Krisenvorsorge nach dem Säulenprinzip

Säulensystem

Krisenvorbereitung muss im Säulensystem durchgeführt werden, um effizient vorzusorgen. Um sinnvoll Krisenvorbereitung zu betreiben, ist ein Säulensystem sinnvoll. Neben Lebensmittelbevorratung gehören Autarkie sowie Alternativwährung zwingend in Ihr persönliches Vorsorgepaket und bilden die Säulen effizienter Vorsorge. Optional kann das Gesamtpaket um weitere Maßnahmen erweitert werden. Einige Ratgeber raten eindringlich zur Bewaffnung. Zu diesem Thema enthalten wir uns, da wir es für kontraproduktiv erachten. Äußerst sinnvoll ist es dem entgegen jedoch, bei der Zusammenstellung die Gesundheit in das Krisenpaket zu schnüren.

Was ist mit Säulensystem für die Krisenvorsorge gemeint?

Wenn Sie sich mit der Thematik Krisenvorbereitung auseinandersetzen, wird Ihnen schnell klar, dass damit nicht nur die Lebensmittelbevorratung gemeint ist. Was nützen Ihnen Lebensmittelvorräte, wenn Sie im Notfall keine Brennstoffe haben, um Essen zubereiten zu können?

Das Säulensystem macht klar, dass neben Lebensmitteln viele weitere Dinge notwendig sind, um wirksam Vorsorge betreiben zu können. Dazu gehören:

  • Trinkwasser
  • Energie
  • Arzneimittel
  • Hygieneartikel
  • Tauschmittel
  • Ersatzwährung

Ebenfalls notwendig sind beispielsweise wärmende Decken, warme Kleidung, Brennholz für die Ofenbefeuerung. Auch ist eine Angelausrüstung sinnvoll.

Mit der Website Krisenvorsorge-Ratgeber.de informieren wir Sie umfassend über alle Säulen, die im Rahmen des Säulensystems wichtig sind.

Lang haltbare Lebensmittel und Kerzen in den Lebensmittelvorrat

Lang haltbare Lebensmittel und Kerzen in den Lebensmittelvorrat

Lebensmittelbevorratung wichtigster Part im Säulensystem

Die Lebensmittelbevorratung ist neben der Autarkie die elementarste Säule im Vorsorgepaket zur Krisenvorsorge. In Zeiten, wie den heutigen ist es leider keine Selbstverständlichkeit mehr, Konserven sowie Dosen Lebensmittel und Weckgläser mit Lebensmitteln zuhause zu haben. Die modernen Möglichkeiten, beinahe rund um die Uhr einkaufen zu können und die Verfügbarkeit sämtlicher Nahrungsmittel zu jeder Jahreszeit lassen die Vorratskammer als überflüssig erscheinen. Ein Fehler!

Vorrätige Lebensmittel sind immer notwendig – zu jeder Zeit

Denn Umweltkatastrophen oder schwere Unwetter zeigen auch heute noch, wie wichtig es ist, wenigstens einige Tage ohne Einkaufen die Ernährung der Familie gewährleisten zu können. Das Bevorraten mit Langzeitlebensmitteln wäre dabei doch so einfach und billig, geht man davon aus, dass eine vier- bis fünfköpfige Familie mit nur ein oder zwei Konservendosen im Notfall wenigstens einen Tag immerhin etwas zum Essen im Bauch hätte.

Trinkwasser elementar im Säulensystem

Ein Sixpack Wasser würde neben den Pfennigsbeträgen für die Konservendosen zumindest für ein bis zwei Tage den Durst einer drei- bis vierköpfigen Familie löschen. Lässt man die Alternativwährung zunächst außer Acht, kann selbst jeder Haushalt der im Bezug von Hartz-4 steht, so manche Konservendose und ab und an ein Sechserpaket Sprudel für die Vorsorge anschaffen und hätte bereits wichtige Grundsteine für die Krisenabsicherung geleistet.

Säulensystem mit Autarkie – leichter als Sie glauben

Im allgemeinen Sprachgebrauch versteht man unter Autarkie eine unabhängige Lebensweise, die auf Selbstversorgung beruht. Zugegeben: Als Selbstversorger wären Sie optimal auf die Krise vorbereitet. Jedoch ist es utopisch, vorsorgenden Menschen pauschal zur autarken Lebensweise zu raten, wenngleich wir wissen, wie wenig leicht sie zu erreichen ist.

Völlig selbstversorgend wären Sie nur, wenn Sie Vieh halten, angeln, über Ackerland verfügten und zudem das Wasser selbst auffangen und bis Trinkqualität aufbereiten könnten. Dennoch gibt es Möglichkeiten, die leicht, kostengünstig und sogar in einer kleinen Mietwohnung ein Stücken semi-autarkes Leben machbar werden lassen.

Richtig organisiert lässt sich damit auch bares Geld einsparen. Selbstversorgung ist immer billiger als die Versorgung mit gekauften Lebensmitteln. Mit dem Ersparten könnten Sie beispielsweise Ihr individuelles Vorsorgepaket um Alternativwährung (z. B. Tauschmittel, Edelmetalle) aufstocken oder Ihre Lebensmittelbevorratung weiter ausbauen.

Unverzichtbar im Säulensystem: Alternativwährung – Was ist das?

Alternativwährung ist dann von Nöten, wenn die Wirtschaftskrise die aktuell gültigen staatlichen Währungen wie Euro oder Dollar außer Kraft setzt. Dies passierte in der Vergangenheit nahezu bei jedem wirtschaftlichen Zusammenbruch und wurde bzw. wird im Rahmen der vorherrschenden Weltwirtschaftskrise 2010 und 2011 oder in den Folgejahren als Gefahr deutlich unterschätzt.

Wenn die staatlichen Währungen ihre ohnehin schon desolaten Werte (Kaufkraft) verlieren, helfen Ihnen weder Banken noch die Geldmünzen und Geldscheine, die Sie in den Händen halten. Der Wert von staatlichen Währungen wird mit einem Male auf Null gesetzt und Sie werden damit nichts mehr kaufen können.

Auch der Zugang zu Dienstleistungen wie Arztbesuche werden Ihnen bei dem Werteverfall verwehrt bleiben. Für eine Zeit lang werden Sie nur gegen Tauschmittel Waren oder Dienstleistungen erhalten.

Als krisenstabile Alternativwährung haben sich die Edelmetalle Gold und Silber bewährt. Edelmetalle haben einen krisenbeständigen Wert und sind daher elementare Bestandteile im Säulensystem.

Eine Möglichkeit ist es daher, in ebendiese zu investieren. Für Menschen mit wenig finanziellen Mitteln erscheint dieser Gedanke zunächst utopisch. Wie soll beispielsweise ein Hartz-4 Empfänger nahen des Existenzminimums Silber oder gar Gold kaufen!? Dennoch bieten wir auch hierzu eine Vielzahl von Tipps an, wie selbst Hartz-4-Empfänger es schaffen, sich Edelmetalle als Tauschwährung anzuschaffen.

Vorsorgepaket im Säulensystem – weniger ist besser als nichts

Bei der Planung zum Vorsorgepaket sollte sich kein Krisenvorsorger entmutigen lassen und glauben, er schaffe es nicht. Die oberste Prämisse beim Schnüren des individuellen Paketes heißt deshalb immer: besser weniger als nichts. Von uns zu Rate gezogene Familien, die sogar unterhalb des Existenzminimums leben müssen, haben uns viele Tipps verraten, wie sich trotz der wenigen finanziellen Mittel nach und nach ein beeindruckendes Vorsorgegesamtpaket aufbauen lässt, ohne dabei Hunger oder Not zu leiden.

Wichtig ist nicht, einen großen Batzen Geld in die Hand zu nehmen, sondern regelmäßig Kleinstbeträge in die Krisenvorsorge zu investieren. Es genügt beispielsweise,

  • bei jedem Einkauf eine Konservendose mitzunehmen.
  • wöchentlich oder monatlich etwas Kleingeld (z. B. Wechselgeld oder Pfandgeld) zurückzulegen.
  • einmal die Woche etwas günstiger zu kochen und das ersparte Geld zu sparen.

Es geht nicht darum, innerhalb von ein oder zwei Wochen bzw. Monaten alles anzuschaffen, was für die Vorsorge notwendig ist. Nehmen Sie sich jede Woche, jeden Monat oder jedes Quartal einige Dinge vor, die Sie zum Vorsorgen benötigen.

Besorgen Sie abwechselnd ein paar Konserven, einige Packungen Mehl, 3 oder 4 Päckchen Trockenhefe, ein Paket Toilettenpapier, ein Sixpack Mineralwasser, einige Päckchen Tütensuppen usw.. Vergessen Sie nicht, auch Medikamente, Pflaster und Verbandsmaterial in Ihre Hausapotheke aufzufüllen. Sie werden überrascht sein, wie viel Sie innerhalb eines Jahres in den Vorrat packen können – auch in kleinen Schritten.

Und sollte es in einem Monat mal finanziell eng werden, können Sie notfalls aus dem Vorrat finanzielle Engpässe überbrücken!

Insofern auch Sie Ihre finanziellen Möglichkeiten um das Existenzminimum herum handlen müssen, erhalten Sie mit diesem Krisenvorsorge Ratgeber unbezahlbare Tipps. Damit werden Sie es auch trotz geringem Budget schaffen, sinnvoll und effizient Vorräte gemäß dem Säulenprinzip anzuschaffen.

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