Lebensmittel bei Langzeitlagerung rotieren

Für die Krisenvorsorger ist das Hauptthema die Langzeitlagerung der Lebensmittel. Die Aufbewahrung von Nahrung und Getränken ist ein ernsthaftes Problem, da sie nur begrenzt haltbar sind und noch dazu dem Befall von Ungeziefer ausgesetzt sind. Man kann zwar durch diverse Methoden, auf die wir auch noch eingehen werden, Nahrungsmittel möglichst gut aufbewahren, jedoch niemals dauerhaft. Eine sehr gute Methode ist die Rotation, die dieses Problem zumindest zum großen Teil lösen kann. Das Rotieren der Speisekammer ist ein sehr probates Mittel, das jedoch regelmäßig und mit Sorgfalt genutzt werden sollte.

Langzeitaufbewahrung von Lebensmittel
Langzeitaufbewahrung von Lebensmittel

Rotation der Lebensmittel von Anfang an planen

Am einfachsten ist es, wenn man die Rotation gleich zu beginn der Krisenvorsorge plant. Dann wird die Langzeitlagerung der Lebensmittel zum festen Ritual der Krisenvorsorge, das schnell in Fleisch und Blut übergeht. Die meisten Menschen legen einen Lebensmittelvorrat an, indem sie nach Art des Produktes trennen und sortieren. Für das Rotieren sollte man umdenken und sinnvollerweise alle Einkäufe nach dem Mindesthaltbarkeitsdatum sortieren. Findet die Aufbewahrung in Schränken oder Regalen statt, kann man sehr leicht die verschiedenen Fächer nutzen, um darin alle Produkte zu sortieren, die innerhalb von 3 Monaten, innerhalb von 6 Monaten oder innerhalb eines bestimmten Jahres ablaufen. Jene Produkte, die als nächstes das Mindesthaltbarkeitsdatum erreichen werden, werden dann in den Haushalt hinzu genommen und zeitnah verbraucht, während gleichzeitig der entnommene Inhalt aus der Langzeitlagerung wieder mit frischen Konserven, Getränken usw. aufgestockt wird.

Mit Liste den Durchblick behalten

Am einfachsten lässt sich bei der Langzeitlagerung der Durchblick behalten, wenn man sich in einer Liste notiert, was im Vorrat enthalten ist und welche Produkte wann ablaufen. Denn nur die wenigsten Menschen haben viele Schränke und Regale zur Verfügung, wo sie ein ordentliches System anwenden können. Vielmehr haben die meisten Krisenvorsorger ein Platzproblem und haben hier ein paar Dosen eingelagert und dort. In diesem Fall empfehlen wir das Anlegen eines Ordners, indem man Blätter, beschriftet mit Monat und Jahr für einen Zeitraum von 3-5 Jahren einheftet. Darin wird notiert, wo man welche Lebensmittel aufbewahrt und wann sie ihr Mindesthaltbarkeitsdatum erreichen. So behält man auch die Übersicht, wenn man die Aufbewahrung an mehreren Orten in Anspruch nehmen muss. Um zu wissen, welche Produkte in die Rotation kommen sollten, wird das Kalenderblatt, dass Produkte mit bald erreichtem Ablauf des MHD ausweist, entnommen und z. B. in die Küche gehängt. Dann kann man auf einen Blick sehen, welche Produkte nun rotieren sollten und durch neue ersetzt werden sollten. Kauft man die doppelte Menge der Entnahme nach, stockt man zusätzlich den Krisenvorrat auf. Es empfiehlt sich, die Angaben zur Mindesthaltbarkeit zusätzlich gut sichtbar auf die einzelnen Produkte zu schreiben.
Lebensmittel rotieren lassen

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