Krisenvorsorge nach dem Säulenprinzip

Säulensystem

Krisenvorbereitung im Säulensystem

Um sinnvoll Krisenvorbereitung zu betreiben, ist ein Säulensystem sinnvoll. Neben Lebensmittelbevorratung gehören Autarkie sowie Alternativwährung zwingend in Ihr persönliches Vorsorgepaket und bilden die Säulen effizienter Vorsorge. Optional kann das Gesamtpaket um weitere Maßnahmen erweitert werden. Einige Ratgeber raten eindringlich zur Bewaffnung. Zu diesem Thema enthalten wir uns, da wir es für kontraproduktiv erachten. Äußerst sinnvoll ist es dem entgegen jedoch, bei der Zusammenstellung die Gesundheit in das Krisenpaket zu schnüren.

Lang haltbare Lebensmittel und Kerzen in den Lebensmittelvorrat

Lang haltbare Lebensmittel und Kerzen in den Lebensmittelvorrat

Lebensmittelbevorratung wichtigste Säule

Die Lebensmittelbevorratung ist neben der Autarkie die elementarste Säule im Vorsorgepaket zur Krisenvorsorge. In Zeiten, wie den heutigen ist es leider keine Selbstverständlichkeit mehr, Konserven sowie Dosen Lebensmittel und Weckgläser mit Lebensmitteln zuhause zu haben. Die modernen Möglichkeiten, beinahe rund um die Uhr einkaufen zu können und die Verfügbarkeit sämtlicher Nahrungsmittel zu jeder Jahreszeit lassen die Vorratskammer als überflüssig erscheinen. Ein Fehler!

Denn Umweltkatastrophen oder schwere Unwetter zeigen auch heute noch, wie wichtig es ist, wenigstens einige Tage ohne Einkaufen die Ernährung der Familie gewährleisten zu können. Das Bevorraten mit Langzeitlebensmitteln wäre dabei doch so einfach und billig, geht man davon aus, dass eine vier- bis fünfköpfige Familie mit nur ein oder zwei Konservendosen im Notfall wenigstens einen Tag immerhin etwas zum Essen im Bauch hätte.

Ein Sixpack Wasser würde neben den Pfennigsbeträgen für die Konservendosen zumindest für ein bis zwei Tage den Durst einer drei- bis vierköpfigen Familie löschen. Lässt man die Alternativwährung zunächst außer Acht, kann selbst jeder Haushalt der im Bezug von Hartz-4 steht, so manche Konservendose und ab und an ein Sechserpaket Sprudel für die Vorsorge anschaffen und hätte bereits wichtige Grundsteine für die Krisenabsicherung geleistet.

Autarkie – leichter als Sie glauben

Im allgemeinen Sprachgebrauch versteht man unter Autarkie eine unabhängige Lebensweise, die auf Selbstversorgung beruht. Zugegeben: Als Selbstversorger wären Sie optimal auf die Krise vorbereitet. Jedoch ist es utopisch, vorsorgenden Menschen pauschal zur autarken Lebensweise zu raten, wenngleich wir wissen, wie wenig leicht sie zu erreichen ist. Völlig selbstversorgend wären Sie nur, wenn Sie Vieh halten, angeln, über Ackerland verfügten und zudem das Wasser selbst auffangen und bis Trinkqualität aufbereiten könnten. Dennoch gibt es Möglichkeiten, die leicht, kostengünstig und sogar in einer kleinen Mietwohnung ein Stücken semi-autarkes Leben machbar werden lassen. Richtig organisiert lässt sich damit auch bares Geld einsparen. Damit könnten Sie beispielsweise Ihr individuelles Vorsorgepaket um Alternativwährung aufstocken oder Ihre Lebensmittelbevorratung weiter ausbauen.

Alternativwährung – Was ist das?

Alternativwährung ist dann von Nöten, wenn die Wirtschaftskrise die aktuell gültigen staatlichen Währungen wie Euro oder Dollar außer Kraft setzt. Dies passierte in der Vergangenheit nahezu bei jedem wirtschaftlichen Zusammenbruch und wird im Rahmen der vorherrschenden Weltwirtschaftskrise 2010 und 2011 als Gefahr deutlich unterschätzt. Wenn die staatlichen Währungen ihren ohnehin schon desolaten Wert verlieren, helfen Ihnen weder Banken noch die Geldmünzen und Geldscheine, die Sie in den Händen halten.

Deren Wert wird mit einem Male auf Null gesetzt und Sie werden davon nichts mehr kaufen können. Auch der Zugang zu Dienstleistungen wie Arztbesuche werden Ihnen bei dem Werteverfall verwehrt bleiben. Für eine Zeit lang werden Sie nur gegen Tauschmittel Waren oder Dienstleistungen erhalten. Als krisenstabile Alternativwährung haben sich die Edelmetalle Gold und Silber bewährt. Eine Möglichkeit ist es daher, in ebendiese zu investieren. Für Menschen mit wenig finanziellen Mitteln erscheint dieser Gedanke utopisch zu erscheinen. Dennoch bieten wir auch hierzu eine Vielzahl von Tipps an, wie selbst Hartz-4-Empfänger es schaffen, sich Edelmetalle als Tauschwährung anzuschaffen.

Vorsorgepaket – weniger ist besser als nichts

Bei der Planung zum Vorsorgepaket sollte sich kein Krisenvorsorger entmutigen lassen und glauben, er schaffe es nicht. Die oberste Prämisse beim Schnüren des individuellen Paketes heißt deshalb immer: besser weniger als nichts. Von uns zu Rate gezogene Familien, die sogar unterhalb des Existenzminimums leben müssen, haben uns viele Tipps verraten, wie sich trotz der wenigen finanziellen Mittel nach und nach ein beeindruckendes Vorsorgegesamtpaket aufbauen lässt, ohne dabei Hunger oder Not zu leiden. Insofern auch Sie Ihre finanziellen Möglichkeiten um das Existenzminimum herum handlen müssen, erhalten Sie mit diesem Krisenvorsorge Ratgeber unbezahlbare Tipps.

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