darin zu sehen, dass es wartungsfrei und spontan als Lichtquelle verfügbar ist.

Der gefüllte Kunststoffstab wird bei Bedarf zerbrochen. Binnen dem Bruchteil einer Sekunde vermischen sich die enthaltenen Flüssigkeiten und das Knicklicht beginnt zu leuchten.

Je nach Größe, Farbe und der Zusammensetzung der Flüssigkeiten, wird mit dem Knicklicht eine unterschiedlich lange dauernde Beleuchtung aktiviert. Bei sachgemäßer Anwendung resultiert aus dieser praktischen Notfallbeleuchtung keine Gefahr für den Anwender.

Leuchtstäbe: Sichere Notfallbeleuchtung

Bei der Verwendung von Knicklichtern ist ein enormer Vorteil klar darin zu sehen, dass es sich um ein sicheres Licht handelt. Ebenso wie bei der Handkurbelleuchte, die ebenfalls ohne Feuer auskommt. Es gibt also, die korrekte Anwendung vorausgesetzt, keinerlei Brandgefahr. Ein Knicklicht ist sicher als Notbeleuchtung verwendbar – im Zelt, in der Wohnung, im Haus, im PKW und überall dort, wo Licht benötigt wird.

Tipp: Wenn Sie erstmals Knicklicht kaufen, machen Sie sich mit der Anwendung vertraut. Probieren Sie abends in der Dunkelheit einen solchen Leuchtstab aus, damit Sie im Ernstfall wissen, wie Knicklichter funktionieren und wie lange die Leuchtstäbe als ungefährliche Lichtquelle zur Verfügung stehen.

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Knicklichter können miteinander verbunden werden

Durch kleine Verbindungselemente lassen sich mehrere Knicklichter zusammenstecken

Wie Knicklichter als Notlicht funktionieren

Knicklichter bestehen aus einem transparenten Kunststoffrohr, in dem sich eine Flüssigkeit befindet. In dieser Flüssigkeit befindet sich ein zweites Röhrchen aus Glas, in dem eine weitere flüssige chemische Substanz enthalten ist. Um welche Flüssigkeiten es sich dabei handelt, hängt von der Leuchtfarbe sowie der Leuchtdauer des Knicklichts ab.

So werden Knicklichter aktiviert

Solange sich die Flüssigkeiten des Leuchtstabs nicht vermischen, leuchtet das Knicklicht nicht. Möchte man ein Knicklicht aktivieren, muss der Stab gebogen werden, um das innenliegende Glasröhrchen zum Zerbrechen zu bringen. Wird durch das Knicken des Leuchtstabs das Glasröhrchen zerbrochen, vermischen sich die beiden Flüssigkeiten und der Leuchteffekt wird gestartet.

Warum leuchten Knicklichter ohne Strom?

Bei der Vermischung der verschiedenen Flüssigkeiten wird eine chemische Reaktion in Gang gesetzt, die als Peroxyoxalat-Chemilumineszenz (kurz: PICL) bezeichnet wird. Da es sich um fluoreszenzfähige Verbindung handelt, emittiert Licht.

Knicklicht liefert stundenlang Notbeleuchtung

Der Leuchteffekt kann je nach Größe des Knicklichts mehrere Stunden anhalten. Zwar liefert das Knicklicht nicht die Helligkeit, die man von einer herkömmlichen Zimmerlampe oder einer Taschenlampe gewöhnt ist. Aber das Notlicht reicht vollkommen aus, um die nähere Umgebung auszuleuchten.

Vor allem mit etwas größeren Knicklichtern kann beispielsweise in der Dunkelheit ein Weg ausgeleuchtet, eine Karte gelesen oder ein Zimmer notdürftig mit Beleuchtung ausgestattet werden.

Knicklicht eignet sich als Notbeleuchtung in Räumen und im Freien

Wie lang leuchtet ein Knicklicht?

Die Leuchtdauer eines Knicklichts hängt von mehreren Faktoren ab. Einerseits kommet es darauf an, welche Chemikalien im Kunststoffstab und Glasröhrchen enthalten sind. Andererseits spielt auch die Größe des Leuchtstabes eine Rolle.

Sehr kleine Knicklichter können eine Leuchtdauer von nur wenigen Minuten haben, größere Leuchtstäbe können über mehrere Stunden leuchten. Hier kann von etwa 6 Stunden sehr hellem Licht ausgegangen werden.

Der Leuchtkraft nimmt bei allen Knicklichtern kontinuierlich ab. Bei großen Leuchtstäben kann es jedoch bis zu drei Tage dauern, bis das immer schwächer werdende Licht nicht mehr wahrnehmbar ist.

Welche Knicklichter kaufen?

Möchten Sie Knicklichter für Krisenvorsorge oder andere Anwendungen kaufen, achten Sie in der Produktbeschreibung darauf, wie lang die Leuchtdauer ist. Es ist nicht sinnvoll, wenn Sie nur große Leuchtstäbe in Ihre Krisenausrüstung packen.

Denn je größer das Knicklicht, desto länger ist seine Leuchtdauer und desto teurer ist der Leuchtstab. Bedenken Sie, dass im Notfall manchmal auch nur kurz Licht benötigt wird! Ein teures und großes Knicklicht wäre Verschwendung.

Wie oft kann man Knicklichter verwenden?

Leuchtstäbe können nur einmal aktiviert und verwendet werden. Hat das aktivierte Knicklicht seine Leuchtkraft verloren, kann das Leuchten nicht noch einmal in Gang gesetzt werden.

Zwar können manche Knicklichter durch Einfrieren im Gefrierschrank und anschließendes kräftiges Schütteln nochmal reaktiviert werden. Dies mag zwar im normalen Alltag machbar sein. Legt man sich jedoch einen kleinen Vorrat mit Knicklichtern für die Krisenvorsorge (und somit für Notsituationen) an, hilft das nicht weiter, wenn es zu einem Stromausfall kommt.

Wofür verwendet man Knicklichter?

Hier noch einige weitere Beispiele, wo und in welchen Situationen Knicklichter als Notfallbeleuchtung im Rahmen der Krisenvorsorge eingesetzt werden können:

  • Absicherung von Treppen
  • als Nachtlicht für Kinder
  • zur Markierung
  • in kleiner Ausführung beim Nachtangeln
  • stille Kommunikation bei Nachtwanderungen (Verständigung durch Winken)

Leuchtstäbe sind kein Kinderspielzeug!

Obwohl die Kunststoffröhre von Knicklichtern rundum verschlossen und äußerst robust sind, kommt es bei normaler Anwendung kaum dazu, dass der Leuchtstab beschädigt wird und die chemikalischen Flüssigkeiten oder die Glassplitter des zerstörten Glasröhrchens austreten. Trotzdem kann dies passieren!

Darum gehören Knicklichter keinesfalls in die Hände von Kindern. Sie dürfen nicht in die Nähe von offenem Feuer gebracht und auch nicht zerstört, geöffnet oder über alle Maße gebogen werden. Beachtet man die Sicherheitshinweise, ist die Anwendung der Fluoreszenz-Leuchtstäbe sicher.

Knicklichter griffbereit aufbewahren

Damit man in Notfällen auf die Knicklichter als Notlicht zurückgreifen kann, ist eine leichte und gefahrlos zugängliche Aufbewahrung angebracht. Da die Leuchtstäbe lediglich ein geringes Eigengewicht aufweisen, lassen sich Knicklichter problemlos im Rucksack mitführen. Selbstverständlich passt ein kleines Knicklicht auch ohne Weiteres in die Hemdtasche oder Hosentasche.
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