Alles wird teurer – sind Sie vorbereitet?
Alles wird teurer. Das war schon immer so und zu allen Zeiten haben die Menschen so manchen Pfennig oder Cent umdrehen müssen, um sich das Leben leisten zu können. Befinden wir uns bereits in der Inflation oder droht sogar eine Hyperinflation? Das wissen wir nicht, wir sind keine Wirtschaftsexperten. Aber der Geldbeutel und das Bankkonto sprechen eine deutliche Sprache.
👉 Steigende Lebenshaltungskosten: Strategien für Ihre Haushaltskasse
Es gibt kaum einen Haushalt, der sich angesichts der stetig wachsenden Kosten keine Sorgen macht. Wir fassen für Sie die Kostentreiber zusammen und geben Ihnen Tipps, wie Sie sparen und trotzdem sinnvolle Krisenvorsorge betreiben können, indem Sie
- gezielt Angebote nutzen und Vorräte anlegen.
- Vorsorge für drohende Stromausfälle und steigende Heizkosten treffen.
- Benzinkosten im Alltag reduzieren.
Nach der Wahl: Welche Preisanstiege und Kostensteigerungen drohen jetzt?
Die Wahl hat gerade stattgefunden. Klimakrise, Umweltschutz, Energieknappheit, Steuererhöhungen, Steuersenkungen, Anziehen der Spritpreise, Erhöhung der Kosten für Heizöl, Gas und Strom und waren die Themen des Wahlkampfs. Aber wir alle wissen, wie viel Verlass auf die Versprechen vor einer Wahl ist. Mit welchen Preisanstiegen wir noch zu rechnen haben, ist ungewiss. Fraglich ist ebenso, wie sich der Umweltschutz einerseits für die Autofahrer und Nutzer der öffentlichen Verkehrsmittel, aber auch auf sämtliche Einkaufsgüter auswirken wird. Es wäre naiv zu glauben, dass es nur die Autofahrer betreffen wird. Denn eins ist klar:
Alles, was wir zum Leben benötigen, muss in irgendeiner Form mit Energie produziert und mit Lastwagen befördert werden.
Auch ist davon auszugehen, dass langfristig viele Arbeitnehmer um ihre Jobs und Unternehmen um ihre Existenz bangen müssen. Alles wird teurer? Davon ist auszugehen.
Doch was kann man als einzelne Person, als kinderloses Paar, als Familie oder als Unternehmen tun? Uns fällt dazu nur eins ein:
Den Gürtel enger schnallen, wo immer es geht.
Mangelwirtschaft und Preisexplosion: Was tun, wenn alles knapper wird?
Gerade trägt sich in England zu, was man kaum für möglich gehalten hätte. Das Benzin wird knapp, es soll sogar Rangeleien an den Tankstellen geben, insofern die überhaupt noch geöffnet haben. Hamsterkäufe und Panikkäufe, davon ist die Rede. Viele Tankstellen haben geschlossen. Kraftstoffreserven gehen aus.
Spritkrise in Großbritannien: LKW-Fahrer-Mangel und Tankstellen-Engpässe
Großbritannien: Mangel an LKW Fahrern – Sprit-Krise eskaliert
(Welt.de Aufmacher 28.09.2021)
Inzwischen werden Überlegungen angestrengt, das Tanken nur noch bestimmten Berufsgruppen wie Ärzten, Erziehern, Polizisten und anderen relevanten Berufsgruppen zu erlauben. Was Großbritannien betrifft, wird der Brexit dafür verantwortlich gemacht.
Globale Rohstoffknappheit: Warum Holz, Chips und Technik drastisch teurer werden
Aber soweit brauchen wir nicht zu schauen. In Deutschland sieht es nicht viel besser aus. Wer seit 2020 Holz kaufen will oder einen neuen Computer, Speicherkarten oder ähnliches braucht, muss tiefer in die Tasche greifen. Nicht nur Holz und Technik wie Computerzubehör ist viel teurer geworden.
Lieferkettnprobleme und Rohstoffknappheit treiben die Preise in die Höhe
Lieferprobleme und massive Preisanstiege sind in vielen Bereichen zu bemerken. So etwa auch bei Fahrrädern und Gebrauchtwagen. Halbleiter, wie sie in der Automobilbranche benötigt werden, wurden ebenfalls knapp, ebenso viele Rohstoffe und Materialien. Ernteausfälle aufgrund der Wetterkapriolen in 2021 tun ihr Übriges. Und da Nachfrage bekanntlich den Preis in die Höhe treibt, wird alles teurer.
Deutscher Industrie- und Handelskammertag:
Rohstoffe immer knapper und teurer – Pandemie beeinträchtigt Produktion und Frachtkapazitäten
Quelle: www.dihk.de, 28.05.2021
Handelsblatt:
Globale Warenengpässe
Teurer, später, knapper: Warum die Mangelwirtschaft nicht mehr verschwinden wird
Zum Artikel auf Handelsblatt.com gehen
Wachsende Blackout-Gefahr: Droht in Deutschland und Europa ein Stromausfall?
Und schlimmer noch, in den Medien liest man immer häufiger davon, dass die Gefahr für einen Blackout in Deutschland und in Europa wächst.
Die Energiewende treibt die Blackout-Gefahr – und lässt Preise in die Höhe schießen
Focus.de, 29.09.2021
Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe hat ein Blackout Dossier verfasst, auf das wir unbedingt als Leseempfehlung hinweisen möchten. Update 14. Oktober 2021: Das BBK überarbeitet seine Seite, daher ist das Blackout Dossier nicht erreichbar, wie man uns in einer E-Mail mitteilte.
Hier haben wir Information für Sie zusammengestellt: Blackout Vorsorge
Krisenvorsorge im Portemonnaie: So ziehen Sie jetzt den Sparstrumpf an
Ob Privatperson, Familie oder Unternehmen, sollte jeder jetzt den Gürtel enger schnallen und den Sparstrumpf anziehen. Wir haben uns für diesen Ratgeber Gedanken gemacht, was Sie neben der ohnehin immer empfohlenen Krisenvorsorge derzeit noch tun können, um sich vorzubereiten, wenn alles noch teurer wird und selbst man sparsamer werden muss, obwohl man bisher einigermaßen gut über die Runden kam.
Sparsam einkaufen: So passen Sie Ihr Einkaufsverhalten an die Krise an
Das ist ein Spartipp, der ganz konkret dabei hilft, die Lebenshaltungskosten zu senken, ohne verzichten zu müssen. Kaufen Sie Lebensmittel, Getränke und Hygieneartikel in größeren Mengen auf Vorrat ein, wenn die Produkte im Angebot sind.
Dieses Prinzip ist denkbar einfach zu realisieren und lohnt sich. Hier ein paar Beispiele eines aktuellen Prospekts eines Lebensmitteldiscounters:
- 1 Tafel Milka Schokolade 0,59 Euro (-48 %)
- 1 Packung Schwarzwälder Schinken 1,59 Euro (-20%)
- 1 Rolle Doppelkekse 0,99 Euro (-33 %)
- 1 Glas Gurken 1,11 Euro (-34 %)
In der nächsten Woche sind es vielleicht Fischkonserven, Dosenwurst, Knäckebrot, Kaffee, Babywindeln, Putzmittel, eine Großpackung Toilettenpapier oder anderes, was im Angebot ist. Legen Sie sich immer einen Vorrat an haltbaren Lebensmitteln und Hygieneartikeln aus dem Angebot zu. So müssen Sie diese Produkte nicht zum regulären Preis kaufen, wenn sie benötigt werden.
Achten Sie aber unbedingt darauf, dass es sich um einen echten Angebotspreis handelt und nicht einen niedrigeren Kaufpreis, bei dem jedoch der Packungsinhalt weniger ist! Kaufen Sie auch nur das, was Sie kennen, häufig benötigen und definitiv verbrauchen. Gerade bei den häufig benötigten Produkten können Sie am meisten sparen, wenn Sie bewusst auf entsprechende Angebote zurückgreifen.
Gezielt sparen: So reduzieren Sie unnötige Ausgaben im Alltag
Ja, wir alle saßen nun lange genug zu Hause und freuen uns, dass wir derzeit uneingeschränkt ausgehen, einkaufen und shoppen gehen können. Die Freude daran wollen wir Ihnen auf keinen Fall nehmen. Aber ein bisschen Geld sparen kann keinesfalls schaden und ja, Sie sollen weiter Geld ausgeben – und trotzdem einen Notgroschen zurücklegen.
Das geht auch sehr einfach: Gehen Sie nicht jeden Tag los, um Lebensmittel einzukaufen. Schreiben Sie sich einen Einkaufszettel und kaufen Sie nur, was darauf steht. Es ist natürlich nichts dagegen einzuwenden, wenn Sie bei Ihren Einkäufen noch ein paar zusätzliche Extras in den Einkaufswagen packen, wenn Sie sich und Ihrer Familie etwas gönnen wollen.
Allerdings ist es kein Geheimnis, dass beim Einkaufen ohne Einkaufszettel alles Mögliche im Wagen landet und man mehr Geld ausgibt, als man eigentlich wollte. Übrigens lässt es sich sparsamer leben, wenn man einen Wochenplan zum Kochen vorbereitet und gezielt alle nötigen Zutaten dafür kauft.
Energiesicherheit im Eigenheim: Warum Sie für Notfälle vorsorgen sollten
An die Folgen eines Blackouts wollen wir gar nicht erst denken. Der Strom kommt aus der Steckdose, wenn die Stromkosten noch teurer werden, muss halt noch mehr Strom gespart, das Licht später an- und früher ausgeschaltet werden. Und sollte mal ein Stromausfall kommen, sind wir es gewöhnt, dass die Energieversorgung nach ein paar Stunden wieder bis zur Steckdose läuft.
Stromausfall im Winter: Eine unterschätze Gefahr für den Haushalt
So ätzend der Gedanke an einen Strom Blackout jedoch ist. Was machen Sie im Winter? Wenn Sie auf einmal im Dunklen sitzen, die Heizung nicht mehr anspringt und Sie von einem warmen Kaffee oder einem warmen Essen träumen, aber die Küche wegen Stromausfall kalt bleibt.
Ein Notstromaggregat wäre da eine feine Sache. Die Anschaffungskosten für einen Dieselaggregator sind aber hoch und das Erzeugen von Notstrom ist in der Mietwohnung nicht möglich.
Alternative Energie und Notkocher: Diese Energieträger gehören in den Vorrat
Kaufen Sie einen Kerzenvorrat, damit Sie im Notfall nicht im Dunklen sitzen und sogar ein Brot ohne Strom backen können. Sinnvoll ist es auch, wenn Sie sich Brennpaste und Spiritus sowie einen kleinen Campingkocher als alternative Kochmöglichkeit zulegen. Damit können Sie auch ohne Strom zumindest ein paar Konservendosen aufwärmen, Tee und Kaffee kochen.
Autark bei Stromausfall: Warum eine Solar-Powerbank unverzichtbar ist
Sie wollen auch bei Stromausfall Ihr Smartphone aufladen können? Sorgen Sie dafür, dass Sie stets vorhandene Powerbanks vollständig aufgeladen haben. Besitzen Sie noch keine, dann ist bei der Powerbank Solar Technik eine gute Option.
Steigende Heizölpreise: Die besten Spartipps für Ihre Heizkosten
Wollen Sie Geld sparen oder müssen Sie den Gürtel enger schnallen, hier ein paar Anregungen und Spartipps rund um das Thema Heizen.
Leseempfehlung: Trotz Gaskrise heizen – weil Gas knapp sein soll und unbezahlbar wird.
Heizkosten senken durch richtiges Lüften: So geht es effizient
Grundsätzlich sollten Sie im Winter die gesamte Wohnung oder das ganze Haus beheizen und Stoßlüftung anwenden. Dadurch verhindern Sie, dass die Außenwände auskühlen und dementsprechend weniger Heizenergie wird benötigt, um den Wohnraum nach dem Lüften wieder aufzuwärmen.
Beim Stoßlüften werden möglichst zwei gegenüberliegende Fenster komplett geöffnet, damit der Luftaustausch zügig vonstatten geht. Drehen Sie währenddessen die Heizung aus.
Heizkosten können Sie auch sparen, indem Sie die Raumtemperatur etwa 1 bis 2 °C runter drehen. Sie werden deshalb nicht frieren.
Frühzeitig vorsorgen: Warum Sie Heizöl vor dem Herbst kaufen sollten
Heizen Sie mit Öl, wäre es sinnvoll, den Öltank zeitnah auffüllen zu lassen. Im Winter wird Heizöl ohnehin teurer. In diesem wird der Preisanstieg durch die CO2-Bepreisung deutlich höher ausfallen, als in den vorigen Jahren. Kaufen Sie Ihr Heizöl in großen Mengen, dann wird’s günstiger.
Unabhängig heizen: Warum ein Holzofen eine günstige Alternative bleibt
Heizen Sie bereits mit Holz, können Sie jetzt noch Brennholz kaufen. Derzeit wirkt sich die Knappheit und der Anstieg der Preise für Bauholz noch nicht spürbar auf Brennholz aus. Haben Sie bisher noch keinen Holzofen, können Sie über eine Anschaffung nachdenken. Heizen mit Holz ist nach wie vor günstig.
Sollte es zu einem längeren Blackout im Winter kommen, fällt die Heizung aus, insofern Sie keinen Holzofen besitzen. Haben Sie genug warme Kleidung, dicke Socken und Decken für die Familie zuhause? Falls nicht, gehen Sie zum Shoppen und besorgen Sie sich zumindest für jedes Familienmitglied noch Winterkleidung und eine dicke Wolldecke.
Hohe Benzinkosten: So stellen Sie Ihre Mobilität clever um
Ob Sie das Auto für die Arbeit und zum Einkaufen brauchen oder Sie Ihr Fahrzeug gerne in der Freizeit bewegen. Bei einem Spritpreis von über 2 Euro pro Liter können die Benzinkosten zu einem der größten Posten im Haushaltsbudget werden. Jedoch gibt es auch hier Sparpotenzial.
Spartipps für Autofahrer: Benzinkosten effektiv senken
- Bilden Sie Fahrgemeinschaften oder nutzen Sie Mitfahrgelegenheiten.
- Vermeiden Sie es, wegen Kleinigkeiten loszufahren. Verbinden Sie mehrere Erledigungen auf einem Weg.
- Machen Sie einmal pro Woche einen Großeinkauf, anstatt täglich einzukaufen.
- Fahren Sie mit Freunden, Nachbarn oder Verwandten zum Einkaufen und teilen Sie sich die Tankkosten.
- Installieren Sie sich auf dem Smartphone eine Tankstellen-App.
- Tanken Sie bevorzugt in der Mittagszeit oder spät abends, wenn die Benzinpreise günstig sind.
- Bei günstigen Spritpreisen füllen Sie einen Kanister auf.
Clever tanken: Warum sich Extrawege zur Tankstelle nicht lohnen
Vorsicht: Es lohnt sich nicht, extra zum Tanken loszufahren. Tanken Sie Ihr Fahrzeug nur auf, wenn Sie sowieso unterwegs sind oder planen Sie Ihren Einkauf zu den Zeiten, an denen die Tankstellen niedrige Preise ansetzen.










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