Homeschooling in der Coronakrise - Tipps für Eltern
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Das Jahr 2020 steht auch Richtung Jahresausklang voll und ganz unter der Coronapandemie und alles sieht danach aus, dass Familien für das Schuljahr 2020/2021 erneut Homeschooling in der Coronakrise bevorsteht – für November wurde der zweite Lockdown light angekündigt und es dürfte nur noch eine Frage der Zeit sein, wann Deutschland endlich seine Schulen schließt.

Obwohl das Virus seit März alle Länder in Europa fest im Griff hat und man meinen könnte, dass 10 Monate Zeit ausreichend seien, um tragfähige Konzepte für sichere Bildung zu entwickeln, hat die deutsche Regierung mitsamt ihrer Berater dem Virus nach wie vor nichts entgegenzusetzen. Aber dies ist auch nicht nötig, da nach wie vor an die Öffentlichkeit kommuniziert wird, dass Kinder keine Pandemietreiber seien und somit Präsenzunterricht sicher für Schüler und Lehrer sei. Ohnehin gibt es viele Eltern, die ihre Kinder zuhause nicht unterrichten können oder nicht im Hausunterricht bilden wollen. Dennoch sieht es im Herbst 2020 ganz danach aus, dass ein zweiter Lockdown bevorsteht und eine erneute bundesweite Schulschließung unausweichlich ist. Eltern sollten sich deshalb auf Homeschooling in der Coronakrise vorbereiten.

Homeschooling Deutschland – aktuell nur Ausnahme

Ende Oktober 2020 werden in einigen deutschen Bundesländern und Regionen bereits sämtliche Richtwerte überschritten. Homeschooling Deutschland bleibt dennoch weitestgehend verboten und ist nur in vereinzelten Ländern Familien vorbehalten, wenn das Kind oder im Haushalt wohnende Angehörige einer der vom RKI definierten Risikogruppen angehören.

Trotzdem raten wir allen Eltern mit schulpflichtigen Kindern, sich auf das Homeschooling in der Coronakrise vorzubereiten. Derzeit ist nicht absehbar, dass sich die Pandemie über Herbst und Winter eindämmen lässt. Die Infektionszahlen steigen nach offiziellen Angaben massiv an, ein zweiter Lockdown und erneute Schulschließungen werden nicht mehr ausgeschlossen.

Lesetipp: Schulpflicht trotz Corona – Familien in Sorge

Tipps zum Homeschooling in der Coronakrise

Kinder zuhause unterrichten – das ist für die meisten Eltern eine echte Herausforderung. Anders, als Freilerner, die sich bewusst für ein alternatives Bildungskonzept entscheiden, stellt die Coronapandemie Mamas, Papas und Kinder vor vollendete Tatsachen, wenn Schulen geschlossen werden und Schulunterricht nicht mehr stattfindet wie gewohnt. Mit diesen Tipps möchten wir Familien unterstützen, sich auf mögliches erneutes Schließen der Schulen vorzubereiten.

November-Update: Infektionsgeschehenim Schulbetrieb weitaus höher, als bisher eingeräumt. Lesen Sie unseren neuen Artikel „Schulen offen – immer mehr Kindern infiziert

Homeschooling Material jetzt besorgen

Wie es in den nächsten Wochen und Monaten mit der Coronakrise weitergeht, lässt sich nicht vorhersagen. Noch vor wenigen Wochen wurde ein zweiter Lockdown und erneute Schulschließung ausgeschlossen. Allerdings ist fraglich, inwiefern auf die Versprechen der Regierung Verlass ist. Inzwischen gibt es erste Regionen, in denen alle Schulen geschlossen werden. Neue Verordnungen schränken das öffentliche Leben massiv ein und es ist nicht vorhersehbar, ob und wann es wieder soweit sein wird, dass Geschäfte geschlossen oder der Verkauf nicht lebensnotwendiger Produkte durch die Regierung untersagt wird.

Erinnern wir uns an den ersten Lockdown: Schulsachen kaufen kaum möglich

  • Seinerzeit durften lediglich Lebensmittelgeschäfte und Supermärkte offen bleiben.
  • Abteilungen und Regale mit Waren, die nicht für Hygiene und Ernährung notwendig waren, wurden mit Absperrband unzugänglich gemacht.
  • Spielwaren, weitere Produkte und Schulmaterialien durften nicht verkauft werden.
  • Schreibwarenläden, die für viele Familien die einzige Bezugsquelle für Schulsachen sind, blieben geschlossen.
  • Der Onlinehandel boomte, jedoch kamen Paketzusteller mit dem Ausliefern bestellter Waren nicht mehr hinterher, da auch Post und Paketdienste massiv durch das Virus und den Lockdown eingeschränkt wurden.

Versorgung mit Schulmaterial im zweiten Lockdown fraglich

Es steht zu befürchten, dass sich diese Szenarien wiederholen oder gar noch schlimmer im Winter 2020 eintreffen könnten. Da Schulkinder in diesem Jahr ohnehin schon viel Schulstoff verpasst haben, sollten alle Eltern bestmöglich dafür Sorge tragen, im Falle von erneutem Homeschooling in der Coronakrise notwendige Materialien für den Hausunterricht zur Verfügung zu haben.

Die Krisenvorsorge im Jahr 2020 und 2021 konzentriert sich nicht nur auf Lebensmittel und Toilettenpapier – sondern für Familien vor allem auch auf Schreibwaren und Büromaterial. Schulmaterial kaufen können Sie derzeit noch problemlos im lokalen Handel (Supermarkt, Schreibwarengeschäft usw.) oder online z. B. bei Viking.de.

Welche Utensilien brauchen Familien im für Homeschooling in der Coronakrise?

Generell sollten Sie einen Vorrat für alle benötigten Materialien anlegen. Dazu können Sie sich an der Schulmaterialliste orientieren, die entweder zum Ende oder zu Beginn des Schuljahres von den Schulen an Schüler und Schülerinnen herausgegeben wird.

Zu unterscheiden ist zwischen Verbrauchsmaterialien und Schulsachen, die langfristig verwendbar sind, jedoch Verschleiß unterliegen und eventuell ausgetauscht werden müssen. Zudem werden für Grundschule und weiterführende Schulen verschiedene Materialien verwendet. In den nachfolgenden Materiallisten teilen wir die benötigten Schulsachen und Unterrichtsmaterialien auf.

Material für Homeschooling Grundschule

  • Bleistifte
  • Buntstifte
  • Filzstifte
  • Wachsmalstifte
  • Radiergummi
  • Spitzer
  • Malpapier
  • Farbkasten
  • Pinsel
  • Hefte für Schwungübungen
  • Hefte mit Lineaturen für die Grundschule
  • Kleber (Klebestift, Flüssigkleber)
  • Schere (Rechtshänder, Linkshänder)

Damit der Spaß beim Lernen zuhause nicht zu kurz kommt und gleichzeitig Grundschüler gefördert werden können, empfehlen wir zusätzlich LÜK Kasten und LÜK Hefte mit Aufgaben für Grundschüler sowie Knete.

Materialien für Homeschooling weiterführende Schulen

  • Hefte
  • Vokabelheft
  • Textmarker
  • Tintenpatronen
  • Tintenkiller
  • Schnellhefter
  • Aktenordner
  • Kugelschreiber
  • Schreibblöcke mit kariertem und liniertem Papier

Zusätzliche Arbeitsmaterialien für Schüler und Schülerinnen an weiterführenden Schulen

  • Füller
  • Taschenrechner
  • Lineale
  • Geodreieck
  • Parabelschablone
  • Zirkel
  • eventuell Millimeterpapier
  • Karteikarten und Karteikasten für Vokabeln und Übungsaufgaben
  • Din A4 und Din A3 Blätter für Plakate
  • Sammelmappe für Kunst (Din A3)

Besorgen Sie Druckerpapier und Toner

Für das Homeschooling in der Coronakrise sollten ausreichend Druckerpapier und passende Druckerpatronen für den Drucker zuhause vorhanden sein, damit Sie Aufgaben und Arbeitsblätter ausdrucken können, die (hoffentlich) von den Schulen bereitgestellt werden oder die Sie selbst im Internet downloaden.

Hygieneset mit Masken, Desinfektionsmittel und Handschuhe

Falls Sie einen neuen Drucker benötigen, können wir Ihnen den Officedrucker Brother HL-L2350DW empfehlen. Dieses Druckergerät haben wir selbst seit Jahren im Einsatz. Er zeichnet sich durch unkomplizierte Handhabung, Zuverlässigkeit, schnelles und billiges Drucken aus und ist daher auch bestens für das Arbeiten im Homeoffice geeignet.

Vernetzung mit anderen Schülern und Eltern

Bevor erneut die Schulen schließen, vernetzen Sie sich mit anderen Eltern und animieren Sie auch Ihren Nachwuchs zur Vernetzung mit Klassenkameraden und Gleichaltrigen, die nicht in dieselbe Schulklasse gehen. Tauschen Sie

  • Festnetznummer
  • Handynummer
  • WhatsApp-Nummer
  • E-Mail-Adressen

aus, damit Sie im Falle eines zweiten Lockdown unproblematisch Kontakt halten können. Sinnvoll ist es, sich vorab näher kennenzulernen und sich abzusprechen, in welchen Schulfächern Sie helfen oder Ihr Kind helfen können und in welchen Schulfächern Ihr Sohn bzw. Ihre Tochter Unterstützung von außerhalb der Familie gebrauchen kann.

Fertigen Sie sich eine Liste an, auf der Sie notieren, welche Schüler, Schülerinnen oder Eltern in schwierigen Fächern helfen können – natürlich auch, wer Ihre Hilfe beim Homeschooling in der Coronakrise gerne in Anspruch nehmen möchte.

Hören Sie sich auch außerhalb der Schule um, wer beim Hausunterricht per Telefon, WhatsApp und per Mail helfen kann. Fragen Sie der Verwandtschaft, in der Nachbarschaft und im Bekanntenkreis, ob Ihr Kind bei kniffligen Schulaufgaben auf Hilfsangebote zurückgreifen darf.

Eine frühzeitige Vernetzung mit anderen Familien macht es Ihnen und Ihren Kindern auch leichter, soziale Kontakte auf Distanz zu erhalten und in einem Shutdown Austausch mit Gleichgesinnten zu haben.

Homeschooling in der Coronakrise – Nerven bewahren!

Die meisten Eltern sind keine Lehrer und suchen sich das Homeschooling in der Coronakrise nicht selbst aus. In der aktuellen Krise ist kein Platz für Perfektionismus. Vielmehr gilt es, in der Not das Beste daraus zu machen. Üben Sie keinen Druck auf sich selbst und Ihre Kinder aus. Sie müssen beim Hausunterricht nicht alles richtig machen, sondern Ihren Nachwuchs so gut es geht in Sachen Schulunterricht auffangen und ihm Zugang zu Bildung zu ermöglichen, da, wo der Staat versagt.

Schulkinder haben nicht nur die Pflicht, sich zu bilden, sondern vor allem auch das Recht, vom Staat Zugang zu Bildung zu erhalten. Bereits im ersten Lockdown hat die Regierung gezeigt, dass der Staat in einer derartigen Krise nicht in der Lage ist, Kindern den Rechtsanspruch auf Bildung zu gewährleisten. Deshalb müssen Sie als Elternteil dies ebenfalls nicht, wenn es zu einem zweiten Lockdown kommt.

Geben Sie Ihr Bestes, um Ihre Kinder zuhause zu unterrichten und nehmen Sie die Schule in die Pflicht, Sie dabei bestmöglich zu unterstützen. Dazu gehört das Bereitstellen von Lernmaterial über die Schulhomepage, über Bildungsserver und das Benennen von Ansprechpartner aus der Schule. Klassenlehrer und Fachlehrer sollten für Sie und Ihr Kind erreichbar sein. Im Idealfall leistet die Schule Distanzunterricht via Internet. Dazu gehört auch, dass Lehrer und Lehrerinnen Aufgaben und Lösungswege erklären.

Sorgen Sie für Spaß am Lernen

Selbstverständlich darf Homeschooling lustig sein. Vielleicht machen Sie das Lernen besser als die Schule! Gönnen Sie Ihrem Kind zwischendurch Pausen, in denen es sich frei beschäftigen darf. Denn stupides Sitzen an schweren Aufgaben macht keinen Spaß und begünstigt eher Lernfrust als Lernfreude.

Nutzen Sie das Internet, um das Durchgehen von Lernstoff durch passende Videos aufzulockern. Gerade Kids schauen sich lieber ein Erklärvideo an, als trocken durch Bücher zu arbeiten. Selbst komplexe Lerninhalte und langweilige Themen werden mitunter auf YouTube gut erklärt. Lernvideos für Schulstoff kommen bei Schülern und Schülerinnen gut an und vermitteln komplexe Themen oft mit einer unterhaltsamen aber dennoch effizienten Leichtigkeit.

Grundschüler brauchen natürlich auch Pausen zwischen dem Lernen. Wie wäre es mit einem gemeinsamen Spiel oder einer Freistunde, die zum Malen oder Basteln genutzt werden kann!? Es ist fraglich, wie lange im Falle eines zweiten Lockdowns Homeschooling in der Coronakrise notwendig wird. Halten Sie deshalb Ihr Kind bei Laune. Eine sinnvolle Pausenbeschäftigung hilft dabei, die Motivation und das Durchhalten zu bewahren. Für Ihr Kind – aber auch für Sie als Mutter oder Vater!

Haushalt, Homeschooling und Job miteinander vereinbaren

Eltern mit schulpflichtigen Kindern sind in einem pandemiebedingten Lockdown und dem Homeschooling in der Coronakrise einem regelrechten Spagat ausgesetzt. Nicht selten muss ein Elternteil als Alleinerziehende/r

  • Job
  • Haushalt
  • Versorgung der Familie
  • Homeschooling

alleine stemmen, zumal unter Umständen Kontakteinschränkungen und das hohe Infektionsrisiko die Unterstützung vom anderen Elternteil, Großeltern, Freunden und Nachbarn verbieten. Aber auch für Elternpaare, die zu zweit all diese anspruchsvollen Aufgaben stemmen müssen, ist es eine enorme Herausforderung, alles unter einen Hut zu bringen.

Es zahlt sich aus, wenn Sie vor weiteren massiven Einschränkungen Ihre Kontakte pflegen, ausweiten und Gleichgesinnte suchen, die zumindest per Telefon, Chat oder Videotelefonie zur Seite stehen können und dürfen. Bitten Sie Verwandte und Freunde, Sie beim Hausunterricht zu unterstützen. Das funktioniert per Telefon, via Handy und auch im Chat.

Versuchen Sie nicht, alles alleine und auf “Teufel komm raus” perfekt zu bewerkstelligen. Fehlt es Ihnen aufgrund des Jobs oder wegen dem Arbeiten im Homeoffice unter der Woche an Zeit, den Haushalt zu erledigen oder täglich 6 Schulstunden Homeschooling in der Coronakrise abzuhalten, teilen Sie Ihren Tagesablauf neu und so wie es Ihnen in Ihrer familiären Situation möglich ist auf.

Verlegen Sie allgemeine Hausarbeiten auf das Wochenende, kochen Sie für mehrere Tage vor. Zur Not können Sie verschiedene Gerichte einfrieren und im Backofen aufwärmen. Verschieben Sie Aufgaben, die sich verschieben lassen. Gewiss macht Ihnen niemand ein Vorwurf, wenn Sie zum Beispiel das Fensterputzen vernachlässigen, wenn Sie durch das Homeschooling in der Coronakrise einer vollkommen neuen Mehrfachbelastung ausgesetzt sind. Verzichten Sie ruhig auf das gewissenhafte Bügeln der Wäsche. In einem Shutdown interessiert es niemand, wenn T-Shirts, Hemden und Hosen nicht gebügelt sind – erst Recht nicht, wenn Sie sowieso im Homeoffice arbeiten. Machen Sie sich stattdessen bewusst, was Sie während dem Homeschooling in der Coronakrise alles zu meistern haben!

Foto: Muscat_Coach / Pixabay

Homeschooling in der Coronakrise

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