Sicheres Einkommen wichtig für die Krisenvorsorge
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Da nach Auffassung des Gesetzgebers Produkt- und Markennamen Werbung darstellen, kennzeichnen wir jeden Beitrag als solche.

Alles wird teurer. Das war schon immer so und zu allen Zeiten haben die Menschen so manchen Pfennig oder Cent umdrehen müssen, um sich das Leben leisten zu können. Befinden wir uns bereits in der Inflation oder droht sogar eine Hyperinflation? Das wissen wir nicht, wir sind keine Wirtschaftsexperten und spätestens die Corona Krise, die die Welt jetzt seit fast 2 Jahren in Atem hält, hat gezeigt, wie anfällig all die vermeintliche Sicherheit ist, insofern es sowas wie Sicherheit überhaupt gibt.

Nach der Bundestagswohl 2021 – was wird alles teurer?

Die Bundestagswahl 2021 hat gerade stattgefunden. Klimakrise, Umweltschutz und die anhaltenden Folgen von Corona waren die Themen im Wahlkampf. Die Kanzlerkandidaten haben je nach Partei von Steuererhöhungen, Steuersenkungen, Anziehen der Spritpreise, Erhöhung der Kosten für Heizöl, Gas und Strom und Konjunkturprogrammen geredet.

Aber wir alle wissen, wie viel Verlass auf die Versprechen vor der Wahl ist und darüber hinaus ist noch nicht absehbar, wer Kanzler und wie sich die Regierung bilden wird. Mit jeweils knapp 25 Prozent sehen sich die beiden führenden Parteien in einem Regierungsauftrag.

Doch 25 % bedeutet auch: 75 % der Wähler und Wählerinnen sind dagegen.

Wohin uns die neue Regierung führt, was noch im Hinblick auf die Corona Krise auf uns zu kommt und mit welchen Preisanstiegen wir noch zu rechnen haben, ist ungewiss. Fraglich ist ebenso, wie sich der Umweltschutz einerseits für die Autofahrer und Nutzer der öffentlichen Verkehrsmittel, aber auch auf sämtliche Einkaufsgüter auswirken wird. Denn eins ist klar:

Alles, was wir zum Leben benötigen, muss in irgendeiner Form mit Energie produziert und mit Lastwagen befördert werden.

Es wäre naiv zu glauben, dass es nur die Autofahrer betreffen wird. Und alle Preissteigerungen, die uns ab Anfang Oktober 2021 bevorstehen, haben nichts mit dem Wahlergebnis und der neuen Regierung zu tun. Das wurde bereits vor der Bundestagswahl beschlossen.

Die enormen staatlichen Ausgaben rund um die Coronarkrise müssen wieder reingeholt werden und es ist davon auszugehen, dass langfristig viele Arbeitnehmer um ihre Jobs und Unternehmen um ihre Existenz bangen müssen. Alles wird teurer? Davon ist auszugehen.

Doch was kann man als einzelne Person, als kinderloses Paar, als Familie oder als Unternehmen tun? Uns fällt dazu nur eins ein:

Den Gürtel enger schnallen, wo immer es geht.

Alles wird teurer und vieles knapp – was tun?

Gerade trägt sich in England zu, was man kaum für möglich gehalten hätte. Das Benzin wird knapp, es soll sogar Rangeleien an den Tankstellen geben, insofern die überhaupt noch geöffnet haben. Hamsterkäufe und Panikkäufe, davon ist die Rede. Viele Tankstellen haben geschlossen. Kraftstoffreserven gehen aus.

Kraftstoffmangel in Großbritannien

Großbritannien: Mangel an LKW Fahrern – Sprit-Krise eskaliert

(Welt.de Aufmacher 28.09.2021)

Inzwischen werden Überlegungen angestrengt, das Tanken nur noch bestimmten Berufsgruppen wie Ärzten, Erziehern, Polizisten und anderen relevanten Berufsgruppen zu erlauben. Was Großbritannien betrifft, wird der Brexit dafür verantwortlich gemacht.

Holz, Chips & Technik – teuer und knapp

Aber soweit brauchen wir nicht zu schauen. In Deutschland sieht es nicht viel besser aus. Wer seit dem Ausbruch der Coronapandemie Holz kaufen will oder einen neuen Computer, Speicherkarten oder ähnliches braucht, muss tiefer in die Tasche greifen. Nicht nur Holz und Technik wie Computerzubehör ist viel teurer geworden.

Rohstoffknappheit treibt Preise in die Höhe

Lieferprobleme und massive Preisanstiege sind in vielen Bereichen zu bemerken. So etwa auch bei Fahrrädern und Gebrauchtwagen. Halbleiter, wie sie in der Automobilbranche benötigt werden, wurden ebenfalls knapp, ebenso viele Rohstoffe und Materialien. Ernteausfälle aufgrund der Wetterkapriolen in 2021 tun ihr Übriges. Und da Nachfrage bekanntlich den Preis in die Höhe treibt, wird alles teurer.

Deutscher Industrie- und Handelskammertag:

Rohstoffe immer knapper und teurer – Pandemie beeinträchtigt Produktion und Frachtkapazitäten

Quelle: www.dihk.de, 28.05.2021

Handelsblatt:

Globale Warenengpässe
Teurer, später, knapper: Warum die Mangelwirtschaft nicht mehr verschwinden wird

Zum Artikel auf Handelsblatt.com gehen

Blackout Gefahr wächst: Bleibt bald das Licht aus?

Und schlimmer noch, in den Medien liest man immer häufiger davon, dass die Gefahr für einen Blackout in Deutschland und in Europa wächst.

Die Energiewende treibt die Blackout-Gefahr – und lässt Preise in die Höhe schießen

Focus.de, 29.09.2021

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe hat hier ein Blackout Dossier verfasst, auf das wir unbedingt als Leseempfehlung hinweisen möchten. Update 14. Oktober 2021: Das BBK überarbeitet seine Seite, daher ist das Blackout Dossier nicht erreichbar, wie man uns in einer E-Mail mitteilte.

Keine kostenlosen Tests mehr, finanzielle Sanktionen gegen Ungeimpfte

Und zu guter Letzt entfallen die kostenlosen Tests, Menschen, die sich nicht impfen lassen wollen, müssen Tests künftig selbst bezahlen. Natürlich werden die Tests ebenfalls teuer. Wer ungeimpft ist und in Quarantäne geschickt wird, bekommt keine Lohnfortzahlung und immer noch befinden sich viele Arbeitnehmer in Kurzarbeit oder in der Arbeitslosigkeit, weil der Betrieb über die Coronapandemie hinweg pleite ging. Im Gespräch ist auch, die Krankenkassenbeiträge für Ungeimpfte zu erhöhen. Viele Selbstständige können sich ohnehin die Krankenkassenbeiträge nicht mehr leisten.

Das alles sind düstere Aussichten.

Ziehen Sie den Sparstrumpf an!

Ob Privatperson, Familie oder Unternehmen, sollte jeder jetzt den Gürtel enger schnallen und den Sparstrumpf anziehen. Denn uns allen steht der nächste pandemische Herbst und Winter bevor. Niemand weiß, wie es in Sachen Pandemie mit dem Coronavirus weitergeht, ob nicht der nächste Lockdown bereits vor der Türe stehen.

Wir haben uns für diesen Ratgeber Gedanken gemacht, was Sie neben der ohnehin immer empfohlenen Krisenvorsorge derzeit noch tun können, um sich vorzubereiten, wenn alles noch teurer wird und selbst man sparsamer werden muss, obwohl man bisher einigermaßen gut über die Runden kam.

Ändern Sie Ihr Einkaufsverhalten

Das ist ein Spartipp, der ganz konkret dabei hilft, die Lebenshaltungskosten zu senken, ohne verzichten zu müssen. Kaufen Sie Lebensmittel, Getränke und Hygieneartikel in größeren Mengen auf Vorrat ein, wenn die Produkte im Angebot sind.

Dieses Prinzip ist denkbar einfach zu realisieren und lohnt sich. Hier ein paar Beispiele eines aktuellen Prospekts eines Lebensmitteldiscounters:

  • 1 Tafel Milka Schokolade 0,59 Euro (-48 %)
  • 1 Packung Schwarzwälder Schinken 1,59 Euro (-20%)
  • 1 Rolle Doppelkekse 0,99 Euro (-33 %)
  • 1 Glas Gurken 1,11 Euro (-34 %)

In der nächsten Woche sind es vielleicht Fischkonserven, Dosenwurst, Knäckebrot, Kaffee, Babywindeln, Putzmittel, eine Großpackung Toilettenpapier oder anderes, was im Angebot ist. Legen Sie sich immer einen Vorrat an haltbaren Lebensmitteln und Hygieneartikeln aus dem Angebot zu. So müssen Sie diese Produkte nicht zum regulären Preis kaufen, wenn sie benötigt werden.

Achten Sie aber unbedingt darauf, dass es sich um einen echten Angebotspreis handelt und nicht einen niedrigeren Kaufpreis, bei dem jedoch der Packungsinhalt weniger ist! Kaufen Sie auch nur das, was Sie kennen, häufig benötigen und definitiv verbrauchen. Gerade bei den häufig benötigten Produkten können Sie am meisten sparen, wenn Sie bewusst auf entsprechende Angebote zurückgreifen.

Alles wird teuer – reduzieren Sie die Möglichkeiten, Geld auszugeben

Ja, wir alle saßen nun lange genug zu Hause und freuen uns, dass wir derzeit uneingeschränkt ausgehen, einkaufen und shoppen gehen können. Die Freude daran wollen wir Ihnen auf keinen Fall nehmen. Aber ein bisschen Geld sparen kann keinesfalls schaden und ja, Sie sollen weiter Geld ausgeben – und trotzdem einen Notgroschen zurücklegen.

Das geht auch sehr einfach: Gehen Sie nicht jeden Tag los, um Lebensmittel einzukaufen. Schreiben Sie sich einen Einkaufszettel und kaufen Sie nur, was darauf steht. Es ist natürlich nichts dagegen einzuwenden, wenn Sie bei Ihren Einkäufen noch ein paar zusätzliche Extras in den Einkaufswagen packen, wenn Sie sich und Ihrer Familie etwas gönnen wollen.

Allerdings ist es kein Geheimnis, dass beim Einkaufen ohne Einkaufszettel alles Mögliche im Wagen landet und man mehr Geld ausgibt, als man eigentlich wollte. Übrigens lässt es sich sparsamer leben, wenn man einen Wochenplan zum Kochen vorbereitet und gezielt alle nötigen Zutaten dafür kauft.

Machen Sie sich Gedanken um die Energieversorgung

An die Folgen eines Blackouts wollen wir gar nicht erst denken. Der Strom kommt aus der Steckdose, wenn die Stromkosten noch teurer werden, muss halt noch mehr Strom gespart, das Licht später an- und früher ausgeschaltet werden. Und sollte mal ein Stromausfall kommen, sind wir es gewöhnt, dass die Energieversorgung nach ein paar Stunden wieder bis zur Steckdose läuft.

Blackout im Winter – unterschätze Gefahr

So ätzend der Gedanke an einen Strom Blackout jedoch ist. Was machen Sie im Winter? Wenn Sie auf einmal im Dunklen sitzen, die Heizung nicht mehr anspringt und Sie von einem warmen Kaffee oder einem warmen Essen träumen, aber die Küche wegen Stromausfall kalt bleibt.

Ein Notstromgerät wäre da eine feine Sache. Die Anschaffungskosten für einen Dieselaggregator sind aber hoch und das Erzeugen von Notstrom ist in der Mietwohnung nicht möglich.

Diese Energielieferanten sollten Sie immer im Haus haben

Kaufen Sie einen Kerzenvorrat, damit Sie im Notfall nicht im Dunklen sitzen und sogar ein Brot ohne Strom backen können. Sinnvoll ist es auch, wenn Sie sich Brennpaste und Spiritus sowie einen kleinen Campingkocher als alternative Kochmöglichkeit zulegen. Damit können Sie auch ohne Strom zumindest ein paar Konservendosen aufwärmen, Tee und Kaffee kochen.

Powerbank Solar – für längeren Stromausfall

Sie wollen auch bei Stromausfall Ihr Smartphone aufladen können? Sorgen Sie dafür, dass Sie stets vorhandene Powerbanks vollständig aufgeladen haben. Besitzen Sie noch keine, dann ist bei der Powerbank Solar Technik eine gute Option.

Heizöl wird teurer: Wie kann man beim Heizen sparen

Wollen Sie Geld sparen oder müssen Sie den Gürtel enger schnallen, hier ein paar Anregungen und Spartipps rund um das Thema Heizen.

Richtig Lüften senkt Heizkosten

Grundsätzlich sollten Sie im Winter die gesamte Wohnung oder das ganze Haus beheizen und Stoßlüftung anwenden. Dadurch verhindern Sie, dass die Außenwände auskühlen und dementsprechend weniger Heizenergie wird benötigt, um den Wohnraum nach dem Lüften wieder aufzuwärmen.

Beim Stoßlüften werden möglichst zwei gegenüberliegende Fenster komplett geöffnet, damit der Luftaustausch zügig vonstatten geht. Drehen Sie währenddessen die Heizung aus.

Heizkosten können Sie auch sparen, indem Sie die Raumtemperatur etwa 1 bis 2 °C runter drehen. Sie werden deshalb nicht frieren.

Heizöl vor dem Herbst kaufen

Heizen Sie mit Öl, wäre es sinnvoll, den Öltank zeitnah auffüllen zu lassen. Im Winter wird Heizöl ohnehin teurer. In diesem wird der Preisanstieg durch die CO2-Bepreisung deutlich höher ausfallen, als in den vorigen Jahren. Kaufen Sie Ihr Heizöl in großen Mengen, dann wird’s günstiger.

Mit Holzofen heizen – immer noch günstig

Heizen Sie bereits mit Holz, können Sie jetzt noch Brennholz kaufen. Derzeit wirkt sich die Knappheit und der Anstieg der Preise für Bauholz noch nicht spürbar auf Brennholz aus. Haben Sie bisher noch keinen Holzofen, können Sie über eine Anschaffung nachdenken. Heizen mit Holz ist nach wie vor günstig.

Sollte es zu einem längeren Blackout im Winter kommen, fällt die Heizung aus, insofern Sie keinen Holzofen besitzen. Haben Sie genug warme Kleidung, dicke Socken und Decken für die Familie zuhause? Falls nicht, gehen Sie zum Shoppen und besorgen Sie sich zumindest für jedes Familienmitglied noch Winterkleidung und eine dicke Wolldecke.

Alles wird teuer – denken Sie um bei der Mobilität

Ob Sie das Auto für die Arbeit und zum Einkaufen brauchen oder Sie Ihr Fahrzeug gerne in der Freizeit bewegen. Bei einem Spritpreis von über 2 Euro pro Liter können die Benzinkosten zu einem der größten Posten im Haushaltsbudget werden. Jedoch gibt es auch hier Sparpotenzial.

So können Autofahrer sparen

  • Bilden Sie Fahrgemeinschaften oder nutzen Sie Mitfahrgelegenheiten.
  • Vermeiden Sie es, wegen Kleinigkeiten loszufahren. Verbinden Sie mehrere Erledigungen auf einem Weg.
  • Machen Sie einmal pro Woche einen Großeinkauf, anstatt täglich einzukaufen.
  • Fahren Sie mit Freunden, Nachbarn oder Verwandten zum Einkaufen und teilen Sie sich die Tankkosten.
  • Installieren Sie sich auf dem Smartphone eine Tankstellen-App.
  • Tanken Sie bevorzugt in der Mittagszeit oder spät abends, wenn die Benzinpreise günstig sind.
  • Bei günstigen Spritpreisen füllen Sie einen Kanister auf.

Keine Extrafahrt zur Tankstelle

Vorsicht: Es lohnt sich nicht, extra zum Tanken loszufahren. Tanken Sie Ihr Fahrzeug nur auf, wenn Sie sowieso unterwegs sind oder planen Sie Ihren Einkauf zu den Zeiten, an denen die Tankstellen niedrige Preise ansetzen.

teurer

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