Selbst anpflanzen bei der Krisenvorsorge
Facebooktwitterredditpinterestlinkedinmail

Da nach Auffassung des Gesetzgebers Produkt- und Markennamen Werbung darstellen, kennzeichnen wir jeden Beitrag als solche. KN95 Atemschutz Maske kaufen

Denken Sie darüber nach, wie Sie günstig und nachhaltig Krisenvorsorge betreiben können, stehen Ihnen viele Möglichkeiten zur Verfügung. Besitzen Sie einen eigenen Garten, haben Sie einen Schrebergarten angemietet oder haben Sie einen Balkon, nutzen Sie dies, indem Sie als Selbstversorger selbst anpflanzen.

Einerseits können Sie sich und Ihre Familie gesund und abwechslungsreich ernähren, wenn Sie Salat, Gemüse und Obst anpflanzen. Anderseits können Sie mit der Gartenernte perfekt einwecken. Dann haben Sie im Winter vitaminreiches Gemüse aus dem eigenen Garten und auch an eingewecktem Obst und leckerer Marmelade wird es Ihnen nicht fehlen.

Auch ohne eigenen Garten als Selbstversorger selbst anpflanzen!

Dieser Ratgeber richtet sich nicht an erfahrene Hobbygärtner, die ohnehin rege den Garten nutzen, um sich mit frischem Obst und Gemüse zu versorgen. Hier geht es vornehmlich darum, dass gerade die Menschen, die keinen Garten haben, zum Ausprobieren ermuntert und auf die tollen Möglichkeiten hingewiesen werden.

Denn jeder, der sich optimal auf eine ernsthafte Krise vorbereiten will, sollte im Notfall in der Lage sein, Nahrungspflanzen selbst anzubauen und frische Erntefrüchte möglichst lange haltbar zu machen. Auch, wenn man zunächst nicht beabsichtigt, zum Gärtner zu werden – im Ernstfall ist es gut zu wissen, wie man als Selbstversorger selbst anpflanzen kann.

Selbst auf der kleinsten Anbaufläche – Balkon und Fensterbank – kann man zumindest ein paar Dinge anpflanzen, um in Krisenzeiten etwa Kräuter, Erdbeeren oder Gurken zu haben, um damit für etwas mehr Abwechslung auf dem Speiseplan zu sorgen und die Vitmanversorgung sicher zu stellen.

Wir haben es vor vielen Jahren ohne Garten ausprobiert, inwieweit man auch ohne Garten als Selbstversorger selbst anpflanzen kann. Dafür hatten wir lediglich einige Fensterbänke und einen Balkon zur Verfügung. Bereits im ersten Jahr durften wir uns über eine feine Ernte freuen, obwohl wir keinerlei Erfahrung im Gärtnern hatten.

Was kann man auf Fensterbank und Balkon anpflanzen?

Die Fensterbank auf der Südseite ist perfekt, wenn Sie frische Kräuter pflanzen möchten. Petersilie, Schnittlauch, Oregano, Thymian, Basilikum, Kresse – das sind die klassischen Küchenkräuter, die prima im Blumentopf auf der Fensterbank gedeihen. Auch Sprossen, Zitronenmelisse und Ingwer können Sie gut am Fenster heranziehen. Bereits im Winter lassen sich Fensterbank verschiedene Gartenfrüchte vorziehen. Zum Beispiel Tomatenpflanzen und Paprika bzw. Chilipflanzen.

Auf dem Balkon können Sie auch größere Pflanzen anbauen. Entweder direkt im Sack mit Blumenerde, in kleinen Blumentöpfen  im Pflanzkübel oder in einer Hängeampel. Wenn Sie auf einem kleinen Balkon ein Pflanzenregal aufstellen oder Blumenkästen über das Balkongeländer hängen, gewinnen Sie eine deutlich größere Anbaufläche.

Diese Kräuter, Früchte und Gemüsesorten haben wir neben den oben genannten Kräutern auf dem Balkon angebaut:

  • Dill
  • Majoran
  • Rosmarin
  • Thymian
  • Stevia
  • Pfefferminze
  • Radieschen
  • Gurken
  • Tomaten
  • Chili
  • Erdbeeren
  • Walderdbeeren

Ebenfalls lassen sich Kürbis, Aubergine, Zucchini, Zwiebeln, Knoblauch, Karotten und vieles andere mehr auf dem Balkon ziehen. Eigens für kleine Anbauflächen gibt es dieses Spalierobst an kleinen Bäumchen:

  • Kiwi
  • Zitrone
  • Orangen
  • Heidelbeeren
  • Blaubeeren
  • Himbeeren
  • Johannisbeeren
  • Stachelbeeren

Auf der Fensterbank vorkultivieren

Viele Pflanzen können noch in der kalten Jahreszeit auf der Fensterbank vorgezogen werden, bevor sie dann in ein größeres Pflanzgefäß umgesetzt und nach draußen gebracht werden. Wir haben dies getan und damit gute Erfahrungen gemacht.

Die Aussaat von Chilipflanzen und Tomaten hatten wir in Dezember und Januar erledigt. Da wir keinerlei gärtnerische Erfahrung hatten, haben wir uns für das Aussäen in Torfquelltöpfen und der Vorkultur in einem Mini-Gewächshaus entschieden. Die kleinen Jungpflanzen haben wir bis in den Frühling auf der Fensterbank aufgezogen.

Bei moderaten Außentemperaturen, also im März und im April durften unsere jungen Pflanzen auf den Balkon ausziehen. Das Vorkultivieren in der Wohnung hat sich gelohnt. Die Jungpflanzen waren kräftig und hatten einen Wachstumsvorsprung, wodurch wir sehr früh reifes Gemüse hatten. Vor allem die würzigen Küchenkräuter wuchsen üppig heran.

Anpflanzen im Torfquelltopf

Falls Sie im Gärtnern ungeübt sind, bieten sich bei der Krisenvorsorge so genannte Torfquelltöpfe zum Vorziehen an, um als Selbstversorger selbst anpflanzen zu können. Idealerweise besorgt man sich den Torfquelltopf im Set mit dem gepressten und getrockneten Substrat (Erde) in größerer Menge. Da die praktischen Töpfchen nicht allzu teuer sind, ist dies auch trotz geringem Budget für die Krisenvorsorge gut möglich. Sie lassen sich darüberhinaus unkompliziert einlagern.

Soweit uns bekannt, kann man sie auch nach Jahren noch benutzen, ohne dass sie bei der Qualität beeinträchtigt werden. Zusammen mit kleinen Mini-Treibhäusern sind die Anzuchttöpfe perfekt für uns Selbstversorger, weil sie auch den gärtnerisch weniger Bewanderten das Anpflanzen im Rahmen der Krisenvorsorge denkbar einfach machen.

Bepflanzte Torfquelltöpfe

Bepflanzte Torfquelltöpfe

Saatgut & Zubehör Bezugsquellen

Nachfolgend haben wir Ihnen die Materialien heraus gesucht, die Sie gut zum Anpflanzen als Selbstversorger verwenden können.

Pro Torfquelltopf wird ein Substrat-Pressling verwendet. Ein solcher Becher reicht für jeweils eine Pflanze. Da die Verwendung nur einmalig möglich ist, lohnt sich für die Verwendung bei der Krisenvorsorge sicher eine größere Menge. Nicht genmanipuliertes Saatgut erhalten Sie entweder Online oder durch Tauschen mit einem Hobbygärtner, der seine Saat selbst vermehrt. Eine einfache Anleitung haben wir im Ende des Artikels als PDF verlinkt.

Hygieneset mit Masken, Desinfektionsmittel und Handschuhe
Torfquelltopf und Substrat Pressling

Torfquelltopf und Substrat Pressling

Das Anpflanzen im Torfquelltopf ist einfach

Da wir möglichst praktische und vor allem auch umsetzbare Tipps für die Krisenvorsorge vermitteln wollen, haben wir das Anpflanzen im Torfquelltopf selbst ausprobiert, um zu überprüfen, ob die Töpfchen für Selbstversorger geeignet sind.

Sind sie! Zu jedem Torfquelltopf gibt es beiliegend einen Substrat-Pressling. Dieser wird zunächst mit einer kleinen Menge Wasser benässt und quillt dann auf. Das Material wird mit einem Werkzeug aufgelockert, fast vollständig in den Torfquelltopf gefüllt. Obenauf werden Samen von Obst, Gemüse, Salat oder Kräutern gelegt.

Die Samen (bitte lesen Sie unbedingt den Artikel Saatgut für die Krisenvorsorge!) werden bei den meisten Sorten mit einer dünnen Schicht des übrigen Substrats bedeckt. Hier sollte jedoch für jeden Samen die entsprechende Aufzuchtanleitung beachtet werden. Gerade Kräutersamen werden oft auch nur auf die obere Erdschicht aufgestreut. Die bepflanzten Quelltöpfe können jetzt in ein Minigewächshaus gestellt werden.

Lesetipp: Als Selbstversorger einkochen

Darin entsteht ein Treibhauseffekt, der für das bessere Gedeihen der Sämlinge sorgt. Ganz wichtig dabei ist jedoch, ab und an mal den Deckel zu lüften, damit Feuchtigkeit entweichen kann. Sonst besteht Schimmelgefahr. Sind die Pflanzen größer, bleibt der Deckel ab. Später wird die etwas größere Pflanze mitsamt dem Torfquelltopf in einen Blumentopf oder in einen aufgeschnittenen Sack mit Blumenerde umgesiedelt, damit sich größere Wurzeln bilden und die Pflanzen wachsen können.

Torfquelltöpfe im Minigewächshaus

Torfquelltöpfe im Minigewächshaus

Torfquelltopf ist effizient bei Krisenvorsorge

Für Selbstversorger gehören diese Torfquelltöpfe unbedingt zur Krisenvorsorge. Zwar kann man manche Keimlinge (Kresse, Mungosprossen und Sojasprossen z. B.) auch sehr gut auf feuchter Watte ziehen, aber natürlich wird man davon kaum satt.

Deutlich besser geeignet sind

  • Radieschen
  • Tomaten
  • Paprika
  • Gurken
  • Erdbeeren

und natürlich Kräuter zum Würzen. In unserem oben verlinkten Artikel sind wir auf die Problematik des Saatguts eingegangen. Selbstversorger müssen also auch in dieser Hinsicht selbst aktiv werden und können leicht Saatgut selbst gewinnen. Auch hierzu werden wir einen Artikel bereit stellen. Tipps rund um das Anpflanzen und eine Bezugsquelle für Torfquelltopf mit Substrat sowie Samen haben wir hier als PDF zum gratis Download bereit gestellt.

Aus Erdbeeren Marmelade machen oder einfrieren

Wenn Sie als Selbstversorger selbst anpflanzen möchten, sollten Sie unbedingt Erdbeeren setzen. Erdbeerpflanzen können problemlos auf dem Balkon im Blumentopf oder in einer Hängeampel eingepflanzt werden. Bei guter Pflege sind Erdbeerpflanzen äußert ertragreich. Aus den süßen Früchten können Sie köstliche Marmelade zubereiten, die ungefähr 1 Jahr haltbar ist.

Nach dem Putzen der Erdbeeren ist auch das Einfrieren möglich. Geben Sie etwas Zucker in den Gefrierbeutel. Dann bleibt das fruchtige Erdbeeraroma bewahrt. Besonders lecker und süß sind Walderdbeeren. Lesen Sie hier, wie einfach es ist, wenn Sie Walderdbeeren pflanzen und pflegen möchten.

Gemüseernte einlegen für die Vorratskammer

Natürlich schmeckt Geerntetes am besten, wenn es frisch ist. Aber Kräuter, Gemüse und Obst eignen sich hervorragend zum Einlagern. Reife Tomaten können entweder getrocknet oder eingekocht werden. Sehr beliebt sind auch selbst gezüchtete Kürbisse, die als Kompott, Gemüse oder sogar zu Marmelade weiterverarbeitet werden.

Gurken sind lange haltbar, wenn sie zusammen mit Kräutern und Gewürzen in Essig eingekocht werden. Falls Sie doch nicht als Selbstversorger selbst anpflanzen wollen, können Sie frische Landgurken kaufen, um diese in Essig einzukochen. Das ist zwar nicht billiger, als wenn Sie fertige Essiggurken im Glas kaufen. Aber selbst eingelegte Gurken schmecken viel besser und Sie entscheiden, wie Sie die Gurkenlake abschmecken. Von süß bis sauer, als Dillgurken oder mit leicht süßem Aroma – würzen Sie, wie sie es mögen!

Küchenkräuter trocknen oder einfrieren

Mit Ausnahme weniger Kräutersorten (z. b. Basilikum) können die meisten Küchenkräuter getrocknet und lange aufbewahrt werden. Vor allem maritime Kräuter wie Rosmarin, Oregano, Majoran und Thymian lassen sich als Zweige aufhängen, trocknen und dann zerkleinert in einem dichten Schraubglas problemlos lagern. Dill und Petersilie sollten frisch zerkleinert und eingefroren werden – sie verlieren beim Trocknen der Kräuter ihr würziges Aroma und den typischen Geschmack. Getrockneter Dill schmeckt dann eher nach Heu. Getrocknete Petersilie hat kaum noch Aroma, aber schmeckt hervorragend, wenn sie eingefroren und dann in der Küche verwendet wird.

"

KN95 Atemschutz Maske kaufen
Facebooktwitterredditpinterestlinkedinmail
0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.