Das beste Notstromaggregat für Krisenvorsorge

Notstromaggregat zur Krisenvorsorge
Strom kommt aus der Steckdose – solange es nicht zum Blackout kommt. Ein Notstromaggregat ist angesichts der stetig wachsenden Gefahr vom Blackout Strom definitiv eine sinnvolle Investition im Rahmen der Krisenvorsorge. Aber nicht nur wegen einem längeren Stromausfall sind Dieselstromerzeuger und Benzinstromerzeuger als Stromgenerator gefragter denn je.

Die Angst vorm 3. Weltkrieg und vor Cyberangriffen auf die regionalen Energielieferanten wächst von Tag zu Tag. Mit einem Hackerangriff lässt sich flächendeckend der Strom abschalten. Kommt es zu dem befürchteten langen Stromausfall, sind wir regelrecht aufgeschmissen, da in unserem technologisierten Zeitalter ohne Strom nichts mehr funktioniert. Ein Notstromgenerator kann eine sinnvolle Anschaffung sein.

Lesen Sie dazu auch unseren Ratgeber „Energiekrise Vorbereitung – die 7 wichtigsten Dinge

Nach wie vor betreiben die meisten Haushalte keine Krisenvorsorge oder beschränken diese lediglich auf die Vorratshaltung einiger Konservendosen. Das reicht nicht! In unserem Ratgeber gehen wir auf den Notstromerzeuger ein, welche Vorteile ein solcher Stromerzeuger bringt und worauf beim Kauf von einem Notstromaggregat zu achten ist.

Update 02.07.2022:  Die Regierung rät Bürgern, ein Notstromaggregat anzuschaffen. Sie geht davon aus, dass wir im nächsten Winter ohne Gas und Strom auskommen müssen. Ob nach den geplanten Wartungsarbeiten von Nord Stream 1 überhaupt noch eine Gaslieferung erfolgt, um die Gasspeicher für den nächsten Winter aufzufüllen, erscheint fraglich.

Was ist ein Notstromaggregat?

Ein Notstromaggregat ist ein Stromerzeuger, der elektrische Energie erzeugt. Notstromaggregate werden beispielsweise auf Baustellen eingesetzt, wenn noch keine elektrische Anlage vorhanden ist, die mit Strom vom öffentlichen Stromnetz eingespeist wird oder aufgrund von Schäden an Elektroinstallation kein Strom da ist. Sie sind mit einem Tank ausgestattet, der mit flüssigem Kraftstoff gefüllt wird, welcher den Generator zur Stromerzeugung antreibt.

Unterschiedliche Generatoren für verschiedene Einsatzzwecke

Es gibt verschiedene Arten von Notstromgeneratoren. Im Wesentlichen wird zwischen zwei Varianten unterschieden: Notstromaggregat mit Ottomotor und Stromerzeuger mit Dieselmotor. Erhältlich sind jedoch auch Notstromgeneratoren, welche mit Gas betrieben werden.

Darüber hinaus gibt es mobile Notstromgeneratoren sowie stationäre Geräte, wie sie standardmäßig zum Beispiel von Krankenhäusern eingesetzt werden, um im Notfall Strom zu haben. Für Privathaushalte eignen sich preiswerte mobile Stromerzeuger.

Das mobile Notstromaggregat ist in verschiedenen Größen erhältlich – das Gewicht für mobile Notstromerzeuger reicht von ca. 15 kg bis ca. 80 kg. In der Regel gilt:

Je größer das Notstromaggregat, desto höher ist die Leistung.

Welcher Kraftstoff für Notstromaggregat?

Voraussetzung, um als privater Haushalt mit einem Stromerzeuger Notstrom zu generieren, ist ein entsprechender Vorrat an Kraftstoff – entweder Benzin oder Diesel.

Insbesondere THW, Feuerwehr sowie andere Hilfsorganisationen setzen den Stromgenerator mit Diesel in Katastrophengebieten ein, wenn entweder Stromleitungen beschädigt wurden oder aufgrund einer Hochwasserkatastrophe der Strom abgestellt werden musste.

Zahlreiche Betriebe wie etwa Krankenhäuser halten immer stationäre Notstromerzeuger vor, die sofort anspringen, wenn die Strom-Einspeisung aus dem öffentlichen Netz nicht mehr funktioniert.

Gleichermaßen kann ein Notstromgerät im privaten Bereich eingesetzt werden, um bei Stromausfall den eigenen Haushalt mit Notstrom zu versorgen. Häufig kommen Stromgeneratoren im Camping sowie im Garten zum Einsatz.

Wie funktioniert ein Notstromaggregat?

Notstromgeräte werden mit Diesel oder Benzin angetrieben. Ein entsprechender Vorrat an Kraftstoff ist Voraussetzung, wenn Sie mit einem Notstromaggregat Strom erzeugen wollen.

Die Verbrennungskraftmaschine enthält einen Generator, mit dem mechanische Energie in elektrische Energie umgewandelt wird. Der erzeugte Notstrom kann dann Haushaltsgeräten zur Verfügung gestellt werden.

Damit Elektrogeräte durch Notstrom betrieben werden können, verfügt der Benzin- oder Dieselgenerator über Steckdosen, in die Haushaltsgeräte mit normalem Stecker angeschlossen werden können. Notstromgeneratoren sind keine Speichermedien. Erzeugter Strom lässt nicht im Aggregator selbst speichern.

Notstromaggregat kaufen – worauf achten?

Möchten Sie einen Stromerzeuger kaufen, damit Sie im Notfall Ihren Strom selbst erzeugen können, sollten Sie wissen, worauf es ankommt, was konkret für die Krisenvorsorge wichtig ist. Das beste Notstromaggregat nützt nichts, wenn Sie darüber hinaus nicht wissen, welche Elektrogeräte Sie anschließen und mit Notstrom betreiben können.

Es kommt auf zahlreiche Details an, die von Anschaffungskosten über Wahl des Kraftstoffs bis hin zu Watt Leistung, Bedienungskomfort, Gerätegewicht, Anzahl der Steckplätze und Lautstärke reichen.

Notstromaggregat Diesel, Benzin, Gas oder Solar?

Wer sich zur Krisenvorsorge ein Notstromaggregat kaufen will, muss abwägen, mit welchem Kraftstoff das Aggregat betrieben werden soll oder ob es sich um eine tragbare Powerstation mit Solarpanel handeln soll. In unserer „Solargenerator kaufen FAQ“ gehen wir auf die wichtigsten Fragen rund um die Solar Powerbank als Stromerzeuger und Stromspeicher ein.

Neben den Anschaffungskosten spielt insbesondere die Verfügbarkeit des jeweiligen Energieträgers für Dieselgenerator und Benzingenerator in einem Krisenfall eine absolut wichtige Rolle. Aber auch die Größe des Treibstofftanks ist beim Kauf ein entscheidender Faktor. Was sind die Vorteile und Nachteile? Welches ist das beste Notstromaggregat für die Krisenvorsorge?

Notstromaggregat Diesel

Diesel ist der günstigste Kraftstoff, weshalb die meisten Notstromgeräte für Diesel ausgelegt sind. Dementsprechend groß ist die Auswahl für dieselbetriebene Generatoren, was sich auch positiv auf den Preis auswirkt. Sie können nämlich den Dieselgenerator günstig kaufen. Darüber hinaus ist die Stromerzeugung mit dem Dieselgenerator billiger als mit Benzingenerator oder Gas-Notstromgerät.

Zudem sind Notstromgeneratoren mit Diesel die effizientesten Geräte, weil sie bei gleicher Größe mehr Leistung liefern als Stromerzeuger mit Benzin oder Gas. Aber der Diesel Generator kann auch Nachteile haben. Etwa dann, wenn seine Bauweise lediglich auf einem Rahmengestänge basiert.

Dies ist zwar bei großen Dieselgeneratoren praktisch, weil dadurch Gewicht eingespart werden kann, was sich beim Transport vorteilhaft auswirkt. Aber Dieselnotstromgeräte, die lediglich auf einem Rahmengestänge basieren, sind enorm laut. Bei der Krisenvorsorge ist das ein enormer Nachteil. Auf leise Notstromaggregate gehen wir später noch näher ein.

Stromgenerator Solar

Solarbetriebene Notstromaggregate sind super, weil für die Notstromversorgung kein Kraftstoff benötigt wird. Das tragbare Kraftwerk ist mit Solarmodulen ausgestattet. Sonnenenergie wird aufgefangen und in Strom verwandelt.

Einer der größten Vorteile gegenüber herkömmlichen Stromgeneratoren: Der Stromgenerator Solar bietet Speichermöglichkeit. Am Tag wird die Energie aus Sonnenlicht gespeichert. Der gespeicherte Strom kann jederzeit als Nutzstrom zum Betrieb wichtiger Elektrogeräte abgerufen werden. Damit ist der Solargenerator zur Krisenvorsorge unschlagbar.

Notstromaggregat Benzin

Benzinbetriebene Notstromaggregatoren sind meist kleinere Geräte mit geringer Leistung. Diese reichen zwar völlig aus, wenn es darum geht, bei kurzem Stromausfall Notstrom erzeugen zu können. Aber aufgrund der meist geringen Leistung kommt das Notstromaggregat Benzin für Krisenvorsorge nicht in Betracht, wenn man sich auf einen Strom Blackout vorbereiten will und davon ausgeht, über einen längeren Zeitraum komplett auf Notstrom angewiesen zu sein. Hier gerät der Notstromgenerator schnell an die Grenzen.

Leistungsstarker Benzin Stromerzeuger Inverter

Es gibt jedoch benzinbetriebene Inverter, die eine Maximalleistung (230V) von 4,2 kW sowie eine Dauerleistung (230V) von 3,8 kW zur Verfügung stellen, gleichzeitig kompakte Maße haben und mit einem Gewicht von 42 kg als mobile Stromerzeuger geeignet sind, wie zum Beispiel der DENQBAR Inverter Stromerzeuger DQ-4200, der als Notstromgenerator Testsieger zu den meist gekauften gehört.

Der DENQBAR Inverter DQ-4200 wird mit Seilzug gestartet, hat eine integrierte Tankanzeige, einen 11 l Benzintank, der bei voller Ladung rund 10 Stunden Strom erzeugt.

Als weiterer Vorteil ist zu erwähnen, dass dieser Notstromgenerator leise ist, da er in geschlossener Kapselbauweise gehalten ist. Der Inverter verfügt über einen Öko-Modus, passt die Motordrehzahl an die benötigte Energiemenge an, wodurch er durch geringen Kraftstoffverbrauch für die Krisenvorsorge überaus interessant ist.

An Steckplätzen sind vorhanden:

  • 2 x 230 V Schuko Steckdose
  • 1 x 12 V Ausgang
  • 1 x 1 A
  • 1 x 2,1 A USB Steckplatz

Der Inverter Stromerzeuger wandelt Gleichstrom in harmonisierten Wechselstrom um, wodurch das Notstromgerät selbst für die Stromversorgung spannungssensibler Elektrogeräte geeignet ist.

Was ist ein Inverter?

Bei Stromerzeuger mit Inverter liefert das Gerät Strom ohne Spannungsschwankungen. Dies ist insbesondere für die Stromeinspeisung in Elektrogeräte wichtig, die spannungssensibel sind (z. b. Fernseher, Laptop, Smartphone). Werden diese mit elektrischen Geräte mit Strom versorgt, bei dem es zu Schwankungen kommt, ist der Schaden für das Elektrogerät vorprogrammiert.

Einige Elektrogeräte benötigten eine stabile Wechselstromfrequenz von 50 Hertz. Herkömmliche Generatoren haben allerdings häufig keine ausreichende Motorenleistung, um eine stabile Wechselstromfrequenz aufrecht zu erhalten. Will man also Laptop, TV-Gerät oder Handy mit Notstrom versorgen, ist ein Inverter Stromerzeuger das beste Notstromaggregat.

Notstromaggregat Gas

Gasbetriebene Stromaggregate bieten zwar den Vorteil, bequem bedienbar zu sein, haben aber zwei wesentliche Nachteile: Hohe Anschaffungskosten sowie die Gas Verfügbarkeit. Aufgrund der Eskalation im Ukraine / Russland Konflikt werden zunehmend die Gasreserven knapp, der Gaspreis steigt.

Zwar kann es im Katastrophenfall generell zu Knappheit von Energieträgern wie Diesel, Benzin und Gas kommen. Aber in einer Krise kommt man eher an Diesel als an Gas, falls einem der Dieselvorrat ausgehen sollte.

Was kann man mit Notstromaggregat betreiben?

Man kann an einen mobilen Stromerzeuger fast alle haushaltsüblichen Elektrogeräte anschließen – aber nicht alle. Die Erzeugung von Notstrom in Krisenzeiten dient vorrangig der Stromversorgung für das Nötigste – in einer Krise werden nicht alle Elektrogeräte benötigt!

Welche Elektrogeräte an Notstromaggregat anschließen?

  • Kochplatte
  • Kaffeemaschine
  • Wasserkocher
  • Heizstrahler
  • Elektrische Radiatorheizung
  • Radio
  • Handy
  • Lampe

Anlauf Koeffizient beachten

Welche elektrische Geräte über das Notstromaggregat angeschlossen und betrieben werden können, hängt maßgeblich von der Koeffizienz für den Anlaufstrom ab. Dieser beträgt beispielsweise bei der Mikrowelle während dem Betrieb die Nennleistung 800 W.

Beim Anschalten der Mikrowelle ist die Nennleistung 2000 W, der Anlauf Koeffizient liegt bei einem Wert von 2,5. Noch höher ist dieser Wert (3), wenn der Gefrierschrank einschaltet wird. Im Betrieb Nennleistung 700 W, beim Einschalten Nennleistung 2100 W. Die Werte für den Kühlschrank liegen bei 200 Watt bzw. 600 Watt (Anlauf Koeffizient 3).

Je größer der Notstromgenerator, desto höher ist seine Leistungsklasse.

Um bei den Beispielen zu bleiben: Einen Kühlschrank können Sie an einen 2000 W Stromerzeuger anschließen, Mikrowelle kann angeschlossen werden, wenn der Notstromgenerator eine deutlich höhere Leistung als 2000 W gewährleistet.

Hinweis: Sollen gleichzeitig mehrere Elektrogeräte über das Aggregat mit Strom versorgt werden, muss immer die gesamte Leistung aller Geräte berücksichtig werden oder ein Elektrogerät vom Stromerzeuger getrennt werden, um die Nennleistung nicht zu überschreiten.

Welche Elektrogeräte nicht Notstromaggregat anschließen?

Elektrische Geräte, die beim Einschalten hohen Anlaufstrom benötigten, können nicht mit einem Stromgenerator betrieben werden, der nicht auf entsprechende Leistung ausgelegt ist. Zieht das Elektrogerät beim Anlaufen zu viel Strom (= hoher Anlauf Koeffizient), schaltet sich das Notstromaggregat ab.

Das gilt beispielsweise für den Elektroherd. Elektrogeräte mit Starkstromstecker können nur angeschlossen und mit Notstrom betrieben werden, wenn der Generator zusätzlich über einen 400 V Drehstromanschluss verfügt.

Auch diese elektrischen Geräte sollten nicht an den normalen Stromerzeuger angeschlossen werden:

  • Kühlschrank
  • Gefrierschrank
  • Staubsauger
  • Waschmaschine
  • Wäschetrockner
  • Geschirrspüler
  • Elektrische Pumpen

Elektronische Werkzeuge wie Heckenschere, Rasenmäher oder Bohrmaschine sollten aus gleichen Gründen nicht über den Stromerzeuger mit Strom betrieben werden.

Checkliste: Wie viel Watt braucht Ihr Notstromaggregat?

Um die richtige Größe für Ihren Stromerzeuger zu ermitteln, müssen Sie die Watt-Zahlen der Geräte addieren, die gleichzeitig laufen sollen. Beachten Sie dabei unbedingt den sogenannten Anlaufstrom – viele Geräte brauchen beim Starten kurzzeitig deutlich mehr Energie als im laufenden Betrieb.

Haushaltsgerät Durchschnittliche Leistung (Watt) Besonderheit
Beleuchtung (LED-Lampen) 50 – 100 W Geringer Verbrauch
Kühl- / Gefrierschrank 150 – 300 W Hoher Anlaufstrom (Faktor 3-5)
Heizungspumpe 100 – 200 W Wichtig für den Winterbetrieb
Laptop / PC 100 – 400 W Inverter-Technologie empfohlen
Wasserkocher / Kaffeemaschine 1.500 – 2.500 W Sehr hoher kurzzeitiger Bedarf
Internet-Router 15 – 30 W Dauerbetrieb wichtig, um aktuelle Informationen zu erhalten

Wichtiger Tipp für Sie: Rechnen Sie zur Sicherheit immer eine Reserve von etwa 20 % auf die ermittelte Gesamtsumme auf. So stellen Sie sicher, dass Ihr Notstromaggregat nicht permanent an der Belastungsgrenze arbeitet und eine längere Lebensdauer hat.

Zum Kochen separaten Kocher oder Campingkocher nutzen

Aufgrund der Anlaufstrom Problematik sollten Sie in die Krisenausrüstung entweder einen Campingkocher, Spirituskocher oder Kochplatten integrieren. Letzter kann über den Notstromgenerator mit Elektrizität versorgt werden.

In einer ernsthaften Krise, bei der man im Haushalt auf den Einsatz eines Notstromgeräts länger angewiesen ist, sollte man ohnehin den eigenen Lebensstandard herabsetzen sowie den Strombedarf reduzieren, um Diesel oder Benzin für den Stromerzeuger zu sparen.

Unnötige Stromfresser wie Waschmaschine, Spülmaschine, Küchenmaschine, Staubsauger, Mikrowelle, Mixer, Pürierstab, Kaffeevollautomat, Toaster, Sandwichmaker, Abzugshaube, Computer, Drucker, Scanner sollten vom Strom genommen werden, wenn man einen Notstromgenerator braucht!

Wie stark muss ein Notstromaggregat sein?

Wollen Sie ein Notstromaggregat kaufen, entscheidet der vorgesehene Verwendungszweck darüber, in welchem Leistungsbereich der Stromerzeuger sich bewegen sollte.

Zum Betrieb im Garten, beim Camping oder bei normalem, kurzen Stromausfall reichen günstige Einsteigergeräte meist aus, die eine Dauerleistung von 680 W oder 2100 W liefern und mit ein bis zwei Steckdosen ausgerüstet sind. Damit kann man problemlos kurzfristig (!) überbrücken und einzelne Elektrogeräte mit Notstrom betreiben.

Was für einen Stromgenerator brauche ich zur Krisenvorsorge?

Geht man bei der Krisenvorsorge davon aus, dass für einen längeren Zeitraum Notstrom benötigt wird, ist klar, dass man einerseits ein leistungsstarkes Notstromaggregat braucht, das andererseits auch eine höhere Anzahl an Steckdosen hat.

Ist davon auszugehen, dass der Stromerzeuger langfristig genutzt werden muss, empfehlen wir ein leistungsstarkes Stromaggregat, welches zumindest um die 2.000 Watt, noch besser aber um die 3.600 Watt oder mehr liefert und mit 3 Steckdosen ausgestattet ist.

Was kostet ein Notstromaggregat?

Stromerzeuger sind bereits ab ca. 180 Euro erhältlich, können aber auch bis zu 5000 Euro oder mehr kosten. Zwar gilt die Regel:

Je teurer, desto leistungsstärker, kraftstoffsparender und komfortabler.

Aber: Hochpreisige Stromgeneratoren sind hauptsächlich für den gewerblichen Bedarf ausgelegt. Man kann natürlich das beste Notstromaggregat kaufen. Für die Krisenvorsorge muss man das aber nicht.

Nie das billigste Notstromgerät kaufen!

Unser Tipp: Nicht das billigste Notstromaggregat kaufen, da dies nicht auf Dauerbetrieb ausgelegt ist, wahrscheinlich auch keine zuverlässige Qualität aufweist. Ein Notstromgerät hilft nicht, wenn es im entscheidenden Augenblick den Geist aufgibt.

Je häufiger bzw. länger Strom produziert werden muss, desto mehr zahlt sich ein gutes Gerät aus.

Hochwertige Notstomgeräte sind sparsamer im Verbrauch

Besser Generatoren sind effizienter, was Kraftstoffverbrauch im Verhältnis zur Energieausbeute anbelangt. Die Anschaffungskosten sind höher, aber zahlen sich langfristig durch geringen Verbrauch von Diesel bzw. Benzin aus.

Dies ist mit Hinblick auf Krisenvorsorge ein enorm wichtiger Punkt, weil Kraftstoffe in Krisenzeiten teurer werden, unter Umständen nicht mehr besorgt werden können. Es gilt also, mit eingelagertem Kraftstoff so sparsam wie möglich umzugehen.

Dieselgenerator & Benzingenerator – auf die Tankgröße achten

Letztlich hängen die Notstromaggregat Preis stets von Leistung, Ausstattung und Qualität ab. Notstromaggregate sollten zudem einen großen Kraftstofftank haben.

Kleine Geräte haben einen kleinen Tank, müssen öfter aufgefüllt werden. Es kommt häufiger zur Unterbrechung der Stromversorgung. Große und leistungsstarke Notstromgeneratoren sind mit größerem Tank ausgerüstet. Es muss weniger oft Diesel oder Benzin nachgefüllt werden. Dementsprechend seltener wird die Versorgung mit Strom unterbrochen.

Wie laut ist ein Notstromaggregat?

Das hängt maßgeblich vom Modell ab. Tendenziell sind teurere Generatoren besser verarbeitet, was sich auch auf die Lautstärke des Stromerzeugers auswirkt. Vor allem gut isolierte Inverter Stromerzeuger weisen gute Werte bei der Lautstärke auf und sind leise im Betrieb. Insbesondere, wenn der Inverter über einen Eco-Modus verfügt, sinkt der Geräuschpegel nochmals.

Wie laut ist ein Stromaggregat? – Bauform & Qualität entscheidend

Billige Notstromaggregate unterscheiden sich in der Bauweise. Die Technik ist nicht in einem schalldämmenden Gehäuse verbaut, sondern sie basieren auf der Bauweise “Rahmengerät”, besitzen also keinerlei baulichen Vorrichtungen zur Schallisolierung. Dadurch ist der Motorenlärm weitaus lauter als bei einem Inverter mit guter Isolierung – schon von Weitem hört jeder, dass Sie einen Notstromgenerator laufen lassen.

Welches ist der leiseste Stromerzeuger?

Bei der Krisenvorsorge ist die Lautstärke des Stromerzeugers von Relevanz. Einerseits ist es in Krisenzeiten nicht vorteilhaft, mit einem lauten Notstromerzeuger auf sich aufmerksam zu machen. Andererseits geht es einem bereits nach kurzer Zeit gehörig auf die Nerven, wenn direkt vorm Haus stundenlang Maschinenlärm zu hören ist.

Bei offener Bauform kann der Lärmpegel bei ca. 69 dB(A), liegen. Gut isolierte Dieselstromerzeuger oder Inverter Stromerzeuger laufen bei 55 dB(A) oder weniger.

Auch dies ist ein weiterer Grund, warum man bevorzugt ein gutes Notstromaggregat kaufen sollte.

Notstromaggregat leise – die besten Modelle

Alle Stromerzeuger unterhalb von 95 dB(A) mittlerer Schallleistungspegel bei einer Entfernung von 7 Meter gelten als leise Notstromaggregate. Dies entspricht in etwa einem lauten Fahrzeug. Das sind derzeit relativ leise Generatoren:

  • Denqbar DQ-2800 – 60 dB(A)
  • Denqbar DQ-2200 – 64 dB(A)
  • Briggs & Stratton P2200 – 59 dB(A)
  • Champion 73001I-EU-P – 58 dB(A)
  • Honda EU 10i – 57 dBA

Wie wird das Notstromaggregat gestartet?

Notstromgeräte im unteren Preissegment werden fast immer mit Seilzug gestartet. Das kann auf Dauer anstrengend sein. Aufgrund der mechanischen Beanspruchung kann es schneller zum Verschleiß kommen. Das Notstromaggregat mit Elektrostarter ist einfacher in Betrieb zu nehmen.

Kraftstoff für das Notstromaggregat: Lagerung und Haltbarkeit

Ein Notstromaggregat ist im Ernstfall nur so viel wert wie der Kraftstoff, der es antreibt. Bei der Lagerung von Benzin oder Diesel für Ihre Krisenvorsorge sollten Sie jedoch zwei wesentliche Punkte beachten: die gesetzlichen Vorschriften und die begrenzte Haltbarkeit. In Deutschland dürfen Sie in Kleingaragen maximal 20 Liter Benzin oder 200 Liter Diesel lagern; in Kellerräumen sind es meist nur 20 Liter insgesamt. Da moderner Kraftstoff durch den Bio-Anteil mit der Zeit altert und im schlimmsten Fall verharzt, sollten Sie unbedingt auf hochwertige Metall-Reservekanister setzen und den Kraftstoff alle 6 bis 12 Monate rotieren, also verbrauchen und frisch nachfüllen. Planen Sie Ihre Vorräte klug und nutzen Sie bei Bedarf Kraftstoff-Stabilisatoren, um die Zündfähigkeit über einen längeren Zeitraum zu erhalten.

Gesetzliche Lagermengen: Wie viel Kraftstoff dürfen Sie zu Hause lagern?

Die Lagerung von brennbaren Flüssigkeiten ist in Deutschland streng reglementiert. Um Ihre Sicherheit zu gewährleisten und den Versicherungsschutz nicht zu gefährden, sollten Sie sich an die folgenden gesetzlichen Obergrenzen für Privatpersonen halten:

Lagerort Max. Menge Benzin Max. Menge Diesel Besonderheit / Hinweis
Kleingarage (freistehend) 20 Liter 200 Liter Nur in bruchsicheren, dichten Kanistern
Kellerraum 20 Liter 20 Liter Gilt als Gesamtmenge für den Kellerbereich
Wohnräume Nicht erlaubt Nicht erlaubt Nur Kleinstmengen für direkten Gebrauch
Transport im PKW 60 Liter 60 Liter Pro Reservebehälter (Ladungssicherung beachten)

Wichtiger Hinweis für Sie: Die genauen Vorschriften können je nach Bundesland (Garagenverordnung) leicht variieren. Verwenden Sie für die Bevorratung Ihres Notstromaggregats ausschließlich zugelassene Sicherheitskanister und kontrollieren Sie diese regelmäßig auf Dichtigkeit.

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