Krisenplanung mit Ruhe angehen

Keine Panik bei der Krisenplanung

In der Ruhe liegt die Kraft – das gilt in der Krise und erst recht bei der Krisenplanung. Panik hilft niemand, erst recht nicht Ihnen, wenn es darum geht, mit kühlem Kopf den Überblick zu bewahren. Auch andere Generationen haben schwerste Krisenzeiten, sogar Kriege überstanden. Da es nichts nützt, permanent die eigenen Gedanken um die Krisenvorsorge kreisen zu lassen, befassen Sie sich sinnvoller Weise einmal gründlich mit der Thematik, um dann einen Krisenplan zu konzipieren, der sich nach Ihren individuellen Möglichkeiten und Begebenheiten orientiert. Jeder kann mit kleinem Budget bereits sinnvoll vorsorgen. Beziehen Sie einige leicht praktikablen Maßnahmen zum Sparen ein, kostet die Krisenvorbereitung Sie keinen Cent. Sie müssen nicht zum Hardliner mutieren und Ihre Vorbereitungsmaßnahmen von nun an Ihr Leben bestimmen lassen. Nur wenige Dinge wie etwa der Wasserfilter für Trinkwasseraufbereitung zählen zu den teureren Anschaffungen, die durchaus sinnvoll sind.

Mit Ruhe an die Krisenvorsorge herangehen
Mit Ruhe an die Krisenvorsorge herangehen

Kopf frei für effektive Vorbereitung

Nachdem Sie sich mit der Materie vertraut gemacht und die Krisenplanung erstellt haben, können Sie getrost das Befassen mit Krisenzeiten auf ein Minimum reduzieren. Ein Minimum heißt: Ab und an nützliche Ratgeber lesen, gerne auch den unseren, und natürlich regelmäßig wie auch kontinuierlich Ihre Vorräte für die Krise aufstocken. Wenn Sie sich anfangs mit der Thematik ernsthaft und gründlich auseinandergesetzt haben, brauchen Sie keine Panik haben, dass Sie uninformiert oder nicht gewappnet sind. Ihr Verstand wird Sie leiten. Haben Sie Lösungsvorschläge für erdenkliche Problematiken parat, ist es überflüssig und wenig zielführend, sich permanent mit der Krisenvorsorge zu beschäftigen.

Krisenplan – so erstellen Sie ihn

Ohne vorher zu planen, ist es kein Fehler, wenn Sie vorab bereits bei Ihren täglichen oder wöchentlichen Einkäufen ein paar Konservendosen, etwas Mineralwasser und gelegentlich eine Packung Toilettenpapier mehr als benötigt mitbringen. Damit haben Sie ohne Stress bereits den wichtigsten Grundplan gelegt, denn Ihre Vorräte nehmen stetig zu und die Besorgungen lassen sich nebenbei und kaum merkbar für die Haushaltskasse erledigen. Backen Sie ab und an ein Brot mit Mehl, Trockenhefe, Wasser, einem Schuss Öl und etwas Salz, so entwickeln Sie Routine darin und können sich im Notfall mit Brot selbst versorgen. Nebenbei erstellen Sie eine einmalige Krisenplanung, die Sie die Krise gut überstehen lässt. Ermitteln Sie, wie viel Sie von den Dingen des alltäglichen Bedarfs benötigen, wie viel Sie davon in der Menge auf ein Minimum reduzieren können. Sicher werden Sie wissen, wie lange Waschpulver reicht, Duschgel, Shampoo, Zahnpaste und Zahnbürste sowie Toilettenpapier. Überlegen Sie, für welchen Zeitraum Sie das Krisenpaket schnüren möchten. Krisenvorsorgeratgeber empfehlen unterschiedlich. Wenigstens zwei Wochen sollten Sie mit Ihrem Rettungspaket für Krisenzeiten auskommen. Besser wären drei bis sechs Monate.

Individuelle Bedarfsermittlung

Sind Sie unsicher, wie viel Sie von allem benötigen, ist es hilfreich, für den Zeitraum von einer Woche zu notieren, was man in welchen Mengen benötigt hat. So lässt sich leicht hochrechnen, was wichtig ist und wie viel man braucht. Lesen Sie dazu auch unseren Downloadbereich mit Checklisten für die Krisenvorsorge. Nicht vergessen sollten Sie dabei Artikel, die mehrere Wochen reichen, jedoch in der Woche der Bedarfsermittlung nicht besorgt wurden. Dies können Medikamente, Batterien, Müllbeutel oder Spülmittel sein. Anhand des individuellen Bedarfs können Sie nun leicht einen Einkaufszettel anfertigen, den Sie immer präsent sichtbar hängen haben. Schaffen Sie zuerst die Dinge an, die besonders wichtig sind. Extras wie etwa Süßwaren gehören auf der Einkaufsliste nach unten, sollten jedoch nicht bei der Krisenplanung fehlen. Darüber hinaus gibt es Anschaffungen, die womöglich eigens für die Krisenzeiten angeschafft werden. Wir empfehlen, dass Sie nur dann teure Artikel davon kaufen, wenn Ihnen das Geld nicht weh tut. Der Vorteil: Sie haben hochwertige Gerätschaften. Verfügen Sie nicht über allzu viel finanziellen Spielraum, raten wir Ihnen zu preiswerteren Gerätschaften. Diese erfüllen ebenso nützlich ihren Dienst, sind jedoch meist nicht so hochwertig verarbeitet, wie die preisintensiveren. Die Vorbereitung für die Krise soll Sie jedoch retten und nicht in den finanziellen Abgrund stürzen und ebenso wenig sollen Sie von kostenintensiven Anschaffungen nicht davon abgeschreckt werden, überhaupt Ihre Vorbereitung zu beginnen.
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