Da nach Auffassung des Gesetzgebers Produkt- und Markennamen Werbung darstellen, kennzeichnen wir jeden Beitrag als solche.

Die Bundesregierung rät

Die Deutsche Bundesregierung rät zur Krisenvorsorge. Gleiches gilt für Österreich und Schweiz. Trotzdem wird das wichtige Thema der Vorsorge oft belächelt. Trotz jeder Notwendigkeit wird seitens vieler Bürger damit abgewunken, dass man ja jeden Tag einkaufen kann oder es wird sogar damit argumentiert wird, dass die Bundesregierung Krisenvorsorge betreibt, es schließlich staatliche Notreserve mit Lebensmitteln und Trinkwasser gibt. Wer sich auf diese beiden Argumente verlässt, selbst keine Vorsorge trifft, wird im Krisenfall von knallharter Ernüchterung eingeholt. Im Krisenfall sitzen wir ohne Lebensmittel und Strom da. Wer keine Vorräte, keine Notnahrung und kein Notstromaggregat besitzt, hat Pech gehabt. Weder sollte man sich darauf verlassen, dass im Katastrophenfall Geschäfte geöffnet sind, noch, dass eine zeitnahe und ausreichende Versorgung mit Lebensmitteln durch den Staat erfolgt.

01. Mai 2022: Aufruf Bundesinnenministerin Nancy Faeser wegen drohender Kriegsgefahr Notvorräte anlegen – unser Kommentar & Tipps.

Lesen Sie unseren ausführlichen Ratgeber „Konservendosen“ – darin zählen wir jede Menge unterschiedliche Konservengerichte auf und haben viele Tipps, wie Sie damit halbwegs schmackhaftes Essen zubereiten können.

Bundesregierung rät zur Krisenvorsorge – warum?

Der Bund hat im Jahr 2004 das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe gegründet. Kurz: BBK. Das BBK ist Kraft Zivilschutzgesetz mit einer Vielzahl an Aufgaben betreut. Dazu zählen unter anderem Warnung der Bevölkerung im Katastrophenfall, Katastrophenschutz, Krisenmanagement bei diversen Ereignissen, Schutz Kritischer Infrastrukturen (KRITIS) – also alle Belange, welche dem Bevölkerungsschutz dienen.

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe ist zudem für staatliche Krisenvorsorge sowie Bundesreserve verantwortlich, ruft dennoch jeden Bürger zur privaten Krisenvorsorge auf.

Regierung ruft zur Vorsorge auf: Konkreter Aufruf des BKK im Jahr 2016

Im August 2016 brachte die deutsche Regierung ihr neues Zivilschutzkonzept auf den Weg, über dessen Inhalte seinerzeit noch keine konkreten Informationen vorlagen. Außerdem rief die Regierung zu Hamsterkäufen auf. Es gab konkrete Gefährdungslagen.

Aus aktuellem Anlass hatten wir umfassende Tipps im Ratgeber „Zivilschutzkonzept: Was rät die Regierung?“ zu Krisenvorsorge, Lebensmittelvorräten und Trinkwasservorräten auch bei Hartz-4 für Sie zusammengefasst.

Bundesregierung Krisenvorsorge: Mehr als nur ein paar Vorräte!

Des Weiteren verwiesen wir ergänzend auf die Broschüre der Regierung zur Vorsorge Deutschland. Wichtige Themen wie Dokumentensicherheit, Notgepäck, Energieausfälle, CBRN-Gefahren (chemische, biologische, radiologische, nukleare Gefahrenstoffe), Wasservorrat, Hygiene, Lebensmittel, Tipps zur Vorratshaltung werden in der Krisenvorsorge Broschüre aufgegriffen.

Viele weitere Informationen finden Sie in unserem Trinkwasser Ratgeber. Dort erhalten Sie wertvolle Tipps rund um Trinkwasseraufbereitung sowie zum Wasser filtern und den Trinkwasservorrat.

Inzwischen erfolgte die BKK Neuausrichtung sowie vollständige Umgestaltung der Website des Bundes. Deren neue Inhalte haben es in sich. Auf konkrete Details gehen wir im Artikel ausführlicher ein.

Gründe, warum Bund zur privaten Krisenvorsorge rät

Es gibt mehrere Gründe, warum die deutsche Regierung jeden Haushalt dazu auffordert, Krisenvorsorge zu betreiben. Auf die wichtigsten gehen wir nachfolgend ein. Beachten Sie verlinkte Quellen.

  • Der Lebensmittelhandel hat keine Vorräte eingelagert.
  • Im Katastrophenfall sind Geschäfte geschlossen.
  • Bei Katastrophen sind Versorgungswege zerstört.
  • Notreserve der Regierung reicht nicht für Gesamtbevölkerung aus.
  • Bundesreserve kann nicht spontan an Bevölkerung verteilt werden.
  • Zentrale Notfallreserve der BRD umfasst nur Getreide, Milchpulver, Trinkwasser!

Es bleibt noch genug Zeit, um Vorräte zu kaufen – NEIN!

Einer der häufigsten Gründe, warum viele Bürger dem Aufruf der Bundesregierung zur Vorratshaltung nicht folgen ist jener:

Ich kann ja noch schnell einkaufen gehen, wenn was passiert!

Obwohl wir im hochtechnisierten Zeitalter leben, werden Katastrophen nicht immer angekündigt. Wenn ein solches Naturereignis eintritt, kommt es auf jede Sekunde an. Das sollte spätestens Deutschlands Hochwasserkatastrophe im Jahr 2021 jedem klar gemacht haben.

Selbst wenn das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe rechtzeitig auf gravierende Gefahren mit großem Ausmaß hinweisen würde, noch genug Zeit zum Bevorraten bliebe, treten unweigerlich zwei Probleme auf:

  1. Alle Bürger würden gleichzeitig losstürmen, schnell Vorräte einkaufen.
  2. Wegen Just in Time Produktion gäbe es nicht genug Lebensmittel für alle Bürger.

Was ist Just in Time Produktion?

Weltweit, insbesondere in Deutschland, aber auch in Österreich und Schweiz, setzt die Lebensmittelindustrie auf Just in Time Produktion (kurz JiT). Dabei handelt es sich um ein System bedarfssynchroner Produktion in Verbindung mit gut organisierter Lieferstrategie. Derartige Lebensmittelproduktion bringt Vorteile, weil keine Überschüsse produziert werden.

Darüber hinaus benötigen Hersteller bei diesem Fertigungs- und Logistikverfahren sehr viel weniger Lagerfläche, als beim gegenteiligen Fertigungsverfahren, der Just in Case Produktion, bei dem ein hoher Lagerbestand vorgehalten wird.

Risiken, Nachteile & Gefahren bei JiT

Was vorteilhaft klingt, notwendig und effizient ist, hat einen gravierenden Nachteil, wenn ein Krisenfall eintritt:

Es gibt kaum Lebensmittelvorräte!

Bei Just-in-Time werden Lebensmittel sowie andere Waren des täglichen Bedarfs erst produziert, wenn sie benötigt werden. Die Produktion erstreckt sich lediglich auf Waren sowie Warenmengen, welche zum aktuellen Zeitpunkt benötigt werden. Unmittelbar nach der Produktion erfolgt die Auslieferung an den Einzelhändler. Warenverkauf an Verbraucher erfolgt kurzfristig.

Just in Time – anfälliges Produktions- & Lieferkonstrukt

Solange es zu keiner Störung in diesem Produktions- und Lieferungsprozess kommt, funktioniert Versorgung mit Just in Time zuverlässig. In krisenfreien Zeiten ist sämtliche Versorgung der Bevölkerung gewährleistet.

Aber die effiziente Produktions- und Lieferkettekette ist fragil. Sind Rohstoffe nicht verfügbar oder gerät Produktion zum Beispiel durch Zerstörung einer Produktionsstätte durch Hochwasser, Erdbeben oder Blackout Strom zum Stillstand, gelangen im besten Fall nur noch jene geringen Mengen vorproduzierter Lebensmittel in den Handel.

Zerstörte Infrastruktur größtes Problem bei Versorgung mit Lebensmittel

Im schlimmsten Fall können im Krisenfall selbst vorproduzierte Lebensmittel nicht mehr an Geschäfte ausgeliefert werden. Etwa dann, wenn aufgrund von Erdbeben oder Flutkatastrophe Autobahn, Landstraße, Bundesstraße sowie städtische Straßen nicht mehr befahr sind.

Selbst in Gebieten, welche nicht direkt von der Katastrophe betroffen sind, kann es dazu kommen, dass Geschäfte nicht mehr beliefert werden können, wenn Zufahrtsstraßen durch Hochwasser oder Beschädigung unpassierbar sind.

Die Annahme, man braucht keine Krisenvorsorge zu betreiben, weil man ja im Krisenfall noch schnell einkaufen kann, ist also grundverkehrt!

Genauso falsch ist es, sich darauf zu verlassen, dass im Katastrophenfall Versorgung durch die deutsche Regierung gewährleistet ist. Die Bundesregierung rät zur Krisenvorsorge – für jeden Haushalt. Aus triftigen Gründen!

Regierung warnt: BBK Krisenvorsorge reicht nicht!

Alle Informationen in unserem Krisenvorsorge Ratgeber basieren auf der Quelle BKK. In seiner FAQ berichtet das BBK nach seiner Neuausrichtung auf der Website wie folgt:

Der Krisenbevorratung im Lebensmittelbereich liegt nicht der Ansatz zu Grunde, eine Voll­versorgung der knapp 83 Millionen in der Bundesrepublik Deutschland lebenden Bürgerin­nen und Bürger über einen längeren Zeitraum sicher zu stellen. Die staatlichen Notreserven im Lebensmittelbereich in Deutschland sollen dazu beitragen, kurzfristig Engpässe in der Versorgung der Bevölkerung zu überbrücken. Je nachdem, wie viele zu verpflegende Perso­nen und welche Tagesration pro Person unterstellt werden, reichen die Vorräte, je nach ein­gelagertem Produkt, zwischen wenigen Tagen bis hin zu mehreren Wochen.

Diese Formulierungen der Bundesregierung sind überdeutlich. Bei lokal begrenzten Ereignissen reicht die Bundesreserve für mehrere Wochen. Bei bundesweiten Ereignissen nur wenige Tage.

Erstaunlich ist, dass das BKK unter gleichem Link wie folgt mitteilt:

Der Einsatz von staatlichen Nahrungsmittelnotvorräten ist in Deutschland bisher noch nicht nötig gewesen. Auch bei der Hochwasserkatastrophe 2002 in den neuen Bundesländern war es trotz der mancherorts prekären Lage nicht erforderlich, Nahrungsmittel aus der staatlichen Notreserve bereit zu stellen.

Bei „kleineren“ regional eintretenden Schadenereignissen, muss meist nicht auf staatliche Krisenvorsorge zurückgegriffen werden. Anders verhält es sich, wenn ein Großschadenereignis eintritt, welches sich über das gesamte Bundesgebiet oder über weitere Teile Europas erstreckt. Aber genau da liegt der Hase im Pfeffer begraben.

Für derartige Katastrophen ist staatliche Krisenvorsorge vorgesehen. Doch das hauptsächliche Problem wird auf Anhieb erkennbar:

Ist die ganze Bevölkerung in Deutschland von einer Katastrophe betroffen, reicht die Versorgung nicht für die gesamte Bevölkerung.

Auch dies ist nicht das einzige Problem. Die Bundesregierung rät zur Krisenvorsorge, weil jene äußerst knapp bemessene Bundesreserve nicht kurzfristig abgerufen werden kann.

Eingelagerte Vorräte müssen erst verarbeitet werden, bevor sie an die Bürger verteilt werden können.

BKK Krisenvorsorge: Bundesreserve Getreide

Die BBK Krisenvorsorge Deutschland umfasst lediglich einen kargen Lebensmittelvorrat, der absolute Notversorgung beinhaltet. Staatliche Notreserven beschränken sich im Wesentlichen auf sogenannte Bundesreserve Getreide, welche aus drei Getreidesorten besteht:

  • Weizen
  • Roggen
  • Hafer

Der Vorrat umfasst kein Dosenbrot, welches schnell an die Bevölkerung verteilbar wäre. Es wird lediglich Getreidekorn vorgehalten. Dieses muss im Krisenfall zu einer funktionierenden Mühle (!) transportiert, gemahlen, anschließend in einer funktionierenden Großbäckerei zu Brot gebacken werden.

Damit Transport zur Mühle, Getreide mahlen und backen überhaupt möglich ist, müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:

  • Benzin / Diesel verfügbar
  • genügend intakte Fahrzeuge
  • Strom / Gas verfügbar
  • Straßen befahrbar
  • ausreichend Hilfskräfte abrufbar

Für Transport sowie Verteilung wird die technische und personelle Infrastruktur von THW, anderen Hilfsorganisationen und bei Bedarf der Bundeswehr genutzt. Sobald Fahrzeuge nicht mehr betankt werden können, es zum Strom Blackout kommt, Mühlen und/oder Bäckereien zerstört wurden oder nicht ausreichend Personal zur Verfügung steht, ist die Bundesreserve Getreide nutzlos.

Um diese Risiken zu minimieren, betreibt das BKK Krisenvorsorge an mehreren Standorten. Wenn an einem Standort aus welchen Gründen auch immer nicht auf Notfallreserve des Staates zurückgegriffen werden kann, stehen dafür andere Standorte zur Verfügung, in der Hoffnung, dass diese nicht derart vom Großschadenereignis betroffen sind.

150 geheime Lager Deutschland

Insgesamt verfügt die BRD über 150 geheime Vorratslager. Die Bundesreserve Getreide Standorte unterliegen strikter Geheimhaltung. Dies ist dem Ziel geschuldet, dass Standorte weder geplündert, noch im Angriffsfall gezielt zerstört werden können.

Klar muss sein: Wenn ein oder mehrere Standorte zu Schaden kommen, stehen dort gelagerte Vorräte nicht zur Verfügung. Eine Versorgung betreffender Regionen ist unmöglich.

Passiver Schutz der Lagerstätten

Diese Strategie der Geheimhaltung von Vorratslagern funktioniert im Wesentlichen, hat jedoch auch Nachteile. Es ist davon auszugehen, dass die Bundesreserve Getreide zwar in relativer Nähe zu Mühle und Großbäckerei positioniert ist – aber nicht in unmittelbarer Nähe. Im Angriffsfall wäre es sonst ein Leichtes, gezielt Mühlen sowie Bäckereien zu zerstören und dabei gleichzeitig auch staatliche Vorratskammern zu vernichten.

Schnelle Aktivierung mit Lebensmittelversorgung unmöglich

Fraglich ist darüber hinaus, inwieweit Standorte von Bundesreserve, Mühle und Bäckerei in zentraler Lage liegen. Zu vermuten ist, dass alle Standorte eher ländlich gelegen sind, wodurch eine Aktivierung der staatlichen Krisenvorsorge mit enormen organisatorischen sowie zeitlichen Ablauf einhergeht.

Notversorgung erst nach 2 Wochen oder später

Es ist davon auszugehen, dass frühestens in zwei Wochen nach Eintritt des Katastrophenereignisses erste Lebensmittel aus der Bundesreserve an die Bevölkerung verteilt werden können!

Die Bundesregierung rät zur Krisenvorsorge – alleine diese Tatsache verdeutlicht, warum jeder Bürger privat vorsorgen muss, wenn er überleben will.

Hierbei ist noch nicht berücksichtigt, ob tatsächlich alle Lebensmitteltransporte bei den Bürgern ankommen. Fahrzeuge können verunglücken oder geplündert werden. Trifft zu allem Unglück auch noch ein solcher Fall ein, reduziert sich die Menge der Vorräte für Bürger in der betreffenden Region signifikant.

Welche Vorräte hält Bundesregierung für Bevölkerung vor?

Die staatliche Krisenvorsorge Deutschland besteht hauptsächlich aus der Bundesreserve Getreide. Daneben umfasst Zivile Notfallreserve Vorratsbestände aus Reis, Linsen, Erbsen und Kondensmilch. Pro Person und Tag stehen 15 Liter Wasser zur Verfügung. Staatlicher Trinkwasservorrat reicht maximal für 2 Wochen. Das war’s!

Wie oben bereits erwähnt, weist die Deutsche Regierung ausdrücklich darauf hin:

  • Keine Vollversorgung aller Bürger.
  • Notreserve soll lediglich zur Versorgung beitragen.
  • Vorräte für wenige Tage oder bis mehrere Wochen.

Weder wird man von einer solchen knappen Vorratsmenge satt, noch lässt sich dadurch auch nur halbwegs eine ausreichende oder gar schmackhafte Ernährung gewährleisten. Wer Allergiker ist, keine Hülsenfrüchte essen kann oder an Zöliakie leidet, hat zusätzliches Nachsehen.

Von Konservendosen mit Eintopf, etwas Fleisch, Dosenwurst, Kaffee, Schokolade, Käse, Butter, Margarine, anderen kalorienreichen Lebensmitteln oder Gewürzen ist keine Rede, was Notreserven Deutschland betrifft. Aber das muss es auch nicht – denn:

Die Bundesregierung rät zur Krisenvorsorge!

Alle Vorräte, welche von der Regierung vorgehalten werden, stellen, wie der Bund selbst mitteilt, nur eine Ergänzung zum Lebensmittelvorrat aus der privaten Krisenvorsorge dar.

Für eine ausreichende Ernährung ist jeder Bundesbürger selbst verantwortlich.

Notvorrat: Wie funktioniert Verteilung der Vorräte?

Das BKK informiert, dass Verteilung über Sammelverpflegungseinrichtungen erfolgt. Klar muss sein, dass im Katastrophenfall es niemals möglich sein kann, Notreserven Deutschland weit an jeden Wohnort zu verbringen.

Äußerst wahrscheinlich ist, dass Versorgung mit Lebensmitteln vorrangig in größeren Städten zuerst anläuft, während kleine Gemeinden oder ländliche Regionen weitaus später Versorgung aus den staatlichen Vorräten erhalten – insofern ausreichend Nahrungsvorräte vorhanden sind.

Ob und inwieweit jeder Haushalt, der nicht in der Nähe von den sogenannten „Verpflegungseinrichtungen“ lebt, in der Lage ist, dorthin zu gelangen, um sich Notverpflegung abzuholen, ist fraglich. Wenn Straßen beschädigt sind, kein Fahrzeug oder Kraftstoff vorhanden ist, alle Menschen Hunger leiden, zu allem bereit sind, um ihre Familie mit Essen und Trinkwasser zu versorgen, möchte man sich herrschende Zustände nicht vorstellen.

Bundesregierung rät zur Krisenvorsorge – für mindestens 2 Wochen

Sich selbst sowie die Familie mit einer privaten Krisenvorsorge abzusichern, welche ausreichend Lebensmittel, Trinkwasser, Medikamente, Hygieneartikel und Energie für mindestens zwei Wochen umfasst, muss eine Selbstverständlichkeit sein! Aus vorgenannten Gründen.

Redaktion Krisenvorsorge-Ratgeber.de empfiehlt, so wie andere Experten auch, nach Möglichkeit für einen längeren Zeitraum ausreichend Lebensmittel vorzuhalten. Je länger, desto besser.

BBK Notfallkochbuch

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe hat in Zusammenarbeit mit Hilfsorganisationen im Rahmen eines Wettbewerbs das BBK Notfallkochbuch „Kochen ohne Strom“ in September 2021 herausgeben. Darin befinden sich 50 Rezepte für Notfallküche sowie Tipps zum Kochen ohne Strom. Das Buch kann im Buchhandel gekauft oder online bestellt werden. Bitte im in psychischer Form – ohne Strom können Sie kein E-Book lesen!

Krisenvorsorge-Ratgeber.de: Hamster-Rezepte & Brot backen ohne Strom

Wir waren schneller und haben z. B. hier „Hamster-Rezepte – kochen in der Krise“ oder unseren ausführlichen Ratgeber „Brot mit Teelichtern backen“ für Sie veröffentlicht – zur kostenlosen privaten Nutzung.

Unser Ratgeber, wie Sie Brot ohne Strom backen können erschien erstmals am 13. Februar 2012 und wurde bis heute (23. Februar 2022) insgesamt 51 mal überarbeitet.

Bundesregierung rät zur Krisenvorsorge: BBK Broschüre anfordern

Dass alle Ratgeber, die sich mit den Themen Krisenvorsorge und Lebensmittelvorratshaltung auseinandersetzen, absolut ihre Berechtigung haben, zeigt die Broschüre „Für den Notfall vorgesorgt“, welche Sie am Ende dieses Artikels über den Link auf der Website vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe downloaden können.

Broschüre „Für den Notfall vorgesorgt“, PDF (2 MB), Herausgeber Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe:

Download hier

Auf derzeit 26 Seiten gibt die Regierung der BRD Tipps und Hinweise, wie Bürger sich auf Notfälle jedweder Art vorbereiten können – und MÜSSEN. Denn die Bundesregierung verfügt derzeit über kein umfassendes und adäquates Zivilschutzkonzept.

Vorhaltung von Lebensmitteln und Trinkwasser sind die wichtigsten Themen bei der Krisenvorsorge. Aber ein paar Vorräte reichen nicht aus, um sich bestmöglich vorzubereiten.

Die Broschüre vom BKK umfasst deshalb weitere Tipps, wie etwa das Verhalten in der Krise oder den Umgang mit wichtigen Dokumenten.

Mit Krisenvorsorge-Ratgeber.de für den Notfall vorgesorgt

Krisenvorsorge-Ratgeber.de stellt Ihnen umfangreiche Informationen zur sinnvollen Krisenvorsorge kostenlos zur privaten Nutzung zur Verfügung. Und geht ausführlich auf alle Fragen und Themen rund um die private Vorsorge ein.

Lesen Sie unseren Krisenvorsorge Ratgeber und vergleichen Sie die Inhalte mit der Broschüre der Bundesregierung, werden Sie keine Widersprüche finden und sich häufiger bei dem Gedanken ertappen:

„Das kenne ich doch von meinen Großeltern!“

Richtig, denn unsere Vorfahren waren erprobt im Notfall, ebenso in Krisenvorsorge und Lebensmittelvorratshaltung. Mit zunehmender Globalisierung, der permanenten Verfügbarkeit frischer Waren in den Supermärkten haben wir das wertvolle Hamstern verlernt.

Wir leben im guten Glauben, daran würde sich niemals etwas ändern. Was ist, wenn doch!? Lesen Sie dazu unseren ausführlichen Bericht: „Bevölkerungsschutz – Reicht Krisenvorsorge der BRD?„.

Wie die Regierung es in ihrer Schrift, Seite 5 der Broschüre, mitteilt:

„Bei Katastrophen, besonders aber in einem Verteidigungsfall, muss auch mit einer Störung der Wasserversorgung oder sogar mit einer Verseuchung des Trinkwassers gerechnet werden.“

Nichts ist sicher

Wenn das Leben und damit einhergehende Lebenserfahrung uns eins gelernt haben sollte, dann ist es wohl jene Tatsache, dass nichts sicher ist. Naturkatastrophen, Terroranschläge, Stromausfälle größeren Ausmaßes, jähe Wetterereignisse und andere unvorhersehbare Ereignisse – sogar Krieg – können mit einem Mal das Leben aus den Fugen heben und der Notfall tritt ein. Für diesen Notfall werden Ihnen Broschüren wie die der Bundesregierung, eine gut durchdachte Krisenvorsorge, ein Ratgeber wie dieser und die Lebensmittelvorratshaltung Chancen eröffnen, Krisen zu überstehen.