Welche Virenschtuz Maske kann gegen Coronavirus helfen?
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Da nach Auffassung des Gesetzgebers Produkt- und Markennamen Werbung darstellen, kennzeichnen wir jeden Beitrag als solche. Hygieneset mit Masken, Desinfektionsmittel und Handschuhe

Derzeit grasieren zahlreiche Empfehlungen und Spekulationen darüber, ob und wie man sich gegen eine Infektion mit dem Coronavirus schützen kann oder soll. Während im Netz darüber diskutiert wird, dass eine Virenschutz Maske keinen Schutz vor einer Coronainfektion bietet, sehen wir in den Medien permanent Menschen, die eben solche Mund-Nasen-Masken tragen. Nicht nur Zivilpersonen, sondern vor allem medizinisches Personal erhoffen sich dadurch Schutz vor der Lungenkrankheit in China.

Update 17. April 2020: Inzwischen hat Österreich Maskenpflicht eingeführt – Kanzlerin Merkel hat sich für ein Maskengebot ausgesprochen. Das Bundesland Sachsen hat am 17.04.2020 – vorerst im Alleingang die Maskenpflicht ausgesprochen, gültig ab Montag 20.04.2020.

  • Hier haben wir waschbare Stoffmasken vorgestellt und nennen eine Bezugsquelle, wo Sie Masken für Kinder und Erwachsene erhalten.

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Hinweis: Die hier gezeigten Produkte wurden selbst gekauft.

Obwohl in den letzten Tagen auch in Pressekonferenzen und Interviews die Gefahr einer Ansteckung außerhalb der Krisenregion Wuhan kleingeredet wurde, zeigt nun die neue Einschätzung der WHO zum Coronavirus, dass es durchaus erforderlich werden könnte, sich auch außerhalb Chinas mit dem Schutz vor Ansteckung zu beschäftigen.

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Fernab jedweder Panikmache möchten wir die Einschätzung und Empfehlungen eines ausgewiesenen Experten zusammenfassen, der nach unserer Auffassung bisher am sachlichsten zum Thema vorgetragen und Handlungsempfehlungen ausgesprochen hat. Im Gegensatz zu vielen selbsternannten Experten handelt es sich bei Professor Klaus-Dieter Zastrow um eine Koryphäe.

Zastrow erklärt, …

  • wer sich vor dem Coronavirus schützen sollte.
  • welche Schutzmaßnahmen gegen die Vireninfektion ratsam ist.
  • welche Schutzmasken als Virenschutz geeignet sind.
  • wie eine Virusschutz Maske richtig getragen wird.
  • worauf beim Händewaschen zu achten ist.

Unser nachfolgender Ratgeber fasst die Informationen des Professors zusammen. Damit Sie diese besser einschätzen können, gehen wir zuvor auf die berufliche Vita des Fachmannes näher ein.

Hier finden Sie unsere aktuellen Updates zum Coronavirus. In diesem Beitrag setzen wir uns mit dem Thema Coronavirus – die unterschätzte Gefahr der Globalisierung auseinander.

Update zur Verfügbarkeit & Preisentwicklung von Mundschutz Masken

04.02.2020: Atemschutzmasken & Desinfektionsmittel sind nahezu überall ausverkauft. In Apotheken vor Ort sind keine Masken mehr erhältlich. Auch Online-Apotheken sind komplett ausverkauft. Bestellungen sind nicht möglich und aufgrund der hohen Nachfrage werden deutschlandweit offenbar nur noch geringe Kontingente an Apotheken ausgeliefert.

Mund-Nase-Masken weitestgehend ausverkauft

Fachhändler für Mediziner, Zahnärzte und Labore weisen inzwischen auf ihren Websites darauf hin, dass es zu massiven Engpässen und drastischen Wartezeiten bei Lieferungen kommt. Es werden nur noch bestimmte Mengen verkauft. Viele Händler behalten sich vor, an Neukunden keine Masken mehr auszuliefern, sondern  nur noch Stammkunden zu bedienen.

Für Privatpersonen ist es in Deutschland kaum noch möglich, Mund-Nase-Masken kaufen zu können. Die Preise für Masken stiegen in den letzten Tagen massiv an. Kostete die handelsübliche Menge von 50 Stück bis vor wenigen Tagen noch zwischen ca. 5 und 8 Euro, liegen die Preise mittlerweile etwa bei 40 Euro – teilweise sind Wucherpreise bis zu 100 Euro festzustellen.

Hinweis: Wenn Sie sich vorsorglich mit Masken eindecken möchten, tun Sie dies möglichst zeitnah und vergleichen Sie bitte unbedingt die Preise. OP Masken kosten normalerweise im 50-er Pack zwischen 5 und 10 Euro. Die besseren Mund-Nasemasken mit Ventil kosten ohne Verteuerung (die momentan aufgrund der Verknappung leider eingetreten ist) für 3 bzw. 5 Stück circa zwischen 5 und 8 Euro.

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Experte Professor Klaus-Dieter Zastrow zum Coronavirus

Professor Klaus-Dieter Zastrow äußerst sich am 31.01.2020 in einem BILD-Interview ausführlich zum Thema Virenschutz Maske im Bezug auf den neuen Coronavirus, der sich von China aus weltweit ausbreitet und bislang über 200 Todesopfer gefordert hat.

Er nimmt Stellung zu unsinnigen Empfehlungen und erklärt, wer sich vor dem Virus schützen sollte, welche Schutzmaßnahmen wirksam bzw. unwirksam sind und gibt als Experte Tipps, wie Maßnahmen richtig durchzuführen sind, wenn ein Infektionsrisiko besteht.

Aufgrund seines beruflichen Werdegangs ist Professor Klaus-Dieter Zastrow ein Experte im Gebiet Krankenhaushygiene sowie Infektionsschutz. Im Live-Interview mit BILD gibt der Experte umfangreiche Tipps, wie das Ansteckungsrisiko mit dem neuen Coronavirus 2019-nCoV (2019-novel Coronavirus) minimiert werden kann.

Zastrow ist Facharzt für Hygiene, war von 1987 bis 1995 am Robert-Koch-Institut als Leiter des Fachgebiets „Übertragbare Krankheiten, Impfwesen und Krankenhaushygiene“ sowie von 1995 bis 2002 als Chefarzt des Berliner Institut für Hygiene und Umweltmedizin Humboldt-Krankenhaus tätigt. Er arbeitete als Direktor und Chefarzt namhafter Institute, leitet das Hygiene-Institut für den Klinikverbund in Nordoberfranken und Südthüringen und ist seit 2013 Honorarprofessor an der Technische Hochschule Mittelhessen Gießen (Krankenhaushygiene). Darüber hinaus ist der Professor Mitglied der Hygienekommission des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR).

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Klaus-Dieter_Zastrow

Deutliche Aussage: Mund-Nasen-Schutz brächte nichts – sei Blödsinn

Gleich zu Beginn des Interviews bringt es Professor Klaus-Dieter Zastrow auf den Punkt. Die Behauptung, der Mund-Nasen-Schutz brächte nichts, sei Blödsinn. Der renommierte Professor weist darauf hin, dass alleine die Tatsache, dass die Soldaten sich mit einer Virenschutz Maske schützten, dieses klar machen würde. (Anmerkung der Redaktion: OP-Masken bieten keinen Virenschutz, auf weitere Schutzmassnahmen gehen wir noch im Verlauf des Artikels näher ein!)

Nach Einschätzung des Professors reicht auch die Empfehlung nicht aus, sich durch Händewaschen vor der Ansteckung mit einem Virus zu schützen. Durch das Händewaschen würde zwar ein Großteil der Viren abgeschwemmt werden, aber nicht alle. Das Händewaschen kann sogar dafür sorgen, dass verbleibende Viren verteilt werden.

Mund-Nasen-Schutz Maske, wie sie im OP getragen wird

Wer sollte sich vor Coronavirus mit einer Virenschutz Maske schützen?

Zum aktuellen Zeitpunkt kann die Ansteckungsgefahr in Deutschland als relativ gering eingeschätzt werden. Ein generelles Risiko, sich in Deutschland und Europa mit dem Coronavirus anzustecken, schätzen Professor Klaus-Dieter Zastrow und weitere Experten derzeit als eher gering ein.

Hygieneset mit Masken, Desinfektionsmittel und Handschuhe

Eine Ansteckung mit Corona an der Supermarktkasse erscheint momentan eher unwahrscheinlich. Ein erhöhtes Infektionsrisiko besteht indes – nach momentanen Erkenntnissen – für Menschen, die entweder selbst vor Kurzem in China waren oder einen persönlichen Kontakt mit Menschen hatten/haben, die zur Risikogruppe zählen.

Nach neuester Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation WHO scheint das Infektionsgefahr beim direkten Kontakt mit Infizierten indes als sehr hoch einzustufen zu sein.

Dies zeigen die 5 nachgewiesenen Corona-Erkrankungen in einem bayerischen Automobil-Unternehmen. War zunächst nur ein Mann über eine chinesische Kollegin angesteckt worden, ist derzeit davon auszugehen, dass sich über den ersten Betroffenen weitere 4 Kollegen innerhalb des deutschen Werkes angesteckt haben.

Schutzmaßnahmen gegen Vireninfektionen

Menschen, die an Grippe bzw. grippeähnlichen Symptomen leiden, sollten diese Hygienemaßnahmen konsequent befolgen, um eine Ansteckung anderer Menschen möglichst zu vermeiden:

  • Bei Krankheitsanzeichen wie Husten, Niesen und Fieber zuhause bleiben, nicht zur Arbeit und nicht in Kita oder Schule gehen.
  • Beim Husten und Niesen Taschentuch vor Mund und Nase halten. Taschentücher sofort in den Müll entsorgen.
  • Falls nicht vorhanden, Arm vor Mund und Nase halten. Husten und Niesen in die Armbeuge reduziert das Verteilen der Viren.
  • Bei Verdacht auf eine Virusinfektion oder Grippe kann es sinnvoll sein, eine Virenschutz Maske zu tragen.

Allgemein – auch im Hinblick auf die bevorstehende Grippewelle – sollten bestimmte Hygienemaßnahmen eingehalten werden. Hierzu gibt es konkrete Handlungsempfehlungen, welche die Ansteckung mit Coronavirus, Grippe und anderen Erkrankungen vermeiden, zumindest aber das Ansteckungsrisiko reduzieren können:

  • Bei Epidemien und Pandemien Menschenansammlungen vermeiden.
  • Bei bekannter Infektion auf engen Körperkontakt und Händeschütteln verzichten.
  • Beim Sprechen Abstand zueinander halten, um Tröpfcheninfektion zu vermeiden.
  • Häufig Händewaschen und Hände desinfizieren.
  • Stündlich Räume für mindestens 5 Minuten lüften. Stoßlüftung reduziert die Virenanzahl.
  • Reichlich trinken, um Schleimhäute vor dem Austrocknen zu bewahren. Dadurch sind sie weniger anfällig für Viren. Daher auch die Raumluft befeuchten (z. B. Aufstellen einer Wasserschale).

Die Empfehlungen sollten sowohl von Erkrankten und gesunden Menschen befolgt werden, da beide Menschengruppen potentielle Virenüberträger sein können.

Welche Virenschutz Maske eignet sich?

Professor Klaus-Dieter Zastrow empfiehlt herkömmliche Mund-Nasen-Schutz Masken, wie sie von Medizinern und Chirurgen bei Operationen getragen werden. Er weist darauf hin, dass zweilagige Virenschutzmasken, besser noch dreimalige Atemmasken ausreichend seien. Einfache Papiermasken eigenen sich nicht.

Atemmasken mit Ventil würden das Atmen erleichtern. Zu empfehlen seien auch Masken, die Feinstaub filtern, da Viren “nicht alleine unterwegs” seinen. (Anmerkung der Redaktion: Demnach können Coronaviren sowie Grippeviren und andere Viren vermutlich an Staubpartikeln anhaften.) Das Tragen eines Schutzanzuges ist nach Einschätzung des renommierten Professors nicht notwendig.

Eine Apothekerin wiederum teilte uns heute mit, Feinstaubmasken eigneten sich nur bedingt, da sie die Atmung erschweren können. Somit sollten Menschen mit Atemproblem und beispielsweise Asthmatiker und COPD auf das Tragen dieser Masken verzichten bzw. diese Masken nur unter äußerster Vorsicht benutzen, wenn eine bessere Alternative fehlt.

Atemschutz Maske mit Nasenbügel aus biegsamem Draht

Worauf muss man bei Masken achten?

Die Virenschutz Maske muss Mund und Nase vollständig bedecken, rät Professor Klaus-Dieter Zastrow. Dies ist nur mit einem entsprechend geeigneten Mund-Nasenschutz möglich, der eng anliegt. Wichtig ist es deshalb, beim Kauf von Atemschutzmasken darauf zu achten, dass diese mit einem Metalldraht versehen sind, mit deren Hilfe die Maske optimal an die Gesichtsform angepasst werden kann.

Virenschutzmaske richtig tragen - rundum ans Gesicht anpassen

Wie wird eine Virusschutz Maske richtig getragen?

Zunächst wird die Mund-Nase-Maske von vorne auf das Gesicht aufgesetzt. Mit einem Gummiband oder mit Schnüren wird die Maske über den Ohren fixiert. Dabei soll die Maske Mund und Nase vollständig überdecken. Um die Virenschutz Maske richtig anwenden zu können, muss anschließend der Draht in Form gebogen werden. Nur so lässt sich verhindern, dass an den Rändern der Mund-Nasen-Schutzmaske keine Nebenluft angezogen wird.

Die wichtigsten Punkte zusammengefasst:

  • Verwenden Sie möglichst 3-lagigen Mund-Nasen-Schutz.
  • Kaufen Sie Atemschutz-Masken mit eingearbeiteten Nasenbügeln.
  • Achten Sie auf ein glasfaserfreies Filtermedium.
  • Bevorzugen Sie latexfreie Mund-Nase-Masken.
  • Vermeiden Sie möglichst silikonfreie Masken (zur Vermeidung von Allergien).
  • Biegen Sie den Draht in Form, um einen engen Sitz an die Haut zu gewährleisten.

Mund-Nase-Masken ausverkauft – was tun?

In der dritten Januarwoche sind in den meisten Online Apotheken sowie in lokal ansässigen Apotheken nahezu vollständig ausverkauft. Sollte es einem Ausmaß kommen wie in China, können Sie notfalls mit Schals und Halstüchern zumindest einen geringen Schutzwirkung erreichen. Hier gilt ebenfalls: Mund und Nase abdecken. Schals und Tücher häufig wechseln und waschen.

Inwieweit überhaupt ein zuverlässiger Virenschutz durch Masken, Schals und Tücher erreicht werden kann, ist absolut fraglich. Professor Klaus-Dieter Zastrow bringt es pragmatisch auf den Punkt. Besser als nichts!

Virenschutz Maske und Desinfektionsmittel für Hände

Hände waschen alleine reicht keinesfalls!

Der Professor mahnt an sorgsame Hygiene, zu der insbesondere das Händewaschen gehört. Dies sollte möglichst häufig und gründlich erfolgen. Insbesondere, wenn man z. B. mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist und beispielsweise vielfrequentierte Türklinken angefasst hat, sollten die Hände intensiv gereinigt werden. Es ist zu vermeiden, mit ungewaschenen Händen ins Gesicht zu fassen – doch dies sind allgemeine Hygieneempfehlungen, die immer gelten.

Allerdings kommt der Experte zur Auffassung, dass Hände waschen mit Seife alleine auf keinen Fall ausreicht, um Viren zu entfernen. Daher sollten die Hände für 30 Sekunden lang mit einem Desinfektionsmittel behandelt werden, wie sie auch im Krankenhaus und in Arztpraxen zum Einsatz kommen. Mittel zur Handdesinfektion gibt es in der Apotheke auch in kleinen Flaschen, die in jede Handtasche oder Jackentasche passen. Beim Kauf sollten Sie darauf achten, dass das Händedesinfektionsmittel viruzid ist.

„Virenschutz

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