Als Selbstversorger selbst anpflanzen

Anpflanzen im Torfquelltopf

Falls Sie im Gärtnern ungeübt sind, bieten sich bei der Krisenvorsorge so genannte Torfquelltöpfe an, um als Selbstversorger selbst anpflanzen zu können. Idealerweise besorgt man sich den Torfquelltopf im Set mit dem gepressten und getrockneten Substrat (Erde) in größerer Menge. Da die praktischen Töpfchen nicht allzu teuer sind, ist dies auch gut möglich. Sie lassen sich darüber leicht einlagern und soweit uns bekannt, kann man sie auch nach Jahren noch benutzen, ohne dass sie bei der Qualität beeinträchtigt werden. Zusammen mit kleinen Mini-Treibhäusern sind die Anzuchttöpfe perfekt für uns Selbstversorger, weil sie auch den gärtnerisch weniger Bewanderten das Anpflanzen im Rahmen der Krisenvorsorge denkbar einfach machen.

Bepflanzte Torfquelltöpfe
Bepflanzte Torfquelltöpfe

Saatgut & Zubehör Bezugsquellen

Nachfolgend haben wir Ihnen die Materialien heraus gesucht, die Sie gut zum Anpflanzen als Selbstversorger verwenden können.

Pro Torfquelltopf wird ein Substrat-Pressling verwendet. Ein solcher Becher reicht für jeweils eine Pflanze. Da die Verwendung nur einmalig möglich ist, lohnt sich für die Verwendung bei der Krisenvorsorge sicher eine größere Menge. Nicht genmanipuliertes Saatgut erhalten Sie z. B. bei www.ingana.de. Eine einfache Anleitung haben wir im Ende des Artikels als PDF verlinkt.

Torfquelltopf und Substrat Pressling
Torfquelltopf und Substrat Pressling

Das Anpflanzen im Torfquelltopf ist einfach

Da wir möglichst praktische und vor allem auch umsetzbare Tipps für die Krisenvorsorge vermitteln wollen, haben wir das Anpflanzen im Torfquelltopf selbst ausprobiert, um zu überprüfen, ob die Töpfchen für Selbstversorger geeignet sind. Sind sie! Zu jedem Torfquelltopf gibt es beiliegend einen Substrat-Pressling. Dieser wird zunächst mit einer kleinen Menge Wasser benässt und quillt dann auf. Das Material wird mit einem Werkzeug aufgelockert, fast vollständig in den Torfquelltopf gefüllt. Obenauf werden Samen von Obst, Gemüse, Salat oder Kräutern gelegt. Die Samen (bitte lesen Sie unbedingt den Artikel Saatgut für die Krisenvorsorge!) werden bei den meisten Sorten mit einer dünnen Schicht des übrigen Substrats bedeckt. Hier sollte jedoch für jeden Samen die entsprechende Aufzuchtanleitung beachtet werden. Gerade Kräutersamen werden oft auch nur auf die obere Erdschicht aufgestreut. Die bepflanzten Quelltöpfe können jetzt in ein Minigewächshaus gestellt werden. Darin entsteht ein Treibhauseffekt, der für das bessere Gedeihen der Sämlinge sorgt. Ganz wichtig dabei ist jedoch, ab und an mal den Deckel zu lüften, damit Feuchtigkeit entweichen kann. Sonst besteht Schimmelgefahr. Sind die Pflanzen größer, bleibt der Deckel ab. Später wird die etwas größere Pflanze mitsamt dem Torfquelltopf in einen Blumentopf oder in einen aufgeschnittenen Sack mit Blumenerde umgesiedelt, damit sich größere Wurzeln bilden und die Pflanzen wachsen können.

Torfquelltöpfe im Minigewächshaus
Torfquelltöpfe im Minigewächshaus

Torfquelltopf ist effizient bei Krisenvorsorge

Für Selbstversorger gehören diese Torfquelltöpfe unbedingt zur Krisenvorsorge. Zwar kann man manche Keimlinge (Kresse, Mungo- und Sojasprossen z. B.) auch sehr gut auf feuchter Watte ziehen, aber natürlich wird man davon kaum satt. Deutlich besser geeignet sind Radieschen, Tomaten, Paprika, Gurken, Erdbeeren und natürlich Kräuter zum Würzen. In unserem oben verlinkten Artikel sind wir auf die Problematik des Saatguts eingegangen. Selbstversorger müssen also auch in dieser Hinsicht selbst aktiv werden und können leicht Saatgut selbst gewinnen. Auch hierzu werden wir einen Artikel bereit stellen. Tipps rund um das Anpflanzen und eine Bezugsquelle für Torfquelltopf mit Substrat sowie Samen haben wir hier als PDF zum gratis Download bereit gestellt.
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