Schulpflicht Corona Befreiung - so einfach kann sie durchgesetzt werden
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Manche Eltern und Schüler freuen sich, dass die Schulen wieder öffnen. In anderen Familien sorgt die Schulöffnung für Angst. Obwohl nach dem Lockdown offizielle Zahlen den Eindruck vermitteln, dass die Coronavirus Fallzahlen abnehmen, besteht nach wie vor die Pandemie, wodurch Bundesregierung und Länder einschränkende Maßnahmen begründen. Es besteht eine allgemeine Gesundheitsgefährdung – für jeden. Dies wirft die Frage auf, ob Kinder nach der Schulöffnung tatsächlich die Schule besuchen müssen. “Schulpflicht Corona” – das ist unser Thema. Wir berichten, wie unkompliziert die Schulbefreiung wegen Corona möglich ist. Ohne Antrag, ohne Rezept und ohne überhaupt erwähnen zu müssen, ob ein Familienangehöriger zu einer der Risikogruppen gehört. Wie das möglich ist, zeigen wir Ihnen an einer offiziellen Coronavirus Schulbefreiung im Falle einer Familie auf. Bei Nachfragen können Sie sich gerne über das Kontaktformular an uns wenden.


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Schulbefreiung Corona – für JEDES Schulkind möglich!

Insgesamt haben wir uns in 3 Beiträgen mit Schulöffnung, Schulpflicht und Schulbefreiung auseinandergesetzt, mit einem Juristen in einem Live-Stream über die Situation an den Schulen gesprochen.

Bereits in diesem Live-Stream kamen wir überein, dass Eltern kraft des Grundgesetztes das Recht und auch die Pflicht haben, eigenverantwortlich zu entscheiden, ob sie ihre Kinder während einer Pandemie überhaupt in die Schule schicken müssen. Nach juristischer Auswertung lautet die Antwort: NEIN!

Dennoch haben wir hier für Sie Auszüge und Quellen zu den Landesverordnungen zusammengestellt und hier einen Antrag auf Befreiung der Schulpflicht inklusive Begründungen formuliert. Wie aber das nachfolgend näher ausgeführte Beispiel zeigt, ist eine Beantragung oder die Vorlage eines ärztliches Attests nicht notwendig – zumindest hat es für diese Familie problemlos funktioniert, dass die Kinder vom Schulunterricht durch Präsenz freigestellt wurden.

Schulpflicht & Bildungspflicht – juristische Spitzfindigkeit

Werfen wir einen Blick auf die Rechtslage: In Deutschland gibt es keine Bildungspflicht, sondern eine Schulpflicht, die durch Präsenz zu erfüllen ist. Allerdings übersteht der Gesundheitsschutz des Kindes der Präsenzpflicht (durch körperliche Anwesenheit dem Schulunterricht beizuwohnen).

Kurz: Trotz Coronavirus Pandemie können (!) Schüler sich bilden und der Staat muss dementsprechend eine geeignete Infrastruktur zur Verfügung stellen, dass dies möglich ist. Aber der Staat kann und darf aufgrund der Rechtslage nicht erzwingen, dass Jungen und Mädchen während einer Pandemie die Schule besuchen, wenn sie dadurch einem höheren Erkrankungsrisiko ausgesetzt sind. Dass dies der Fall ist, ergibt sich aus den weitreichenden Maßnahmen, welche die Länder durch diverse Verordnungen erlassen haben.

Grundgesetz räumt Eltern umfangreichen Ermessensspielraum ein!

Das Recht und die Pflicht, dass Eltern verantwortungsbewusst für ihre Kinder entscheiden dürfen und müssen, ergibt sich aus Grundgesetz Artikel 6 (2):

(2) Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht. Über ihre Betätigung wacht die staatliche Gemeinschaft.

Mit diesem Paragraph dürfen Eltern uneingeschränkt entscheiden und abwägen, ob das Kind bei einer bestehenden Gefahrenlage die Schule besuchen wird. Nach wie vor zweifeln viele Eltern dies im Zusammenhang mit der “Schulpflicht Corona” an.

Was viele Mamas und Papas nicht wissen: Auch bei Hochwasser, Sturm, Glatteis und Schneefall obliegt es einzig den Eltern, ob sie ihr Kind zur Schule schicken. Nachzulesen ist dies in der Schulordnung!

Schulpflicht Corona ausgesetzt – nicht nur für Risikofamilien!

Während die Länder in ihren Coronavirus Verordnungen ausschließlich erwähnen, dass vorerkrankte Schüler und Schülerinnen bzw. schulpflichtige Kinder, die gemeinsam mit einem Risikopatient in einem Haushalt leben, nicht zum Präsenzunterricht an der Schule verpflichtet sind, können ALLE Elternteile unter Berufung auf GG Artikel 6 (2) ihre Kinder vom Präsenzunterricht befreien! Weder muss dies beantragt, noch bewilligt werden.

Schulbefreiung Corona – leichter, als gedacht!

Anhand eines konkreten Falles erklären wir Ihnen, wie Sie die Schulbefreiung wegen Corona erwirken können. Zwar gibt es in der Familie einen Risikopatient mit Asthma, doch dies wurde in keiner Weise gegenüber der Schule der Kinder angesprochen.

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1. Telefonat mit der Schule: Gespräch mit dem stellvertretenden Schulleiter

Für die beiden Schüler in der 9. Klasse an einer Realschule im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern wurde der Schulunterricht am Montag, den 4. Mai 2020 wieder aufgenommen. Am gleichen Tag früh morgens rief die Mutter im Schulsekretariat an und teilte mit, dass die beiden Kinder pandemiebedingt nicht am Präsensunterricht teilnehmen werden.

Der stellvertretende Schulleiter kommentierte dies, dass ein Antrag an die Schule gestellt werden müsse, wenn ein Risikopatient im Haushalt der Schüler leben würde.

Die Mutter entgegnete mit der Frage, ob die Entscheidung über die Präsenz nicht ohnehin durch das Grundgesetz Artikel 6 (2) einzig den Eltern obliege. Die Gegenfrage blieb von dem Stellvertreter unbeantwortet. Er führte daraufhin lediglich weiter aus, dass die Schule dann über den Antrag bescheiden würde.

Die Mutter fragte, wie die Schüler an die Schulaufgaben kommen würden. Der stellvertretende Schulleiter verwies darauf, dass sich die Schüler diesbezüglich bei den Mitschülern informieren müssten und begründete dies wie folgt: Da ja wieder alle Schüler zur Schule gehen würden, wäre es nicht vorgesehen, die Hausaufgaben weiter über die Schulhomepage zu veröffentlichen.

Das Telefonat war also denkbar kurz, deshalb entschied sich die Mutter, nochmals eine E-Mail an die Schule zu schicken.

Schulbefreiung wegen Corona: E-Mail an die Schule

In der Kürze liegt die Würze. Besagte E-Mail an den Schuldirektor umfasst lediglich wenige Zeilen, aber einen kernigen Betreff:

Keine Teilnahme am Präsenzunterricht

Hiermit macht die Mutter deutlich, dass Ihre Kinder dem Schulunterricht nicht durch körperliche Anwesenheit folgen werden. Näher führt sie in der E-Mail wie folgt aus:

Sehr geehrter Herr E.,

wie eben bereits mit Herrn M. besprochen, möchte ich auch Ihnen auf dem Schriftweg mitteilen, dass ich als sorgeberechtigte Mutter meinen elterlichen Spielraum wahrnehme, der sich aus 6 II GG ergibt. Meine Kinder X und Y werden pandemiebedingt nicht am Präsenzunterricht in der Schule teilnehmen.

Bitte teilen Sie mir kurzfristig mit, wie die Unterrichtung meiner Kinder alternativ durchgeführt wird.

Mit freundlichen Grüßen

Liebe Leserinnen und Leser, Sie sehen, dass auch in der Schriftform keine umfangreichen Ausführungen unternommen wurden. Weder wurde der Hinweis erteilt, dass in der Familie ein erhöhtes gesundheitliches Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf an SARS CoV 2 besteht. Noch wurde ein Antrag auf Schulbefreiung wegen Corona gestellt.

Schriftliche Antwort der Schule

Diese kurze E-Mail wurde seitens der Schule am nächsten Tag (Dienstag, 5. Mai 2020) wie folgt beantwortet – exakter Wortlaut:

(Betreff) AW: Keine Teilnahme am Präsenzunterricht

Sehr geehrte Frau X,

im Präsenzunterricht wird zuerst in den einzelnen Fächern auf die Schüleraufgaben die als Hausaufgaben gegeben wurden eingegangen.

Für alle Schüler die weiter nicht am Präsenzunterricht teilnehmen sind neue Aufgaben auf unsere Schulhomepage-Seite eingestellt worden.

Diese Aufgabenerneuerung wird fortlaufend aktualisiert. Bei Fragen haben sie selbstverständlich die Möglichkeit den telefonischen Kontakt

in der Schule mit den Fachlehrern aufzunehmen.

Mit freundlichem Gruß

2. Telefonat mit der Klassenlehrerin: “Ihre Entscheidung”

Am Dienstag, den 5. Mai 2020 folgte ein Telefongespräch mit der Klassenlehrerin der beiden Schüler. Diese wiederholte nochmals:

“Es ist Ihre Entscheidung als Mutter. Sie haben das Recht, dies zu entscheiden.“

Insgesamt bleibt festzuhalten: Beide Schulkinder wurden vollkommen unproblematisch von Präsenzunterricht freigestellt. Ohne zeitliche Begrenzung, wie sich insbesondere aus dem hier nicht näher ausgeführten Inhalt des Telefonats zwischen Mutter und Klassenlehrerin ergibt. Schüler und Schülerin werden bis auf Weiteres Zuhause Schulstoff und Hausaufgaben erledigen.

Schulbefreiung wegen erhöhtem gesundheitlichem Risiko

Um es in aller Kürze auf den Punkt zu bringen: In diesem Fall ist die Schulbefreiung NICHT wegen dem bestehenden erhöhtem gesundheitlichen Risiko eines Familienmitglieds seitens der Schule bewilligt worden – dieses wurde gar nicht angesprochen.

Die Schule hat verfassungsgemäß und unkompliziert entschieden, das verbriefte Recht und die Pflicht der sorgenberechtigten Mutter gewahrt.

Jugendamt zu Schulbefreiung wegen Corona

Der Redaktion von Krisenvorsorge-Ratgeber.de liegt ein Gesprächs-Transkript mit einem Jugendamt vor, indem seitens der Behörde die Aussage getroffen wurde:

Das machen viele Eltern. Und das ist deren gutes Recht.

Es scheint also derzeit ein großes Verständnis sowie eine hohe Akzeptanz von Schulen und Jugendämtern gegenüber der elterlichen Autonomie vorzuliegen.

Schulpflicht Corona & Schulbefreiung: Ihre Erfahrungen

Wie halten Sie es mit dem Schulbesuch während der Corona-Krise? Können, wollen oder müssen Sie Ihr Kind in die Schule schicken? Haben Sie die Befreiung von der Präsenzpflicht erwirken können? Wie hat die Schule darauf reagiert? Wurden Ihnen Steine in den Weg gelegt? Wir interessieren und für Ihre Erfahrung und freuen und auf Ihr Feedback – gerne unterhalb unseres Beitrags in den Kommentaren oder per E-Mail über das Kontaktformular.

Schulpflicht Corona - Schulbefreiung unkompliziert möglich!

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22 Kommentare
  1. Christine Feuerbach
    Christine Feuerbach sagte:

    Hallo,
    vielen Dank für diese hilfreiche Seite! Ich hatte sie sozusagen prophylaktisch gelesen, damit ich gegebenenfalls meinen Sohn (7) vom Präsenzunterricht befreien lassen kann, wenn er sich auf dieses „Experiment“ nicht einlassen möchte. Zunächst hatte er sich gefreut, als ich ihm erzählte, dass er bald wieder zur Schule gehen darf und dort seine Freunde und seine „geliebte Lehrerin“ sehen kann. Als ich ihm aber die dafür notwendigen Hygiene- und Abstandsregeln erläuterte, reagierte er zuerst mit Angst und dann mit Wut und sagte immer wieder „Ich kann aber keinen Abstand halten“.

    Insgeheim hatte ich gehofft, dass mein Sohn so eine klare Aussage trifft und nachdem er mir mehrmals erläutert hatte, dass er dann nicht zur Schule will, erklärte ich es der, glücklicherweise sehr empathischen, Lehrerin erst telefonisch und dann reichte ein entsprechendes Schreiben für die Schülerakte um dem Präsenzunterricht zu „entkommen“. Auch ich begründete mit Artikel 6 (2) und das Vollzeit-Homeschooling kann statt finden!

    Ich bin froh, dass mein Sohn so klar über seine Gefühle redet und wir ihn bisher weitgehend selbstbestimmt aufwachsen ließen. Kein junger Mensch sollte in so ein System gezwungen werden!
    Vielen Dank für die Hilfe durch diese Seite! Herzliche Grüße aus Berlin, Christine Feuerbach

    Antworten
  2. Jennifer Stateczny
    Jennifer Stateczny sagte:

    Hallo zusammen.
    Also ich habe heute Morgen eine email an die Schule meiner Tochter geschickt (Wir kommen aus NRW)und habe direkt eine Absage bekommen und wurde darauf hingewiesen,dass wenn meine Tochter nicht vorerkrankt ist oder zu einer Risikogruppe gehört,muss sie am Unterricht teilnehmen….

    Bin grad echt gefrustet
    LG

    Antworten
  3. Melina
    Melina sagte:

    Hallo,
    vielen Dank für diesen interessanten Artikel! Wir sind aus Niedersachsen und hier wird es leider teilweise recht restriktiv gehandhabt bzw. ein ärztliches Attest verlangt. Wie gehe ich damit um, wenn die Schule das bei uns auch so verlangt und auf die Schulpflicht verweist? Dann drohen ja evtl. Bussgelder u.s.w.. Welches Jugendamt hat diese Aussage gemacht? Kann man sich da auch offiziell drauf beziehen? Im Niedersächsischen Schulgesetz sind solche Ausnahmen nicht geregelt. Schule ist ja Ländersache, kann es deswegen Unterschiede geben? Das GG steht ja eigentlich darüber, oder?

    Antworten
  4. Marianne
    Marianne sagte:

    Ich habe mein Kind vor den Sommerferien befreien lassen.

    Er ist Risikopatient und darf sowieso keine Maske tragen. Da ich ihm den Spießrutenlauf als einziges Kind ohne Maske dort ersparen wollte, haben er und ich gemeinsam entschieden, dass er fern bleibt. Habe das mit seiner Erkrankung begründet.

    Lehrerin meinte ich müsse das nochmal dem Sekretariat mitteilen. Habe ich gemacht.
    Schulleiterin wollte ein Attest über die Krankheit.
    Habe ich ignoriert.

    Dieser Beitrag ist gerade sehr sinnvoll, denn ich war mir nicht sicher, ob die Schule überhaupt das Recht hat über solche privaten Dinge Bescheid zu wissen.

    Sollte es nach den Ferien mit der Maskenpflicht weiter gehen, werde ich mich lediglich so äußern wie hier im Beitrag.

    Ich danke von Herzen dafür

    Antworten
    • Alexander
      Alexander sagte:

      Hallo Marianne, inzwischen verlangen die Schulen ein Attest. Falls Sie eins vorlegen müssen, ist wichtig für Sie zu wissen, dass auf dem Attest keine Krankheit zu erwähnen ist. Diese unterliegt dem Datenschutz. Viele Grüße & alles Gute.

      Antworten
    • Nicole
      Nicole sagte:

      Liebe Marianne,

      danke für Deinen Bericht. Ich habe mein Kind auch nicht in die Schule geschickt. Wir mussten ein Attest vorlegen, welches wir von einer Kinderpsychologin bekommen haben. Wirst Du dann nach den Ferien Dein Kind auch einfach Zuhause lassen ohne Attest? Ich würde das auch gerne so handhaben.

      Viele liebe Grüße, Nicole

      Antworten
  5. Sille
    Sille sagte:

    Hallo
    Danke für die Informationen. Mein Sohn wird heute eingeschult und bin natürlich in großer Sorge um mein Kind und habe riesige Angst. Ich habe gestern mit der Direktorin der Grundschule telefoniert und ihr mitgeteilt das er zwar zur Einschulung kommen wird, aber Pandemiebedingt am Präsenzunterricht in der Schule nicht teilnehmen wird. Laut Grundgesetz Artikel 6 (2) obliegt die Entscheidung einzig allein den sorgeberechtigten Eltern. Ich wurde von ihr freundlich ausgebremst und darauf hingewiesen das dies für die Allgemeinheit gilt, aber die Länder neue Vorgaben bzw Regelungen im August raus gegeben haben. Dies könnte ich auf der Homepage der Schule einsehen. Wenn ein Risiko besteht muss mein Kind ein Attest haben oder ein Angehöriger muß zur Risikogruppe gehören und dafür wird kein Attest benötigt. Ich hab dann direkt gesagt das ich ventrikuläre extrasystolen habe und mir das Risiko zu hoch ist. Ich soll mit ihr nochmal bei der Einschulung sprechen. Die Schule meines ältesten Kindes verlangt ein Attest.
    Bin dadurch ein wenig irritiert. Denke das es sinnvoll ist, wenn ich mich vorsichtshalber an einen Rechtsanwalt wende.
    Liebe Grüße Silke

    Antworten
  6. Gabrielle Winter
    Gabrielle Winter sagte:

    Hallo

    Wie sieht es denn jetzt nach den Ferien aus? An der Pandemie hat sich nichts geändert.
    Welches Jugendamt sagt, dass es das Recht der Eltern ist?
    Ich sehe es auf jeden Fall so, dass das Recht bei den Eltern liegt.
    Gibt es hier Eltern, wo die Schule es jetzt nach den Ferien ohne Attest akzeptiert hat?

    gespannte Grüsse

    Antworten
  7. Holger
    Holger sagte:

    Hallo! Hamburg ist leider jetzt sehr restriktiv. Bis zu den Sommerferien ging es formlos mit der Befreiung. Das haben wir genutzt und unser Kind hatte Heimunterricht, da meine Frau vorerkrankt ist. Jetzt nach den Ferien wird ein Attest verlangt. Wider Erwarten bekamen wir keines, obwohl meine Frau (nach RKI) klar zur Risikogruppe gehört. Wir stehen jetzt vor einem ziemlichen Dilemma, weil wir voller Angst sind. Sowohl um meine Frau als natürlich auch ums Kind, gerade wo die Zahlen wieder steigen.

    Antworten
  8. Natascha Neufuß
    Natascha Neufuß sagte:

    Moin! Danke für diesen guten Artikel! Meine 12jährige war im März das letzte mal in der Schule. Das ging sehr unkompliziert, ein Telefonat und eine Mail. Aber es ist auch ne Waldorfschule. Ich habe keine Ahnung wie es weitergeht. Meine Tochter hat mittlerweile ein Attest und sollte der Wahnsinn weitergehen, so werde ich weiter Homescholing praktizieren. Ganz übel, was der Staat da mit unseren Kindern abzieht. Aber nicht mit mir.

    Antworten
      • Alexander
        Alexander sagte:

        Bitte mit Background, wenn dieser gegeben ist. Ansonsten sollten alle Eltern angesichts der wachsenden Fallzahlen die Möglichkeit haben, frei zu entscheiden. Uns ist die Problematik bewusst, dass es sicher Leute gibt, die das aus falschen Motiven heraus ausnutzen. Der Schutz derer, die zu Risikogruppen gehören und der von Familien, die sich zuhause im Homeschooling vorbildlich um die Kids und das Lernen kümmern, muss aber übergeordnet stehen.

        Antworten
  9. Nadine Pichler
    Nadine Pichler sagte:

    Wir sollen einen Antrag stellen und ein Attest einreichen, was bescheinigt, daß mein Mann zur Risikogruppe gehört. Dieser Antrag könne aber vom Schulleiter abgelehnt werden. Sollte das der Fall sein und meinem Mann passiert was, verklage ich die Schule.

    Antworten
    • Alexander
      Alexander sagte:

      Hallo Nadine, wie die Chancen stehen, dass der Antrag bewilligt oder abgelehnt wird, hängt derzeit sehr stark vom Bundesland ab. Natürlich kann im Falle eines Falles über eine Klage nachgedacht werden. Aber das macht den möglichen persönlichen Schaden nicht wieder gut. Viel Glück!

      Antworten
  10. Regina
    Regina sagte:

    Keine Hoffnung auf Freistellung, wir sind aus dem Land geflohen.
    Wir haben keine Angst vor einem Virus, aber vor dem Maskenterror, Impfzwang und der Panikmache.

    Antworten
  11. Behrendt
    Behrendt sagte:

    Hallo, mein Sohn war seit März im Homeschooling. Seit Ende der Sommerferien war er nun daheim, aufgrund einer Erkrankung. Die Direktorin hat bereits telefonisch darauf hingewiesen, daß es eine Schulpflicht gibt und ich musste unsere Ärztin von ihrer Schweigepflicht befreien, bezüglich der Diagnose, sonst hätte sie einen Amtsarzt hinzugezogen. Welche Möglichkeiten hat man den jetzt als Eltern konkret ganz klar Stellung für die Gesundheit seiner Kinder zu beziehen? Ohne, daß dies den Kindern zum Nachteil wird? Nicht nur ich als Mutter,m sondern auch mein Sohn äußert ganz klar seine Ängste und Sorgen bezüglich der Schulpflicht.
    Wir wohnen in Sachsen und wären auch dankbar mehr Unterstützung darin zu erfahren, selbst entscheiden zu dürfen.

    Antworten
  12. Stephanie
    Stephanie sagte:

    Guten Abend, ich nutze nun doch die Möglichkeit Sie anzuschreiben, da ich nicht weiter weiss. Meine Tochter ist in der 6. Klasse, Realschule in NRW bei Köln. Ihr kleiner Bruder bald 3 Jahre alt, hat ein Antikörpermangelsyndrom, also eine Immunschwäche. Die Hausärztin hat ein Attest geschrieben, dass meine Tochter aus medizinischen Homeschooling praktizieren soll, wegen Ihrem Bruder. Die Schule hat sich wohl vom Schulministerium getrieben gefühlt, wo es heissen soll, dass nur Kinder die selbst zur Risikogruppe gehören das Recht hätten zuhause zu bleiben. In Ausnahmefällen. So mussten wir zum Schulamtsarzt beim Gesundheitsamt. Diese Dame hat das alles garnicht gesehen und sagte, unser höchstes Gut wäre die Schulpflicht und meine Tochter bräuchte ja soziale Kontakt. Obwohl meine Tochter hier noch niemanden kennt, weil wir erst kurz vor Corona hierhin zogen und meine Tochter auch selbst nicht zur Schule möchte, wegen Corona und weil Sie Angst hat Ihren Bruder, mich oder andere Risikopatienten wie Oma, Opa ect. anzustecken in der Familie. Nun wurde meine Tochter gezwungen wieder zur Schule zu gehen. Sie soll als einzige in jedem Fall Maske tragen und als einzige im Klassenraum mit Abstand von 1,5 Metern zu den anderen sitzen ect. Überhaupt sollen alle Abstand zu Ihr halten. Soviel zu den sozialen Kontakten. Die Zustände sind unmöglich an der Schule. Auch hygienisch. Zum Beispiel wechseln die Kinder ständig die Räume um in anderen Fächern unterrichtet zu werden usw. Desinfektion von Oberflächen gleich null. Nun steigen auch bei uns die Coronazahlen wieder und zwei Schulen sind auch schon im Kreis betroffen. Ich weiss nicht wie ich meine Tochter, meine Sohn und mich schützen soll? Ich möchte, dass meine Tochter Homeschooling machen kann. Hier bietet die Schule auch nix an. Deshalb wollen Sie es wahrscheinlich auch nicht. Die Dame vom Gesundheitsamt meinte noch, ich wüsste ja was mir blühe wenn ich meine Tochter nicht zur Schule schicken würde. Bußgelder ect. Sie meinte, sie schicke auch Kinder von Krebskranken Müttern in die Schule. Sie widersprach sich ständig. Ich sagte, Sie solle mir schriftlich geben, dass dies für meinen Sohn ungefährlich wäre. Das könne Sie nicht meinte Sie. Ausserdem sagte Sie auch, dass wir mit Corona ja erst am Anfang stünden und man jeden Tag neues über das Virus lernen würde. Und was denn wäre wenn dies nun Jahre dauere. Dann könnten ja nicht alle nicht in die Schule gehen. Wir müssten damit leben!
    Ich hoffe Sie können mir helfen. Oder mir einen Rat geben, wie ich uns schützen kann. Ausser in ein Land zu ziehen in dem sowieso Bildungspflicht herrscht und man auch ohne Corona andere Möglichkeiten hat. Ich bin alleinerziehend und finde diese auferlegte Pflicht unverantwortlich.
    Danke, ich hoffe auf Unterstützung.
    Beste Grüsse

    Antworten
    • Alexander
      Alexander sagte:

      Hallo Stephanie, leider kennen wir nicht die aktuellen Verordnungsinhalte aller Bundesländer. Dort ist in jedem Fall genau nachzulesen. Vielleicht wenden Sie sich an die Medien? Viele Grüße

      Antworten

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