Unter der präsidialen Führung von Donald Trump haben die Vereinigten Staaten von Amerika die Tötung des iranischen Generals Quasem Soleimani veranlasst. Am 03. Januar 2020 fiel der iranische General in Bagdad (Irak) einem letalen Drohnenangriff des US-Militärs zum Opfer. Unmittelbar nach dem Drohnenangriff rankten sich weltweit mediale Schlagzeilen rund um die Iran-Krise 2020.

Auslöser Iran-Krise 2020: Tötung iranischer Top General Soleimani

An jenem Tag landete Qasem Soleimani auf seinem Flug von Damaskus auf dem irakischen Flughafen Bagdad. Unmittelbar nach der Landung fand ein Raketenangriff mittels der amerikanischen Drohne MQ-9-Reaper statt, bei dem Soleimani sowie Begleitpersonen ihr Leben verloren. Darunter auch Abu Mahdi al-Muhandis, irakischer Brigadengeneral sowie al-Haschd asch-Schaʿbī, Vizekommandeur der Miliz und weitere Personen.

Tötung des iranischen Generals Quasem Soleimani Auftakt für brandheiße Iran-Krise 2020

Kaum passiert, gingen die Schlagzeilen über Ausschaltung von Qasem Soleimani durch die US-Regierung unter Führung von Präsident Donald Trump um die Welt und zeigen einmal mehr, wie fragil der vermeintliche Weltfrieden ist.

Während sich deutsche Parteien einen Schlagabtausch zu Themen wie

  • AFD
  • Klimaschutz
  • Böllerverbot
  • Hate-Speak
  • Kassenbonpflicht
  • unter Aufsicht zu unterstellender Passfotos

und der “unsäglichen” Oma als “Umweltsau” und “Nazisau” liefern, zeigt die Tötung von Qasem Soleimani, wie gefährdet der ohnehin nicht vorhandene Weltfrieden tatsächlich ist. Während die westliche Welt über den den beim Drohnenangriff getöteten Qasem Soleimani diskutiert und als gefährlichen Terroristen handelt, scheint dieser Status in der arabischen Welt umstritten zu sein. Während der geplanten Beisetzung des iranischen Generals iranischen General Qassem Soleimani in Kerman kam es am 07.01.2020 zu einer Massenpanik, bei der laut Pressemeldungen 50 Menschen ihr Leben verloren haben sollen. Viele weitere seien während der Trauerzeremonie für den getöteten General Qassem Soleimani verletzt werden sein. Unter der Trauermenge wurden Rufe laut wie “Tod Amerika” sowie “Tod Israel”.

Anlässlich der geplanten Trauerzeremoni rief die iranische Regierung rund um Teheran und in Kerman einen örtlichen Feiertag aus.

Liquidierung Auftakt zum 3. Weltkrieg?

Galt der bei amerikanischem Angriff ums Leben gekommene iranische General Qassem Soleimani in der westlichen Welt als Diktator und Terrorist, zeigt die riesige Menschenmenge, die der geplanten Beisetzung beiwohnte das davon abweichende Verständnis in der arabischen Welt und macht damit einmal mehr deutlich, wie unterschiedlich Kulturen sein können. Aber das soll nicht das Thema sein. Konzentrieren wir uns auf die Fragilität des vermeintlichen Weltfriedens, den es faktisch nicht gibt, niemals Bestand hatte und der als solches zu bezweifeln ist. Fern liegt uns auch die Bewertung, ob der politische Mord (Tyrannenmord) eines politisch unliebsamen Gegners als legitimes Mittel  zu akzeptieren oder anzuprangern ist. Stattdessen möchten wir uns mit diesem Artikel der Frage widmen, in welcher (vermeintlichen) Sicherheit wir uns angesichts der Iran-Krise 2020 befinden – oder nicht.

Amerika, Donald Trump und der Rest der Welt – wie sicher ist der Frieden?

Kaum erfuhr die Welt von der Ermordung des iranischen Generals Kassem Soleimani, stockte der Welt der Atem. Ist der amerikanisch-letale Drohnenangriff in der irakischen Hauptstadt Bagdad der Startschuss zum 3. Weltkrieg? Nach der Neutralisierung des Generals antwortet der Iran mit massiver Drohgebärde und Vergeltungsschlägen gegenüber den USA. Von Angriffen auf das Weiße Haus und weitere empfindliche Ziele ist die Rede.

Einige Politexperten skandierten damit, dass der Weltfriede (welcher?) in bedrohlicher Gefahr sei. Andere wiederum halten die darauf folgende Drohgebärde des Irans für wenig ernstzunehmend und die Neutralisierung Soleimanis als gerechtfertigten Schlag gegen den Terrorismus. Auch darüber, ob die Tötung des iranischen Generals gerechtfertigt sei, herrscht bei der internationalen Gemeinschaft (welche?) Uneinigkeit.

Inwieweit Menschen der westlichen Welt überhaupt über tatsächliche Sachverhalte in Kenntnis gebracht werden, die dazu befähigen, sich ein umfassendes und korrektes Bild über die weltpolitische Lage und die Terrorgefahr machen zu können, ist fraglich.

Iran kündigt Vergeltungsanschläge an

Doch nicht nur die angekündigten und zu recht zu befürchteten Vergeltungsanschläge des Iran bieten allen Grund zu höchster Besorgnis. Schlimmer noch: Der Iran kündigte als eine der Reaktionen auf das tödliche Attentat gegen den iranischen Top-General Qasem Soleimani den sofortigen Ausstieg aus dem Atomakommen an. Ganz so neu – und somit auch nicht im Zusammenhang mit der Tötung Soleimanis – scheint dies jedoch nicht, wie dieser Zeitungsartikel der Zeit vom 19.11.2019 es vermuten lässt. Demnach verstieß der Iran schon zu diesem Zeitpunkt gegen die Vorgaben des Atomakbkommens.

Die deutsche Presse berichtet am 06.01.2020 bezüglich der Irankrise, Kanzlerin Angela Merkel folge der Einladung Russlands Staatsoberhaupt Wladimir Putin in den Kreml zu einem Gespräch über die aktuelle Entwicklung im Nahen Osten. Es bleibt abzuwarten, wie sich Deutschland, Europa, Russland und die Welt zu dem mutmaßlichen Alleingang des US-Militärs unter Weisung von Us-Präsident Donald Trump positionieren wird.

USA-Iran-Konflikt – oder das große Säbelrassen?

Indes hält die Welt den Atem an – der Iran droht mit massiven Vergeltungsschlägen; die USA ruft den Iran unter Drohgebärden zu Deeskalation auf; zudem schallt aus dem Weißen Haus in Washington die Ankündigung von Präsident Trump, man habe 52 Ziele ausgemacht – unter anderem auf Kulturgüter des Irans.

– Fortsetzung folgt –

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