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Da nach Auffassung des Gesetzgebers Produkt- und Markennamen Werbung darstellen, kennzeichnen wir jeden Beitrag als solche. KN95 Atemschutz Maske kaufen

Wirken Masken vorbeugend gegen Tröpfcheninfektion? Darüber gibt es verschiedene Meinungen. Anfangs wurde von Expertenseiten hauptsächlich an die Bevölkerung kommuniziert, es wäre nicht sinnvoll, Masken zu tragen, um sich vor Tröpfcheninfektion zu schützen. Schnell kam dann heraus, dass Masken zwar schützen, aber es nicht genug davon gibt. Deshalb sollen die Bürger keine Masken tragen, sondern diese medizinischen und pflegenden Berufsgruppen überlassen.

Inzwischen, genauer gesagt ab dem 2. April 2020 wird seitens der Politiker häppchenweise eingeräumt, dass Masken doch schützen könnten – und zwar alle. Sogar selbst gebastelte Masken. Auf die Thematik sind wir bereits in unserem Artikel „Schützen Masken vor Viren?“ ausführlich eingegangen. In unserem heutigen Artikel gehen wir auf ein Video ein, das wir spontan in der Nacht von Samstag auf Sonntag gedreht haben.

Darin haben wir demonstriert, wie gut mit einem Papiertaschentuch, einem Blatt Küchenrolle und einer OP Mundschutz Tröpfchen aufgehalten werden können. Ob dieser Effekt auf die Viren Tröpfcheninfektion übertragbar ist, wissen wir nicht, da wir keine Wissenschaftler sind. Aber tragen Sie Masken – denn das schadet Ihnen sicher nicht! Beachten Sie jedoch die Tipps weiter unten, damit Sie es richtig machen!

Bitte teilen Sie das Video – denn jeder kann das Risiko einer Tröpfcheninfektion für sich und andere reduzieren.

Video zeigt: So halten einfache Materialien Tröpfchen auf

Da das Video ohne Kommentar und ohne technischen Aufwand gedreht wurde, möchten dies in unserem heutigen Beitrag nachholen. Schauen Sie sich bitte zuerst das Video an, in dem wir zeigen, wie gut 3 verschiedene Produkte (Küchenrolle, Papiertaschentuch, OP Mund-Nasen-Schutz) Tröpfchen aufhalten. Klicken Sie auf das Foto, dann nochmal auf das kleine Bild, damit das Video gestartet wird.

Video zeigt, wie Papier vor Tröpfchen schützen kann

Auch, wenn sich aus dem kleinen Film keine zuverlässigen Rückschlüsse auf einen unwirksamen oder wirksamen Schutz gegen Viren Tröpfcheninfektion ablesen lassen, zeigt dieses einfache Experiment, dass Zellstoff deutlich weniger durchlässig ist, als behauptet wird.

Testumgebung & Testbedingungen

Das Video wurde vor einem dunklen Monitor gedreht. Von hinten wurde das Testmaterial und der Spühnebel zusätzlich beleuchtet, wie sich auf dem Staub des Monitors gut erkennen lässt. Weder wurde das Video geschnitten, noch inhaltlich bearbeitet.

Test 1: Küchenrolle kann Tröpfchen aufhalten

Das erste Material, das wir getestet haben ist haushaltsübliche Küchenrolle. Das Blatt Küchenrolle haben wir aus einem Abstand von etwa 10 Zentimeter mit Thermalwasser aus einer Sprühflasche besprüht. Es handelt es sich um eines der teuersten Thermalwasser, das einen besonders feinen Sprühnebel erzeugt (deutlich feiner, als billiges Thermalwasser aus der Drogerie). Dieses Thermalwasser stößt mit ordentlichem Druck aus der Flasche. Das erkennt man auch daran, dass sich das Blatt Küchenrolle deutlich bewegt.

Mit bloßem Auge und in der Aufnahme ist gut zu erkennen, dass keine Tröpfchen durch das Papier drängen. Zwar sind Viren immer noch viel kleiner, als die Tröpfchen bei dieser Simulation, so dass wir nicht behaupten können, dass das Ergebnis bei der Tröpfcheninfektion mit Viren sich genauso verhalten würde. Dennoch ist mit diesem einfachen Experiment widerlegt, dass zellstoffbasierende Küchenrolle komplett durchlässig wäre.

Test 2: Papiertaschentuch kann Tröpfchen aufhalten

Als zweites haben wir ein billiges Papiertaschentuch getestet. Das Taschentuch besteht aus 4 Lagen. Wie bei der Küchenrolle gehen zumindest optisch sichtbar keine Tröpfchen durch das Taschentuch. Stattdessen ist sehr gut zu sehen, dass der feine Sprühnebel am Taschentuch abprallt und zurück zur Sprühflasche katapultiert wird. Womöglich könnte es sich beim Husten und Niesen genauso verhalten. Die Tröpfchen, unter einem eng anliegenden Mundschutz dabei ausgestoßen werden, können unterhalb des Mundschutzes „gefangen“ bleiben und unter der Maske zirkulieren, aber nicht nach außen treten. Vielleicht wäre es doch möglich, dass das Risiko der Tröpfcheninfektion in beide Richtungen verringert werden könnte – sowohl bei dem infizierten Maskenträger, als auch bei dem nicht Infizierten, der eine Maske zu seinem eigenen Schutz trägt.

Hygieneset mit Masken, Desinfektionsmittel und Handschuhe

Test 3: OP Mund-Nasen-Schutz fängt Tröpfchen auf

Bei dem dritten Testobjekt handelt es sich um einen einfachen Mund-Nasen-Schutz, der von Hausarzt, Zahnarzt, Krankenhauspersonal, Pflegepersonal, Sanitätern usw. täglich millionenfach getragen wird. Diese Masken sollen keinen ausreichenden – und je nach Experte – gar keinen Schutz gegen Viren Tröpfcheninfektion bieten.

In unserem Experiment sehen Sie: Es dringen keine sichtbaren Tröpfchen durch.

Übrigens war diese OP Maske schon „durchfeuchtet“, da wir die Videoaufnahme mehrmals mit der gleichen Maske wiederholt haben. Beim Befühlen war die Innenseite der Maske deutlich nasser, als von außen.

Unsere Empfehlung: Kaufen oder basteln Sie sich Masken und tragen sie diese!

Nochmal weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass es sich hierbei keinesfalls um einen wissenschaftlichen Test handelt Es geht einzig und allein darum, aufzuzeigen, was Professor Klaus-Dieter Zastrow schon sehr früh sagte:

Besser einen schlechten Mund-Schutz, als gar keinen!

Spätestens nach diesem Video dürfte jedem klar sein, dass selbst mit gebastelten und genähten Masken das Risiko einer Tröpfcheninfektion zumindest etwas reduziert werden kann – und das ist allemal besser, als gar kein Schutz.

Hier finden Sie unsere Anleitung, mit der Sie einfache selbst gebastelte Masken herstellen können. Diese bestehen aus 2 Blättern Küchenrolle und einem 4-lagigen Taschentuch, so dass es selbst kleineren Tröpfchen noch schwieriger gemacht wird, durch die Lagen durchzudringen.

Verwenden Sie jede Art von Mundmaske richtig!

Angenommen, dass Mundschütze doch effizienter sind, als derzeit offiziell eingeräumt, muss Ihnen klar sein: Tröpfcheninfektion kann auch über die Augen stattfinden. Zudem kann beim falschen Absetzen und beim wiederholten Tragen der gleichen Maske es zur einer Schmierinfektion kommen. Zum Beispiel, indem Sie die Außenseite der kontaminierten Maske mit den Fingern anfassen und sich anschließend im Auge reiben, in Mund oder Nase fassen.

Trotz Maske tragen – halten Sie diese Empfehlungen ein:

  • Halten Sie trotz Maske Abstand ein – mindestens 2-3 Meter.
  • Tragen Sie eine Brille / Sonnenbrille, um Ihre Augen vor Tröpfcheninfektion zu schützen.
  • Setzen Sie sich nicht einem spuckenden, niesenden, hustenden Gegenüber aus.
  • Während Sie die Maske tragen, packen Sie diese nicht von außen an und danach ins Gesicht.

Nach dem Tragen von Masken – so Maske sicher abnehmen

  • Wenn Sie die getragene Maske abnehmen, fassen Sie diese nur an den Ohrschlaufen bzw. an den Gummibändern an.
  • Packen Sie die Maske in einen Müllbeutel, den Sie sofort verknoten und in die Mülltonne bringen.
  • Waschen Sie sich anschließend gründlich die Hände und Armgelenke oder desinfizieren Sie.

Masken aus Stoff und Papier desinfizieren

Handelt es sich um wiederverwendbare Masken, die genäht wurden, können Sie diese bei 70°C in der Waschmaschine waschen oder bei ca. 80°C im Backofen für etwa 30 Minuten desinfizieren. Denkbar ist auch, dass Sie die Masken in einem zugeknoteten Müllbeutel für mehrere Tage bzw. 2 Wochen aufheben. Da Viren auf diversen Oberflächen nicht lange aktiv bleiben, sollte damit keine Gefahr für eine Tröpfcheninfektion bzw. Kontaktinfektion (Schmierinfektion) bestehen.

Tröpfcheninfektion - so werden Tröpfchen aufgehalten

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