Versorgungsengpässe - die begründete Angst der Bürger
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Da nach Auffassung des Gesetzgebers Produkt- und Markennamen Werbung darstellen, kennzeichnen wir jeden Beitrag als solche. KN95 Atemschutz Maske kaufen

Ob Wuhan, Amerika, Italien oder Deutschland. Alle Regierungen und Medien vermitteln,  die Versorgung sei sicher und allenfalls würden kurzfristige Versorgungsengpässe auftreten. Ist dem wirklich so? Das Verhalten der Bürger spricht eine andere Sprache und macht deutlich, dass die Bürger ihren Regierungen und Medien nicht vertrauen. Da helfen auch keine Bekundungen großer Supermarkt-Ketten. Die Realität zeigt: Obwohl in Deutschland nun bereits seit 5 Wochen in Massen Klopapier, Nudeln, Mehl und Konserven gehamstert werden und wir kurz vor dem 1. des nächsten Monats stehen, sind tagtäglich die Regale leer. Aber nun werden in Italien Tankstellen und in Deutschland Bankfilialen geschlossen. Und es gibt besorgniserregenden Meldungen bezüglich der Trinkwasserversorgung – in Deutschland!

Versorgungsengpässe – begründete Angst vor weiteren Schließungen?

Anscheinend machen die Bürger selbst allerletzte Geldreserven und Notgroschen locker, um sich mit Nahrungsmitteln und Hygieneartikeln einzudecken. Laut diesem Bild-Artikel stieg der Umsatz in den letzten 5 Wochen um 2497 (!) Prozent an.

Kaum geliefert und die Regale aufgefüllt, sind Lebensmittel und Hygieneprodukte ausverkauft. Ließ man die Menschen bisher im Glauben, Tankstellen, Banken und Lebensmittelgeschäfte blieben selbst in der größten globalen Krise offen und es gäbe genug von allem, deutet einiges darauf hin, dass dem so nicht ist bzw. dem so nicht bleiben wird. Am 24. März 2020 sind unter anderem im Bild.de Liveticker zwei Meldungen zu lesen, die einen anderen Eindruck vermuten lassen.

Italien Tankstellen schließen

Ab Mittwochabend (25.03.2020) werden zunächst die Tankstellen an den Autobahnen geschlossen. Nach und nach sollen auch andere Tankstellen zugemacht werden. Begründung: die Aufrechterhaltung der Betriebe sei nicht mehr möglich, ohne die Gesundheit zu gefährden.

Darüber berichten weitere Medien:

  • https://www.verkehrsrundschau.de/nachrichten/coronavirus-ticker-erste-tankstellen-in-italien-schliessen-2548316.html
  • https://www.nordkurier.de/aus-aller-welt/schliessen-bei-uns-auch-bald-die-tankstellen-2438833003.html

Wie dies jedoch in der Praxis funktionieren soll, wenn der Tankstellenbetrieb eingestellt wird, ist fraglich und geht aus den aktuellen Pressemeldungen nicht hervor. Zu bedenken ist, dass systemrelevante Berufsgruppen zwingend auf das Tanken angewiesen sind. Nicht jeder, der bei der Polizei, im Krankenhaus, in der Pflege, bei der Feuerwehr oder bei anderen Rettungsorganisationen tätig ist, wohnt direkt in der Nähe des Arbeitgebers. Inwieweit die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel insbesondere für die Systemrelevanten in der aktuellen Corona-Krise zumutbar und vertretbar ist, ist mehr als bedenklich.

Die übrige Bevölkerung kann – bis zu einem gewissen Grad – diese Einschränkung sicherlich mit Hinblick auf die Bemühungen, die weitere Ausbreitung des Coronavirus verkraften. Aber eben nur bis zu einem gewissen Punkt. Denn ohnehin sind weltweit überall umfassende Ausgangssperren verhängt, die Sonntagsausflüge, Elterntaxis und Spazierfahrten nahezu auf Null reduzieren.

Wer aber auf dem Land lebt und zwingend auf das Auto angewiesen ist, um Einkäufe zu erledigen, ist aufgeschmissen. Mit etwas Glück ist der Tank noch voll und es reicht, um ein paar Mal das Notdürftigste einzukaufen. Was ist, wenn der Tank leer wird und die Tankstellen geschlossen sind? Betrifft ja „nur“ Italien? Irrtum. Bisher haben nahezu alle Regierungen der unterschiedlichen Länder die gleichen Maßnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus ergriffen. Es dürfte eine Frage der Zeit sein, bis auch in Österreich, in der Schweiz und in Deutschland das Tanken nicht mehr möglich ist.

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Klopapier Hamsterkäufe belasten Kanalisation

Nahezu überall ist Klopapier ausverkauft. Viele Haushalte müssen auf alternative Produkte wie Feuchttücher, Kosmetiktücher und Küchenrolle zurückgreifen, da sie in den letzten Wochen kein Toilettenpapier kaufen konnten. Da diese Materialien nicht derart zersetzen, wie es bei Klopapier üblich ist, führt dies zu Verstopfungen im Abwassersystem. Konkret bezieht sich die Bild-Ticker-Nachricht auf die Kläranlagen in Neu-Ulm.

Bild zitiert den warnenden Jochen Meissner, Abteilungsleiter:

„Die Pumpen in unseren Pumpwerken können diese Stoffe nicht transportieren (…) Es kann zu Ausfällen im gesamten System kommen“.

Zudem würde der “Sauerstoffaustausch im Reinigungsprozess gestört”. Dies führe dazu, dass volle Reinigungsleistungen der Pumpen im Wasserwerk nicht mehr erbracht werden könnten. Wer bisher nicht weiß, wohin das gereinigte Wasser aus den Kläranlagen fließt, kann sich hier weiterbilden: https://www.br.de/themen/wissen/abwasser-wasser-klaeranlagen-100.html

Auch andere Medien berichten die drohenden Ausfälle bei der Wasserversorgung, z. B.:

  • https://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.ausfaelle-drohen-neu-ulm-kanalisation-wegen-klopapier-hamsterern-am-limit.47bec52a-20b9-4deb-bd87-eef9fce4722a.html

In Deutschland halten Notbrunnen pro Person und Tag einen Wasservorrat von 15 Liter vor. Dabei liegt der tagesdurchschnittliche pro-Kopf-Verbrauch bei 124 Liter pro Tag. Über die bevorstehenden Versorgungsengpässe sind sich offensichtlich die meisten Menschen nicht bewusst.

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„Für Notzeiten wer- den 15 Liter pro Person und Tag kalkuliert. Dies ist in extremen Situationen noch auf den reinen Trinkwasserbedarf von 2,5 Liter zu reduzieren.“

Quelle: https://www.bbk.bund.de/SharedDocs/Downloads/BBK/DE/Downloads/Zivilschutztechnik/Trinkwasser-Notbr_Zeitschrift-bbr.pdf?__blob=publicationFile

Deutsche Banken schließen Filialen

In Italien drohten die Gewerkschaften der Bankangestellten mit Arbeitsausständen, wie das Nachritenportal stop.it berichtet.

  • https://www.stol.it/artikel/chronik/italienische-tankstellen-schliessen-aus-protest

Aber wie müssen den Blick gar nicht nach Italien und Südtirol richten. Auch in Deutschland haben Banken schon Filialschließungen vorgenommen.

Focus zitiert Helmut Schleweis, Präsident vom Deutschen Sparkassen- und Giroverband (DSGV) wie folgt:

„Die Bargeldversorgung und die Zahlungssysteme sind und bleiben funktionsfähig.“

Weiter heißt es im Focus Online-Artikel:

  • Sparkassen-Filialen bereits geschlossen.
  • Deutsche Bank schließt über 200 Filialen.
  • Netz der Postbank wird von 500 auf ca. 290 Filialen verkleinert.
  • HypoVereinbank schließt 101 von 337 deutschen Standorten.
  • Commerzbank fährt Standort-Angebote runter.
  • Volksbanken Raiffeisenbanken haben Filialen geschlossen.
  • Santander schließt zwar keine Filialen, aber reduziert Kundenzutritt stark.
  • ING-Tochter Interhyp schränkt Kundenverkehr ein.

Quelle: https://www.focus.de/finanzen/boerse/sparkasse-commerzbank-deutsche-bank-welche-banken-jetzt-filialen-schliessen_id_11779205.html

Nach wie vor stehen die SB-Terminals und Geldautomaten der Banken zur Verfügung. Es wird jedoch geraten, bargeldlosen Zahlungsverkehr bzw. kontaktlose Finanzgeschäfte zu machen (Online-Banking).

Nach Auffassung von DSGV Präsident Helmut Schleweis sei die Bargeldversorgung sichergestellt und Versorgungsengpässe in der Corona-Krise seien nicht zu befürchten:

„Bargeld wird nicht ausgehen.“

Diese Auffassung teilt auch Johannes Beermann (Bundesbank Vorstand). 

„Das Bargeld wird in Deutschland nicht ausgehen, unsere Tresore sind prall gefüllt, die Logistik stimmt.“

Versorgungsengpässe: Nachrichten aus Wuhan – in D-A-CH und Italien offenbar verdrängt

Weil nicht sein kann, was nicht sein darf! Ein Großteil der Bevölkerung in D-A-CH und leider auch in Italien verdrängt die Realität. Der Ruf nach „seriösen Quellen“ wird laut und selbst wenn diese geliefert werden, neigen Menschen dazu, die Realität zu negieren. Was in Wuhan war, kann nicht sein. Nicht in Deutschland, nicht in Österreich und auch nicht in der Schweiz.

„Aufgrund der umfassenden Quarantänemaßnahmen kommt es zu Lebensmittelknappheit – ganze Städte sind abgeriegelt. Lokale Lebensmittelgeschäfte sollen derzeit nicht mehr beliefert werden, da unter Quarantäne gestellte Städte hermetisch abgeriegelt seien. Dies zeigt einmal mehr, wie wichtig Krisenvorsorge ist.“

Das haben wir in unserem ersten umfangreichen Beitrag über das Coronavirus berichtet: Coronavirus – die unterschätze Gefahr der Globalisierung. Eine Zusammenfassung aller deutschsprachiger Nachrichtenformate. Doch offenbar verdrängt von der Allgemeinheit. Denn es kann nicht sein, was nicht sein darf. Und schon gar nicht in unseren zivilisierten Kulturen in Europa. China, Hubei, Wuhan – alles weit weg. Sowieso die Nachrichten aus einem fernen Land, damals, am 25. Januar 2020.

Immer noch nicht ist es flächendeckend angekommen: Was sich im Januar 2020 in Wuhan zugetragen hat, passiert derzeit in Europa. In Italien, in der Schweiz, in Österreich, Frankreich und in Deutschland. Es ist eben leichter, Fakten zu verdrängen und sich damit zu beruhigen „Es wird uns schon nicht so hart treffen. Wir sind ja schließlich in Europa!“ Da darf auch schon mal die Realität ausgeblendet und in die Hoffnung investiert werden.

Wir geben zu bedenken:

  • Hätten Sie jemals gedacht, dass im zivilisierten Europa Schulen und Kitas von heute auf morgen geschlossen werden!?
  • Hätten Sie jemals für möglich gehalten, dass Regierungen Ausgangssperren und Kontaktverbote verhängen!?
  • Hätten Sie jemals in Erwägung gezogen, dass Klopapier, Mehl und Nudeln zur Mangelware werden!?
  • Hätten Sie jemals in Betracht gezogen, dass europaweit Krankenhäuser an die Belastungsgrenzen geraten!?
  • Hätten Sie jemals gedacht, dass in Supermärkten Klopapier und Lebensmittel rationiert werden!?
  • Hätten Sie es jemals für möglich gehalten, dass die Regierung Versammlungen von mehr als 2 Menschen unter Strafe stelle!?
  • Hätten Sie es für möglich gehalten, dass alle Länder dieser Erde Einreise- und Ausreiseverbote erteilen würden!?
  • Hätten Sie jemals erahnt, dass weltweit Rückhol-Aktionen gestartet werden!?
  • Hätten Sie irgendwann in Betracht gezogen, dass Geschäfte und Gastronomie weltweit geschlossen werden!?

Woher nehmen SIE die Gewissheit, dass es uns nicht noch viel schlimmer als bisher treffen könnte? Dass auch Tankstellen, Wasserwerke und sogar Lebensmittel und Banken wegen einem Virus geschlossen werden!?

Versorgungsengpässe - nichts ist sicher?

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